1 Million Schweizer wollen die Krankenkasse wechseln

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Rund 1 Million Schweizer wollen sparen und wechseln ihre Krankenkasse.

Wie bereits bekannt, steigen die Krankenkassen Prämien in der Schweiz im nächsten Jahr durchschnittlich um 4,5 Prozent. 90% der Bürgerinnen und Bürger gaben in einer Umfrage an, dass ihre Krankenkassen Prämie sehr stark bis stark gestiegen ist. Für viele Schweizer ein wichtiger Grund, einen Krankenkassen Wechsel vorzunehmen.

Gemäss einer Umfrage des Internetvergleichsdienst comparis liegt die Wechselquote auf einer Rekordhöhe, nämlich bei elf bis zwölf Prozent, was etwa einer Million Schweizerinnen und Schweizer entspricht. Ein weiterer Grund für die hohe Krankenkasse Wechselquote ist auch der Fakt, dass einige Krankenkassen nächstes Jahr schliessen oder fusionieren. Dies betrifft die Avanex, Sansan, KMU und Wincare und somit ca. 570’000 versicherte Personen. Wer seine Krankenkasse noch ändern will, sollte sich beeilen. Bis zum 30. November muss die Kündigung die Krankenkasse erreicht haben.

Die Umfrage brachte weitere interessante Fakten und Resultate hervor. So scheint es, dass insbesondere junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren eher über einen schlechten Wissensstand bezüglich ihrer Krankenkassen und Prämien verfügen. So gibt rund ein Drittel an, die Prämie für das nächste Jahr nicht zu kennen. Auch können die jungen Erwachsenen nur schlecht einschätzen, ob ihre Krankenkasse eher günstig oder teuer ist. Grundsätzlich schliesst sich daraus, dass diese Altersgruppe eher wenig Interesse am Thema Krankenkasse hat wie beispielsweise ältere Gruppen.

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Übernahme von Unfallkosten – UVG oder KVG?

Bei einem Unfall ist es wichtig, den Vorfall sofort zu melden.

Unfälle sind leider schnell passiert. Umso wichtiger ist es deshalb, einen guten Versicherungsschutz vorzuweisen. Wer in der Schweiz mehr als acht Stunden beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, ist automatisch bei einer obligatorischen Unfallversicherung (UVG) versichert. Kinder, Studenten und auch Rentner fehlt demnach eine solche Versicherung. Aus diesem Grund wird in solchen Fällen die Unfalldeckung in der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) eingeschlossen.

Hier gibt es auch betreffend der übernommenen Kosten entscheidende Unterschiede. Bei jenen Personen, die lediglich bei der Krankenversicherung bezüglich Unfällen versichert sind, werden lediglich Heilungskosten übernommen. Sachleistungen müssen selber getragen werden. Zudem gilt auch hier die übliche Franchise und Selbstbehalt. Hier muss auch zwingend darauf geachtet werden, den Unfall als solchen zu melden, da dann auch allfällige Folgekosten übernommen werden.

Bei Berufstätigen sind die Situation anders aus. Hier muss der Unfall direkt bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers gemeldet werden. So sind Heilungskosten und auch Sachschäden vollumfänglich gedeckt, also ohne Franchise und Selbstbehalt. Generell gilt es, Unfälle unverzüglich bei der Versicherung zu melden.

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Krankenversicherung von Neugeborenen

Neugeborene müssen innert 3 Monaten bei der Grundversicherung angemeldet werden.

Die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz ist für jeden Einwohner obligatorisch – dies gilt auch für Neugeborene. So müssen die Eltern in den ersten drei Monaten ihr Neugeborenes bei der Grundversicherung anmelden, wobei Prämien rückwirkend bis zum Geburtsmonat- oder Datum bezahlt werden müssen. Da aber frischgebackene Eltern höchstwahrscheinlich nicht als Erstes an administrative Pflichten denken, ist es wärmstens zu empfehlen, den baldigen Nachwuchs schon vor der Geburt zu versichern mit einer Grund- sowie Zusatzversicherung. So kann auch allenfalls ein Wechsel der Krankenkasse in Betracht gezogen werden.

Mit der Grundversicherung ist das Baby „allgemein“ versichert. Erst die zusätzliche Zusatzversicherung deckt weitere finanzielle Risiken ab, was insbesondere bei Neugeborenen nicht ausser Betracht gelassen werden sollte. So gilt bei der Zusatzversicherung auch freie Arzt-, Spital- und Abteilungswahl in der ganzen Schweiz. Krankenversicherer sind jedoch nicht verpflichtet, das Neugeborene in die Zusatzversicherung aufzunehmen, da der Gesundheitszustand des Kindes entscheiden ist. So wird die sogenannte Gesundheitsdeklaration überprüft und entweder angenommen oder abgelehnt. Es gibt vereinzelte vorgeburtliche Versicherungen wie zum Beispiel die Spitalversicherung Minima von Sanagate, die diese Gesundheitsdeklaration umgehen.

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Krankenkassen – Versicherung vor und während Schwangerschaft

Bei einer Schwangerschaft ist es wichtig, gut versichert zu sein.

Bei der Familienplanung müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Dabei spielen vor allem finanzielle Aspekte eine riesige Rolle. Zudem ist es extrem wichtig für die Familie, bereits gut versichert in die Schwangerschaft zu gehen. Um so unbekümmert zu starten, lohnt es sich, frühzeitig an die Krankenkassen Versicherung zu denken und allenfalls einen Wechsel der Krankenkasse zu vollziehen. Denn Änderungen können aufgrund der sogenannten „Karenzfrist“ nicht kurzfristig abgeschlossen werden. Daher sollte man sich genug früh vorbereiten, mindestens 12 Monate vorher.

Mit der Grundversicherung ist eine Schwangere allgemein versichert. Möchte man jedoch während der Schwangerschaft lieber halbprivat oder privat behandelt werden, muss die Zusatzversicherung angepasst werden. Gemäss der konkreten Kostenbeteiligung der Krankenkassen bei einer Schwangerschaft sieht es so aus, dass gesetzlich festgelegt ist, welche Kosten die Grundversicherung übernimmt. Das beinhaltet in den meisten Fällen die üblichen Untersuchungen wie Erstkonsultationen und Ultraschallkontrollen – ohne Franchise oder Selbstbehalt. Zudem werden je nach Versicherung zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse, Stillberatungen und auch Nachgeburtliche Untersuchungen (teils) übernommen.

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Die Individuelle Prämienverbilligung IPV

Krankenkassen Wechsel Prämienverbilligung

Die Individuelle Prämienverbilligung entlastet anspruchsberechtigte Personen sehr.

Die Krankenkassen-Versicherungsprämien stellen für viele Versicherte, insbesondere Familien, ein sehr grosser finanzieller Posten dar. Deshalb vollziehen viele Versicherte einen jährlichen Wechsel der Krankenkassen. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten weniger zu zahlen. Eine sehr wichtige und oft in Anspruch genommene Möglichkeit ist die der individuellen Prämienverbilligung (IPV), die in jedem Kanton angeboten wird. Individuelle Prämienverbilligungen sind Finanzierungshilfen des Bundes und der Kantone auf die, bei Erfüllen der Voraussetzungen, ein rechtlicher Anspruch steht.

Die individuelle Prämienverbilligung stützt sich auf das Bundesgesetz über die Krankenversicherung KVG. Ziel der IPV ist es Versicherte, die in finanziell bescheidenen Verhältnissen leben, finanziell stark zu entlasten. Dies geschieht durch eine Verbilligung der Krankenversicherungsprämien der obligatorischen Krankenkassen-Grundversicherung. So soll den anspruchsberechtigten Personen trotz finanzieller Last ein angemessener Versicherungsschutz geboten werden. Grundlage für die Berechnung der Prämienverbilligung ist das Reineinkommen der antragsstellenden Person gemäss Steuererklärung der jeweiligen Steuerperiode. Keinen Anspruch haben Personen, die ein bestimmtes Einkommen und Vermögen übersteigen, so sind das im Kanton St. Gallen zum Beispiel 100’000 Franken für Alleinstehende, 150’000 Franken für Verheiratete.

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Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten

Krankenkassen Wechsel Schweiz Spitalaufenthalte

Durch einen Spitalaufenthalt entstehen oft hohe Kosten.

Die Krankenkassen Grundversicherung sowie die Zusatzversicherung sind essentiell und schützen den Versicherten gegen immense Kosten bei Arztbesuchen und auch Spitalaufenthalten. Letztere sind besonders kostenintensiv. Oftmals stellt sich für den Versicherten die Frage, wie man sich versicherungs- und kostentechnisch am Besten auf einen Spitalaufenthalt vorbereitet und vor allem auch welche Leistungen und Kosten die eigene Krankenkasse übernimmt. Viele Versicherte wissen jedoch bei Spitaleintritt nicht umfassend bescheid, vor allem wenn es sich um einen unvorbereiteten Notfall-Eintritt handelt.

Bei einem Notfall-Eintritt in das Krankenhaus übernimmt daher das Personal die Formalitäten und klärt wichtige Dinge ab, die auch mit der Versicherung zu tun haben. Da auf den Versicherungskarten nur die Grundversicherung notiert ist und die Zusatzversicherung unklar ist, ist es für das Spitalpersonal z.B. nicht ersichtlich, ob jemand privat oder halbprivat versichert ist. Bei geplanten Operationen hingegen übernimmt der zuständige Hausarzt die Koordination mit dem Krankenhaus und die Versicherung wiederum regelt direkt mit dem Spital die Kostengutsprachen.

Möchte man sich bezüglich den Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten genauer informieren oder die Zusatzversicherung anpassen, sollte man sich an die Krankenkasse wenden. Zudem ist es angebracht, die Leistungen der Krankenkassen zu vergleichen und allenfalls einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

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Krankenkassen – Kostenbeteiligung bei Kindern

Krankenkassen Kostenbeteiligung bei Kindern

Die Kostenbeteiligung von Kindern variiert je nach Krankenkasse.

Vor allem für Familien mit Kindern stellt die Krankenkasse, die Prämienzahlung sowie Kostenbeteiligung ein grosser finanzieller Posten dar. Deshalb ziehen vor allem Familien jedes Jahr einen Wechsel der Krankenkasse und des Krankenversicherers in Betracht.

Um Familien zu entlasten, sieht das Krankenversicherungsgesetz genügend Spielraum vor, welcher je nach Krankenversicherer unterschiedlich stark genutzt wird. Wichtige Punkte sind dabei die Franchise, der Selbstbehalt und die Kostenbeteiligung. Bei Erwachsenen beträgt die Franchise frei wählbar zwischen 300.- und 2’500.-. Wurde die Franchise ausgeschöpft, wird bei folgenden Kosten mit einem Selbstbehalt von 10% gerechnet. Bei einem Kind sieht die Situation anders aus. Da diese tendenziell öfters den Arzt aufsuchen müssen, liegt die Franchice bei Kindern in der Regel bei 0 Franken, was bedeutet, dass Eltern sich nur mit dem Selbstbehalt beteiligen müssen. Dabei gilt gemäss dem Krankenversicherungsgesetz ein Maximalbetrag von 350 Franken bei einem Kind, 1’000 Franken bei mehreren Kindern.

Wie bereits erwähnt, ist dies je nach Krankenkasse unterschiedlich, die Sanagate legt beispielsweise einen tieferen Maximalbetrag von 600 Franken fest. Zudem gewähren einige Krankenkassen eine zusätzliche Entlastung indem sie Wahlfranchisen anbieten, die zu tieferen Prämien führen.

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Krankenkassen Franchisen sollen erhöht werden

Krankenkasse Franchise Schweiz

Der Ständerat möchte die Franchise erhöhen.

Zu jeder Krankenkassenversicherung gehört die Franchise. Als Franchise gilt der Betrag, den die Versicherten im ersten Schritt selber übernehmen, bevor die Krankenkassenbeteiligung und der Selbstbehalt zum Einsatz kommt. Dieser Freibetrag wird je nach Bedürfnis des Versicherten angepasst. In der Regel setzten Personen, die in der Regel wenig zum Arzt müssen eine höhere Franchise ein, weil diese zu einer tieferen Prämie führt. Die tiefste Franchise beträgt 300 Franken, zudem können 500.-, 1’000.-, 1’500.-, 2’000.- oder 2’500.- ausgewählt werden.

Nun möchte der Ständerat die Franchise generell erhöhen, insbesondere die Tiefste, damit sich Kranke stärker an den Gesundheitskosten beteiligen müssen. Es wird damit argumentiert, dass die Eigenverantwortung gestärkt werden müsse, damit die Krankenversicherung bezahlbar bleibt. Denn die höheren Kosten kommen auch daher, dass viele Versicherte Ärzte wegen Bagatellen aufsuchen und so vermehrte Kosten verursachen. Auf der anderen Seite gibt es Bedenken, dass höhere Franchisen trotzdem zu höheren Kosten führen weil die Leute dann allenfalls zu spät zum Arzt gehen und somit Mehrkosten verursachen könnten.

Über eine dementsprechende, konkrete Gesetzesänderung wird das Parlament in nächster Zeit entscheiden.

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Krankenkassen Vergleich – Kosten bis zu 50% reduzieren

Krankenkassen Vergleich

Ein Krankenkassen Vergleich lohnt sich.

Der kürzlich verkündete Prämienaufschlag für das nächste Jahr wurde zwar erwartet, aber wird verständlicherweise von den Versicherten nicht begrüsst, da die Kosten teils massiv steigen. Darum ziehen viele Versicherte in Betracht die Krankenkasse zu wechseln.

Je höher die Prämien steigen, desto mehr lohnt sich also ein Vergleich. Dabei gibt es massive Preisunterschiede. In der Schweiz zahlen gemäss dem Vergleichsdienst Comparis.ch Erwachsene im Kanton Genf am meisten, bei der Kolping nämlich satte 827 Franken im Monat. Am günstigsten kommen Erwachsene in Graubünden weg, die bei der Sanavals versichert sind mit nur 148.85 monatlich.

Obwohl die Preisunterschiede auch stark von den einzelnen Kantonen abhängen, gibt es trotzdem auch innerhalb der Kantone grosse Unterschiede. Junge Erwachsene im Kanton Zürich kommen bei der Assura am günstigsten weg (208.- im Monat), in Bern bei der Atupri (223.-) und im Aargau bei der Avenir (417.-). Erwachsene und Familien sparen in Zürich und Bern am meisten bei der Assura, in Aargau bei der Sanagate.

Ein Vergleich lohnt sich also. Dennoch sollte man bei „Billig Krankenkassen“ achtsam sein, denn selbst in der Grundversicherung gibt es teilweise Leistungsunterschiede.

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Krankenkassen Prämien steigen im Schnitt um 4.5 Prozent

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Die Prämien steigen im Schnitt um 4.5% an.

Auch in diesem Jahr wurde die bereits erwartete Erhöhung der Krankenkassen Prämien bekanntgegeben. Viele Versicherte ziehen nun einen Krankenkassen Wechsel in Betracht. Im Jahr 2017 betragen demnach die Aufschläge in der Grundversicherung je nach Kanton zwischen 3.5 und 7.3 Prozent, durchschnittlich also 4.5 Prozent. Vor allem in ländlichen Kantonen ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Bei den Kinderprämien ist prozentual gar mit einer grösseren Erhöhung zu rechnen. Hier werden die Prämien durchschnittlich um 6.6 Prozent erhöht.

Der stärkste Aufschlag steht im Kanton Jura an, der kleinste im Kanton Bern. Diese Prozentzahl bezieht sich auf die Krankenkassen Grundversicherung eines Erwachsenen mit einer Minimalfranchise von 300 Franken und Unfalldeckung. Der Kanton Basel hat weiterhin die höchsten Prämien, Appenzell Inerrhoden die niedrigsten.

Der Grund für die Prämienerhöhung sind zum einen die steigenden Gesundheitskosten, insbesondere aufgrund der Alterung der Bevölkerung, die eine vermehrte Anzahl an chronischen Krankheiten mit sich bringt. Der zweite Grund liegt im medizinisch-technischen Fortschritt, der neue Therapiemöglichkeiten bringt, die wiederum höhere Kosten verursachen.

Einen generellen Einfluss auf die Prämienanstiege des nächsten Jahres hat auch der neu verfeinerte Risikoausgleich. Kassen, die viele gesunde Versicherte haben, zahlen ab 2017 mehr Geld ein, wobei ihre Prämien mehr ansteigen. Bei Krankenkassen mit Versicherten, die viele medizinische Leistungen brauchen, dürften die Prämien moderater angepasst werden.

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