Pharmaindustrie und Krankenkassen streiten über Medikamente

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Streit zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie!

Viele Kunden kaufen aufgrund der tieferen Preise ihre Medikamente im Ausland und wollen sich dann die Kosten der Krankenkassen rückerstatten lassen. Jedoch muss man da aufpassen, denn eigentlich dürfen Krankenkassen in solchen Fällen nichts rückerstatten. Gewisse tun dies trotzdem und dies ärgert die Pharmaindustrie. Es sei für die Versicherten und für die Versicherer günstiger.

Krankenkassen beizeichnen sich als kulant während der Pharmaverband von einem Rechtsbruch spricht. Die im Ausland gekauften, verschreibungspflichtigen Medikamente rückzuerstatten, ist aus Sicht von Interpharma gesetzeswidrig.

Tatsächlich ist es so, dass Krankenkassen die Medikamente nur dann bezahlen dürfen, wenn der Kunde während eines Auslandaufenthaltes auf ein Medikament angewiesen war.  Denn in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gilt das Territorialitätsprinzip (generell sagt es, dass alle Personen den Gesetzen des Staates unterworfen sind, auf dessen Territorium sie sich jeweils befinden).

Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiss von den Verstössen der Krankenkassen und hat in gewissen Fällen interveniert. Das BAG hat die Kassen auf die Rechtslage aufmerksam gemacht und teilweise Weisungen, jedoch keine Bussen, erteilt.

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