Was sind Zusatzversicherungen?

Ist dein Wissen über Zusatzversicherungen auf dem neusten Stand? Wenn nicht, bekommst du hier auf krankenkasse-wechsel.ch die wichtigsten Informationen kompakt.

Krankenkasse-Zusatzversicherungen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden: Ambulante Zusatzversicherungen und Spital-Zusatzversicherungen. Die ambulante Zusatzversicherung deckt Fälle im Bereich Alternativmedizin, Nicht-Pflichtmedikamente und Therapien (z.B. Psychotherapie, Psychologie). In diesen Bereich fallen ebenso Abonnemente für Fitnesscenter, Hallenbäder etc. sowie Schutz- und Reiseimpfungen, Brillen und Kontaktlinsen, Hilfsmittel, Verlegungstransporte etc. Also eigentlich alles, bei dem es nicht um einen stationären Spitalaufenthalt geht.

Diesen Teil übernimmt die Spital-Zusatzversicherung. Diese regelt zum Beispiel also den Anspruch auf die Bezahlung eines Zweibettzimmers. Man unterscheidet in dieser Versicherungsklasse zusätzlich zwischen halbprivate und private Abteilung. Es werden auch Flex- oder Hotellerie-Modelle angeboten. Diese unterscheiden sich nochmals hinsichtlich der abgedeckten Zusatzleistungen in stationären Aufenthalten.

Wie hoch fallen die Krankenkassen-Prämien im nächsten Jahr aus?

Im Jahr 2019 wird man in Schnitt 315 Franken Krankenkassenprämien bezahlen. Das sind 1,2 Prozent mehr als in diesem Jahr. Dennoch: Die leichte Prämienerhöhung liegt unter dem Durchschnitt der letzten Jahre: Seit 2008 betrug der durchschnittliche Prämienanstieg 3,5 Prozent.

Gesundheitsminister Alain Berset sieht im tieferen Prämienwachstum ein Anzeichen dafür, dass die Regierung – Bundesrat und Parlament – in den letzten Jahren einen guten Job gemacht hätten. Er meint, dass das Kostenbewusstsein der Akteure im Gesundheitswesen steige. Glecihzeitig betont er, das es weiteren Handlungsbedarf gibt.

Gesundheitsexperten wie Tilman Slembeck von der ZHAW sowie Krankenkassenexperte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis sind sich einig, dass eine stärkere Prämienerhöhung unausweichlich ist in der momentanen Situation. Die nächste grösse Prämienerhöhung sei nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben.

Doch derzeit gibt es auch klare Gewinner im Prämienkampf: Das sind die jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren. Dieser Sachverhalt beruht auf einem Entscheid des Parlaments, den Risikoausgleich für diese Alterskategorie ab 2019 um 50 Prozent zu reduzieren. Das bedeutet, dass sie insgesamt fast 16 Prozent weniger an Prämien bezahlen müssen.

Wechsel der Grundversicherung – sind Sie vorbereitet?

Mit dem Herbst kommt nebst dem sich Verfärben der Blätter wie gewohnt auch das Wechseln der Grundversicherung auf uns zu. Dies gilt für Kunden, welche mit ihrer Prämie oder dem Service ihrer Grundversicherung nicht mehr zufrieden sind. In diesem Abschnitt lesen Sie Tipps, damit beim Wechsel der Grundversicherung alles klappt.

Zuerst das Wichtigste: Die Frist. Am 30. November muss Ihre Kündigung bei der alten Versicherung spätestens eintreffen. Das gleiche gilt für die Anmeldung beim neuen Versicherer. Nach diesem Datum – Achtung, es gelten Bürozeiten – ist es für den Wechsel zu spät. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt übrigens, die Kündigung und Anmeldung früh genug sowie per Einschreiben oder A-Post Plus zu verschicken.

In der kommenden Zeit haben Krankenkassen-Makler Hochkonjunktur. Doch nehmen Sie sich in Acht: Diese Krankenkasse-Vermittler sind Profis im Verkauf und Verhandeln. Nehmen Sie sich die Zeit, welche Sie brauchen, um die neue Police genau zu studieren. Beim ersten Verkaufsgespräch also besser noch nichts unterschreiben! Um transparent Prämien vergleichen zu können, gibt es im Internet zahlreiche Prämien-Rechner (nutzen Sie zum Beispiel unseren Prämienrechner!). Weitere Prämienrechner sind auf comparis.ch oder moneyland.ch zu finden.

Es lohnt sich zudem, sich bereits jetzt darüber Gedanken zu machen, wie Ihr nächstes Gesundheits-Jahr aussehen wird. Stehen irgendwelche teuren Behandlungen an? Oder stehen Sportanlässe oder eine grosse Reise auf dem Programm? Nach diesen Faktoren richten Sie sich danach ihre Prämie aus. Dabei raten Experten entweder zur Wahl der teuersten oder günstigsten – alles dazwischen lohnt sich nicht.

Neue Methode: Wie Krankenkassen Millionen einsparen könnten

Der Krankenkassenverband Curafutura hat ein einfaches Sparrezept parat: Das sogenannte Referenzpreissystem. Damit müssten in der Grundversicherung nicht mehr alle Medikamente – unabhängig vom Preis – vergütet werden. Dieses System wird bereits in diversen europäischen Ländern praktiziert.

Doch wie funktioniert das System genau? Die kostensparende Wirkung wird erzielt, indem Ärzte anstatt einem teuren Markenprodukt wie zum Beispiel Pantoprazol von Sandoz (wirkt gegen Sodbrennen) nur noch dessen Wirkstoffe verschreiben. Für diese Wirkstoffe wird ein Höchstpreis festgelegt. Es gibt auf dem Medikamentenmarkt mittlerweile viele Produkte mit gleichen Wirkstoffen, jedoch starken Preisunterschieden. Sollte ein Patient auf das teuerste Medikament mit gleichen Wirkstoffen bestehen, müsste dieser jedoch die Kostendifferenz zum festgelegten Höchstpreis selber bezahlen. Gemäss dem Verband Curafutura (CSS, Helsana, Sanitas und KPT) könnten mit diesem System im Jahr 800 Millionen Franken eingespart werden. Das gute am System: Der Patient merkt davon nichts.

Im Krankenkassen Beratungsgespräch falsch beraten, was tun?

Wenn man bei einer Krankenkassen-Beratung falsch informiert wird oder essentielle Punkte bewusst verschwiegen werden, muss man das als Kunde nicht einfach so hinnehmen. Auch nicht, nachdem der neue Krankenkassenvertrag unterschrieben ist. Obwohl nicht alle Krankenkassen ihren Kunden ein Rücktrittsrecht zusichern, gibt es gewisse Möglichkeiten.

Zum Beispiel kann man auf Falschberatung pochen. Gemäss Gesetz haften die Krankenkassen nämlich für die Beratungsfehler ihrer Vermittler! Dazu kann man sich an die Ombudsstelle für Krankenversicherung wenden. Ebenso ist es eine gute Idee, die alte Krankenkasse über den Vorfall zu informieren.

Um jedoch gar nicht erst in solch eine missliche Lage zu gelangen, ist es ratsam, Verträge vor der Unterzeichnung stets vollständig durchzulesen. Im Zweifelsfall besser nachfragen oder nochmals über das Angebot nachdenken. Zudem sollte man sich auch immer eine Kopie des Vertrages aushändigen lassen.

Eine Kur steht an: Bezahlt meine Krankenkasse?

Wie steht es eigentlich um die Kosten einer Kur; werden diese von der Krankenkasse übernommen? Die Antwort ist nicht ganz eindeutig: Bei einer präventiven Kur dürfen die Krankenversicherer die Kosten nicht übernehmen. Bei medizinisch notwendigen Kuraufenthalten übernimmt die Grundversicherung jedoch die Kosten, sofern die Kur ärztlich verschrieben wird. Ebenfalls muss die Krankenkasse die Kur im Voraus genehmigen. Für die Übernahme der Aufenthaltskosten ist jedoch eine Zusatzversicherung notwendig, da die Grundversicherung sich nur um medizinische und therapeutische Kosten kümmert. Für detailierte Auskünfte zu diesem Thema sollten sich Kunden jedoch bei ihrer eigenen Krankenkasse informieren.

Good News: Krankenkassenprämien steigen weniger als erwartet

Sie ist schon fast so lästig wie die Steuererklärung: Die jährliche Krankenkassenrechnung. Dazu ist sie ebenfalls teuer und darum jedes Jahr immer wieder ein Thema. Doch dieses Jahr gibt es dazu gute Neuigkeiten. Die Prämien steigen weniger stark als erwartet. Auch auf diesem Blog wurde vor zwei Wochen von einer Krankenkassenprämien-Erhöhung von rund vier Prozent berichtet. Tatsächlich werden die Prämien jedoch nur um drei Prozent in die Höhe gehen. Diese Meldung bestätigten die Krankenversicherer gegenüber dem Schweizer Radio SRF.

Die drei Prozent sind ein Durchschnittswert. Dass die Prämien steigen ist mittlerweile nichts Neues mehr. Darum ist das eine gute Nachricht: Denn normalerweise steigen die Prämien deutlich mehr als um drei Prozent an.

Krankenkassenprämien steigen um rund 4 Prozent

Wie bereits im Jahr 2018 erwartet die Versicherungsnehmer eine Erhöhung der Krankenkassenprämien. Gemäss dem Internetvergleichsdienst comparis.ch sollen die Grundversicherungsprämien um 4 Prozent in die Höhe gehen. Hauptsächlich für diesen Anstieg verantwortlich seien nebst den wachsenden Medikamentenkosten deren häufigere Verschreibung.

Dies, obschon die Abrechnungsdaten der Krankenversicherungskosten vom ersten Quartal 2018 den Eindruck erwecken, dass die Krankenkassen den Kostenanstieg der Krankenversicherungsprämien nun in den Griff bekommen haben. Doch der Online-Vergleichdienst comparis.ch wiederspricht dieser Annahme und rechnet für das Jahr 2019 erneut mit steigenden Prämien.

Es lohnt sich darum, sich auch dieses Jahr wieder über die verschiedenen Krankenkassen-Angebote zu informieren, um das bestmögliche Angebot zu finden!

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Hautkrebs in der Schweiz – Krankenkassen fordern Prävenzion

Nur Australien und Neuseeland haben eine noch höhere Hautkrebsrate als die Schweiz, damit belegt die Schweiz den Spitzenplatz in Europa. Schwarzer Hautkrebs ist die fünfthäufigste Krebsart. Wie bei jedem Krebs ist eine frühe Diagnose entscheidend für ein positives Ergebnis. Daher wird empfohlen, sich regelmässig auf Hautveränderungen zu untersuchen. Risikopatienten sollten auch jährlich zur Vorsorgeuntersuchung zum Facharzt oder Dermatologen gehen. Diese Untersuchungen werden in den meisten Fällen von der Krankenkasse übernommen.

Jedoch ist nicht nur die Früherkennung wichtig, sondern vor allem auch die Prävention. Speziell jetzt im Sommer ist es notwendig in der Sonne immer Sonnenschutzmittel zu benutzen. Auch sollte die Mittagsonne gemieden und entsprechende Schutzkleidung getragen werden.

Krank in den Ferien

Wer in den Ferien krank wird muss so einiges beachten. So sollte man immer eine Notfalltelefonnummer der Krankenkasse dabei haben. Falls du ins Spital musst, solltest du direkt die Krankenkasse kontaktieren. Alle Belege, Papiere und Quittungen unbedingt sammeln und mit nachhause nehmen.

Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse nur notfallmässige Behandlungen. Medikamente, die im Ausland gekauft werden, werden nicht zurückerstattet.

Je nach Feriendestination werden verschiedene Kosten zurück erstattet: In einem EU-Land wird von der Grundversicherung der Betrag zurückerstattet, den auch Einheimische vergütet bekommen. In Ländern ausserhalb der EU wird maximal der Doppelte Betrag einer gleichwertigen Behandlung in der Schweiz erstattet. Um hohe Kosten zu verhindern, kann es sich lohnen eine Reiseversicherung abzuschliessen.