Familien Krankenversicherung

Familien Krankenversicherung ist wie der Name schon sagt eine Versicherung für die ganze Familie. Ist der Vater der Hauptverdiener und die Mutter Hausfrau ohne festes Einkommen, dann sind die Frau sowie die gemeinsamen Kinder ebenfalls versichert. Dasselbe gilt natürlich auch im umgekehrten Fall, wenn also die Mutter die Hauptverdienerin ist und der Mann zu Hause bleibt. Das geht aber nur, solange die Frau/Mann nicht arbeitet. Wenn die Frau bzw. der Mann ein bestimmtes Einkommen verdient, fällt diese/dieser aus der Familienversicherung heraus. Sie/Er muss sich demnach selbst krankenversichern.

Bei einem sogenannten Minijob ist die Krankenkassen Versicherung nicht obligatorisch. Man ist demnach immer noch über die Familienversicherung versichert. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer kann selber entscheiden, ob man sich freiwillig krankenversichert.

Die 6 grössten Fehler bei der Krankenkassen-Wahl

Bald kommt wieder der leidige Krankenkassen-Wechsel. Wir verraten euch, welche Fehler Ihr bei der Krankenkassenwahl unbedingt vermeiden sollt.

Kein genauer Krankenkassen-Vergleich

Die Prämien können pro Krankenkasse sehr stark variieren, deshalb lohnt es sich bei der Krankenkassenwahl ein wenig mehr Zeit zu investieren. Ebenfalls sollte man rechtzeitig damit beginnen Krankenkassen zu vergleichen. So hat man genügend Zeit die Grund- und Zusatzversicherung zu kündigen und eine neue Versicherung abzuschliessen. Mit einem Krankenkassenwechsel kann man jährlich bis zu 1000.- Franken Prämien einsparen.

Falsche Franchisen-Wahl

Bei der Franchisen Wahl gilt folgende Regel: Entweder die tiefste (300.-) oder die höchste Franchise (2’500.-) wählen. Die mittlere Franchise lohnt sich nicht. Viele Schweizer haben die falsche Franchise gewählt und zahlen jährlich bis zu 100.- zu viel.

Falsches Modell wählen

Viele Schweizer haben das teure Standard-Modell versichert. Es gibt jedoch viele günstigere Modelle, wie zum Beispiel das Hausarzt-, Apotheken- oder Telmed-Modell. Der Unterschied ist, dass der Versicherte zuerst den Hausarzt, die Apotheke oder ein telemedizinisches Callcenter kontaktieren muss bevor dieser ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen kann.

Das Vergessen von Prämienverbilligungen

Schweizer mit einem geringen Einkommen können Prämienverbilligungen beantragen. Die Prämienverbilligungen gelangen jedoch nicht automatisch zu den Krankenkassen. Viele Versicherte kümmern sich nicht um die Prämienverbilligung und so entgeht Ihnen bis zu 1000.- im Jahr. Verpasste Prämienverbilligungen können bis zu zwei Jahre später nachgereicht werden.

Arztrechnung nicht einsenden

Wichtig ist, dass man bei der „Tiers Garant“ Methode die Arztrechnungen immer der  Krankenkasse zu sendet. Oft vergessen viele Versicherte dies jedoch und verpassen so den Rückvergütungsanspruch.

Prämienrabatte verpassen

Einige Krankenkassen gewähren, gegen Vorauszahlungen, einen Prämien Rabatt. Der Rabatt kann bis zu 2% betragen. Ist es finanziell möglich, dann lohnt sich solch eine Skonto-Zahlung auf jeden Fall.

Reisekrankenversicherung

Erfahre hier alles über die Reisekrankenversicherung!

Im Ausland ist man nur teileweise durch die gesetzliche Krankenkasse versichert. Je nach Land und je nach Art der Erkrankung oder Behandlung übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Ist die Behandlung im Ausland teurer, als in der Schweiz übernimmt die Krankenkasse die angefallenen Mehrkosten ebenfalls nicht. Wenn du in ein Land reist, welches nicht zu den Schengen-Staaten gehört, dann bist du ohne eine Reisekrankenversicherung auch nicht krankenversichert. Alle Kosten einer Arzt-Behandlung oder eines Spitalaufenthaltes fallen so auf dich zurück.

Es ist möglich für jede einzelne Reise eine Reisekrankenversicherung abzuschliessen oder eine ganzjährige Versicherung abzuschliessen. Wenn man mehrmals im Jahr verreist zahlt sich eine ganzjährige Reisekrankenversicherung mehr aus.

Auf folgende Punkte musst du bei einer Reiseversicherung achten:

  • Ist dein Reiseland inbegriffen?
  • Sind deine Aktivitäten inbegriffen (Tauchen etc.)
  • Wie hoch ist dein Selbstbehalt?
  • Wann hast du keinen Anspruch auf die Leistungen der Versicherung? (Alkoholkonsum etc.)

 

Wenn du all das berücksichtigst kannst du sorglos in die Ferien verreisen und deine Auszeit in vollen Zügen geniessen!

Versicherung für dein Haustier

Krankenkasse Tipps

Die Tierversicherung für deinen geliebten Vierbeiner!

Eine Tierversicherung versichert dein Haustier vor Krankheit und Unfall. Die meisten Anbieter bietene eine Versicherung für Hunde und Katzen an. Eine Katzenversicherung kann man bereits ab 5.15 Franken und eine Hundeversicherung ab 10.40 Franken pro Monat abschliessen.

Eine Tierversicherung lohnt sich für jeden Hund und jede Katze. Denn wird das Tier plötzlich krank oder hat einen Unfall, fallen fast immer hohe und unvorhergesehene Kosten an. Eine Tierversicherung schützt Sie vor hohen finanziellen Ausgaben.

Bei Tieren, welche älter als 7 Jahre sind wird die Aufnahme in die Versicherung sehr schwierig. Es gibt wie auch bei der Krankenkasse für den Menschen verschiedene Versicherungsarten mit unterschiedlichen Selbstbehalten. Somit variieren auch die Prämien und Leistungen pro Anbieter.

Tierversicherungen decken bis zu 90 Prozent der Tierarztkosten. In den Leistungen sind die physiotherapeutische Behandlungen oder homöopathische Mittel inbegriffen. Tierversicherungen beteiligen sich zudem finanziell an Impfkosten, Anzeigekosten bei Verlust oder Diebstahl des Tiers und Unterbringungskosten. Ebenso von der Tierversicherung abgedeckt werden Notfalltransporte durch die Tierambulanz und eine finanzielle Beteiligung am Aufenthalt in einer Tierklinik.

Eine Tierversicherung ist auf jeden Fall für jeden Tierbesitzer zu empfehlen. Damit sind die Tiere bei Unfall oder Krankheit versorgt und die Kosten bleiben kalkulierbar.

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die obligatorische Krankenkassen Grundversicherung gewährleistet eine sehr gute medizinische Versorgung. Doch unvorhergesehene Kosten, wie teure Zahnbehandlungen oder eine Psychotherapie sind in der Leistung nicht inbegriffen. Bei solchen Fällen hilft eine Zusatzversicherung. Es gibt jedoch für verschiedene Gesundheits-Bereiche eine Zusatzversicherung und diese werden wir hier aufzeigen.

 

 

Spitalzusatzversicherung

Die obligatorische Versicherung deckt nur den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung im Spital. Mit einer Spitalzusatzversicherung kann der Patient frei über die Leistungen und den Komfort des Spitalaufenthalts bestimmen. Die Versicherung übernimmt dabei die Kosten. Wer beispielsweise einen medizinisch nicht zwingend nötigen Spitalaufenthalt in der ganzen Schweiz versichern möchte, der bekommt diese Deckung bereits ab 2.40 Franken pro Monat. Man kann also schon für wenig Geld eine Leistungssteigerung erreichen. Die Versicherung für einen Aufenthalt in einer halbprivaten oder privaten Abteilung eines Spitals ist dagegen einiges teurer.

Ambulante Zusatzversicherung

Ambulante Zusatzversicherungen decken persönliche Gesundheitsbedürfnisse, die über die obligatorische Grundversicherung hinausgehen. Das können alternative Behandlungsmethoden sein, nichtkrankenkassenpflichtige Medikamente oder zahnärztliche Behandlungen.

Unfallzusatzversicherung

Die gesetzlichen Leistungen decken nicht alle unfallbedingten Heilungskosten. Die Zusatzunfallversicherung übernimmt meist Kosten, die sonst nicht komplett gedeckt sind. Wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Kuren sowie Transport- und Rettungskosten. Wer auf solche Leistungen nicht verzichten möchte, sollte einen Unfallzusatz in Betracht ziehen.

Wieso braucht man eine Zusatzversicherung?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Viele stellen sich die Frage: Benötig man die Zusatzversicherung?

Dass ein Abschluss einer Krankenversicherung obligatorisch ist, ist in der Schweiz klar. Doch zwingend ist lediglich der Abschluss einer Grundversicherung. Die darin inbegriffenen Leistungen sind gesetzlich geregelt und daher bei jeder Krankenkasse gleich. Dennoch unterscheiden sich Zusatzversicherungen preislich, wobei es sich gelegentlich lohnt, Preise zu vergleichen und die Krankenkasse zu wechseln.

Sogenannte Zusatzversicherungen gibt es in Form zahlreicher kleiner ambulanter Versicherungen. Ein Abschluss ist freiwillig. Viele Versicherte stellen sich daher eine Frage: Benötigt man eine Zusatzversicherung? Das muss jeder selbst abwägen und entscheiden. Grundsätzlich ist es aber für Viele nicht notwendig eine abzuschliessen. Doch es gibt einige Ausnahmen. Zum Beispiel eine Zusatzversicherung für den Zahnarzt, die vor allem bei Kindern sehr sinnvoll sein kann. Oder auch für Personen, die bei einem Spitalaufenthalt ein eigenes Zimmer möchten ist es angebracht, eine Zusatzversicherung für ein halbprivates oder privates Zimmer abzuschliessen. Des weiteren gibt es Zusatzversicherungen für Auslandsreisen, Komplementärmedizin, bei einer Brille etc.

Bei der Zusatzversicherung muss die Krankenkasse im Gegensatz zu der Grundversicherung nicht jede Person annehmen. So haben „Risikogruppen“, wie beispielsweise ältere Personen, bereits schwer Kranke oder Raucher schlechtere Chancen. Wird eine Zusatzversicherungen angenommen, bieten manche Krankenkassen dann Vergünstigungen, wenn der Versicherte beide Versicherungen bei ihnen abschliesst.

Krankenkassen Wechsel bei Sozialhilfe

Bei Prämienschulden kann die Krankenkasse nicht gewechselt werden.

Wer bei den Sozialdiensten der Kantone Sozialhilfe bezieht, wird oftmals verpflichtet, sich bei einer der billigsten Krankenkassen der Schweiz zu versichern. So schreibt der Kanton Bern um Beispiel vor, dass sich Sozialhilfebezüger bei einer der zehn günstigsten Krankenkassen versichern lassen und so auch einen Krankenkassen Wechsel vornehmen müssen.

Auch der Kanton Luzern hat eine Regelung: So müssen die Sozialhilfebezüger zu einer Versicherung wechseln, die nicht teurer als die maximale Prämienverbilligung ist. Solche kantonale Regelungen sind notwendig und günstiger für die Sozialdienste, da die Prämienunterschiede bei den Krankenkassen teil erheblich sind. So können bei einem Wechsel beispielsweise bis zu 1’000.- jährlich gespart werden.

Dennoch ist ein Krankenkassen Wechsel bei Sozialhilfebzügern nicht immer möglich. Grund dafür: Prämienschulden bei bestehenden Krankenversicherern. Gemäss Gesetz kann die Grundversicherung in dem Fall nicht gewechselt werden. Um bei den Krankenversicherungen der Sozialhilfebezüger zu sparen, sind die Kantone laufend auf der Suche nach Möglichkeiten, zum Beispiel bei der Wahl der Franchise.

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Kantone sollen unbezahlte Prämien begleichen

Die Kantone müssen unbezahle Prämien begleichen.

Wie schon in vorherigen Artikeln erwähnt, zahlen immer mehr Versicherte ihre Krankenkassen Prämien nicht, wobei im Jahr 2015 die Zahl der Nicht-Zahler um 20,4 Prozent angestiegen ist. Grund dafür sind die stetig steigenden Prämienkosten, die viele Versicherte nicht mehr bezahlen können, trotz der zahlreichen vergütenden Prämienverbilligungen.

Die Folge davon: Die Kantone müssen die fehlenden Prämiengelder begleichen; im Jahre 2015 waren dies rund 285 Millionen Franken an fehlenden Prämienkosten. Denn seit dem eingeführten Gesetz im Jahre 2012 müssen die Kantone 85% der unbezahlten Prämien begleichen. Die anderen 15 Prozent bleiben bei den Versicherern. Auch wenn dies im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart wurde, sind einige Kantone unzufrieden mit der Situation. Grund dafür ist eine Regelung die besagt, dass wenn die Krankenversicherer die ausstehenden Prämien von den Schuldnern erhalten haben, diese nur noch 50% an die Kantone zurücküberweisen muss. Dadurch entstehen den Kantonen Verluste, die sie nicht mehr eintreiben können. Aufgrund dessen verlangt beispielsweise der Kanton Thurgau eine Anpassung des Krankenversicherungsgesetz.

Übernahme von Unfallkosten – UVG oder KVG?

Bei einem Unfall ist es wichtig, den Vorfall sofort zu melden.

Unfälle sind leider schnell passiert. Umso wichtiger ist es deshalb, einen guten Versicherungsschutz vorzuweisen. Wer in der Schweiz mehr als acht Stunden beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, ist automatisch bei einer obligatorischen Unfallversicherung (UVG) versichert. Kinder, Studenten und auch Rentner fehlt demnach eine solche Versicherung. Aus diesem Grund wird in solchen Fällen die Unfalldeckung in der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) eingeschlossen.

Hier gibt es auch betreffend der übernommenen Kosten entscheidende Unterschiede. Bei jenen Personen, die lediglich bei der Krankenversicherung bezüglich Unfällen versichert sind, werden lediglich Heilungskosten übernommen. Sachleistungen müssen selber getragen werden. Zudem gilt auch hier die übliche Franchise und Selbstbehalt. Hier muss auch zwingend darauf geachtet werden, den Unfall als solchen zu melden, da dann auch allfällige Folgekosten übernommen werden.

Bei Berufstätigen sind die Situation anders aus. Hier muss der Unfall direkt bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers gemeldet werden. So sind Heilungskosten und auch Sachschäden vollumfänglich gedeckt, also ohne Franchise und Selbstbehalt. Generell gilt es, Unfälle unverzüglich bei der Versicherung zu melden.

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Krankenversicherung von Neugeborenen

Neugeborene müssen innert 3 Monaten bei der Grundversicherung angemeldet werden.

Die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz ist für jeden Einwohner obligatorisch – dies gilt auch für Neugeborene. So müssen die Eltern in den ersten drei Monaten ihr Neugeborenes bei der Grundversicherung anmelden, wobei Prämien rückwirkend bis zum Geburtsmonat- oder Datum bezahlt werden müssen. Da aber frischgebackene Eltern höchstwahrscheinlich nicht als Erstes an administrative Pflichten denken, ist es wärmstens zu empfehlen, den baldigen Nachwuchs schon vor der Geburt zu versichern mit einer Grund- sowie Zusatzversicherung. So kann auch allenfalls ein Wechsel der Krankenkasse in Betracht gezogen werden.

Mit der Grundversicherung ist das Baby „allgemein“ versichert. Erst die zusätzliche Zusatzversicherung deckt weitere finanzielle Risiken ab, was insbesondere bei Neugeborenen nicht ausser Betracht gelassen werden sollte. So gilt bei der Zusatzversicherung auch freie Arzt-, Spital- und Abteilungswahl in der ganzen Schweiz. Krankenversicherer sind jedoch nicht verpflichtet, das Neugeborene in die Zusatzversicherung aufzunehmen, da der Gesundheitszustand des Kindes entscheiden ist. So wird die sogenannte Gesundheitsdeklaration überprüft und entweder angenommen oder abgelehnt. Es gibt vereinzelte vorgeburtliche Versicherungen wie zum Beispiel die Spitalversicherung Minima von Sanagate, die diese Gesundheitsdeklaration umgehen.

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