Übernahme von Unfallkosten – UVG oder KVG?

Bei einem Unfall ist es wichtig, den Vorfall sofort zu melden.

Unfälle sind leider schnell passiert. Umso wichtiger ist es deshalb, einen guten Versicherungsschutz vorzuweisen. Wer in der Schweiz mehr als acht Stunden beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, ist automatisch bei einer obligatorischen Unfallversicherung (UVG) versichert. Kinder, Studenten und auch Rentner fehlt demnach eine solche Versicherung. Aus diesem Grund wird in solchen Fällen die Unfalldeckung in der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) eingeschlossen.

Hier gibt es auch betreffend der übernommenen Kosten entscheidende Unterschiede. Bei jenen Personen, die lediglich bei der Krankenversicherung bezüglich Unfällen versichert sind, werden lediglich Heilungskosten übernommen. Sachleistungen müssen selber getragen werden. Zudem gilt auch hier die übliche Franchise und Selbstbehalt. Hier muss auch zwingend darauf geachtet werden, den Unfall als solchen zu melden, da dann auch allfällige Folgekosten übernommen werden.

Bei Berufstätigen sind die Situation anders aus. Hier muss der Unfall direkt bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers gemeldet werden. So sind Heilungskosten und auch Sachschäden vollumfänglich gedeckt, also ohne Franchise und Selbstbehalt. Generell gilt es, Unfälle unverzüglich bei der Versicherung zu melden.

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