Fitness Abo oder Ernährungsberatung – Was zahlt die Krankenkasse?

Was zahlt die Krankenkasse an die Gesundheit

Gesundheit ist unser grösstes Gut. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Fitness oder Wellness-Behandlungen, um fit zu bleiben und seine Gesundheit zu fördern. Doch werden diese Kosten auch von der Krankenkasse übernommen?

Den Krankenkassen liegt verständlicherweise viel an der Gesundheit Ihrer Kunden, denn gesunde Kunden sind günstiger als kranke. Wer die richtigen Zusatzversicherungen abschliesst kann daher sehr viel Geld sparen. Einige Zusatzversicherungen übernehmen bis zu 500.- Franken an das Fitness Abonnement und auch Ernährungsanalysen werden entsprechend unterstützt.

Die geistliche Verfassung hat ebenfalls grossen Einfluss auf unsere Gesundheit, daher beteiligen sich einige Zusatzversicherung auch bei Entspannungsmassnahmen wie Wellness-Behandlungen (z. B. Massagen, Sauna-Besuche etc.) oder Yogakurse. Damit der aktuelle Gesundheitszustand auch beibehalten werden kann, übernehmen sogar einige Krankenkassen die Kosten für regelmässige Check-Up Untersuchungen.

Die Leistungsarten und Leistungshöhen sowie die Kosten für die jeweiligen Zusatzversicherungen können von Krankenkasse zu Krankenkasse stark variieren. Einen Vergleich lohnt sich vorher auf jeden Fall!

Krankenkassenleitsung bei einer Schwangerschaft

Krankenkassen-Leistung für Schwangere

Bei einer Schwangerschaft bezahlt die Krankenkasse die Kosten der Kontrolluntersuchungen, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung. Für die Schwangere gibt es keine Kostenbeteiligung.  Das heisst, man zahlt weder Franchise noch Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt vollumfänglich. Zu den bezahlten Kontrolluntersuchungen gehören Ultraschalluntersuchungen sowie die Abklärung des Ersttrimestertest und der nicht-invasive Pränatal-Test (NIPT). Liegt ein erhöhtes Risiko vor, werden die Fruchtwasseruntersuchung und die Plazentauntersuchung vergütet. Du kannst deine Krankenkasse wechseln, sollte diese die genannten Leistungen nicht decken.

Der Spitalaufenthalt von Baby und Mutter wird von der Krankenkasse der Mutter übernommen, ebenfalls ohne Franchise, Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Wenn das Neugeborene jedoch eine Spitalbehandlung aufgrund von einer Krankheit benötigt, zahlt die Krankenkasse des Kindes und es fällt die Kostenbeteiligung des Selbstbehalts an.

Zu beachten gilt:

  • Frauen müssen sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt bei Komplikationen oder Krankheit nicht an den Behandlungskosten beteiligen.
  • Komplikationen während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche gelten weiterhin als Krankheit. Die Kostenbeteiligung bleibt während diesem Zeitraum der Schwangerschaft bestehen.
  • Wenn das Spital oder das Geburtshaus nicht auf der Liste des Wohnsitzkantons stehen, sollte die Deckung der Kosten mit der Krankenkasse überprüft werden.
  • Die Krankenversicherung beteiligt sich nur an den Kosten für Geburtsvorbereitungskurse wenn diese von einer Hebamme durchgeführt werden.

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Krankenkasse für Ihr Baby

Krankenkassen für Babys

Jedes Baby muss innerhalb von drei Monaten nach der Geburt bei der Krankenkasse gegen Krankheit und Unfall versichert werden. Kinder und Eltern müssen nicht bei der gleichen Kasse versichert sein. Die Wahl der Krankenkasse steht den Familien demnach frei.

Das Kind wird durch die Anmeldung rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt versichert. Melden Eltern ihr Kind verspätet an, entsteht eine Deckungslücke. Bei verspäteter Anmeldung beginnt der Versicherungsschutz also erst ab Beitrittsdatum. Die Krankenkasse vergütet also die Auslagen, die seit der Geburt entstanden sind, nicht. Wird keine Versicherung abgeschlossen wird einem automatisch eine beliebige Krankenkasse zugewiesen.

Die Krankenkassen sind verpflichtet auch kranke Kinder in die Grundversicherung aufzunehmen. Möchte man jedoch ein krankes Kind für eine Zusatzversicherung anmelden, kann die Krankenkasse den Antrag ablehnen. Es empfiehlt sich demnach den Antrag für die Grundversicherung sowie auch für die Zusatzversicherung vor der Geburt zustellen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht bei allen Krankenkassen.

Bei vielen Kindern werden irgendwann teure Zahnkorrekturen nötig. Deshalb kann sich eine zusätzliche Zahnversicherung lohnen. Diese Zusatzversicherung sollte am besten kurz nach der Geburt abgeschlossen werden. Viele Krankenkassen verlangen nämlich eine zahnärztliche Untersuchung, bevor sie das Kind in die Versicherung aufnehmen.

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die obligatorische Krankenkassen Grundversicherung gewährleistet eine sehr gute medizinische Versorgung. Doch unvorhergesehene Kosten, wie teure Zahnbehandlungen oder eine Psychotherapie sind in der Leistung nicht inbegriffen. Bei solchen Fällen hilft eine Zusatzversicherung. Es gibt jedoch für verschiedene Gesundheits-Bereiche eine Zusatzversicherung und diese werden wir hier aufzeigen.

 

 

Spitalzusatzversicherung

Die obligatorische Versicherung deckt nur den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung im Spital. Mit einer Spitalzusatzversicherung kann der Patient frei über die Leistungen und den Komfort des Spitalaufenthalts bestimmen. Die Versicherung übernimmt dabei die Kosten. Wer beispielsweise einen medizinisch nicht zwingend nötigen Spitalaufenthalt in der ganzen Schweiz versichern möchte, der bekommt diese Deckung bereits ab 2.40 Franken pro Monat. Man kann also schon für wenig Geld eine Leistungssteigerung erreichen. Die Versicherung für einen Aufenthalt in einer halbprivaten oder privaten Abteilung eines Spitals ist dagegen einiges teurer.

Ambulante Zusatzversicherung

Ambulante Zusatzversicherungen decken persönliche Gesundheitsbedürfnisse, die über die obligatorische Grundversicherung hinausgehen. Das können alternative Behandlungsmethoden sein, nichtkrankenkassenpflichtige Medikamente oder zahnärztliche Behandlungen.

Unfallzusatzversicherung

Die gesetzlichen Leistungen decken nicht alle unfallbedingten Heilungskosten. Die Zusatzunfallversicherung übernimmt meist Kosten, die sonst nicht komplett gedeckt sind. Wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Kuren sowie Transport- und Rettungskosten. Wer auf solche Leistungen nicht verzichten möchte, sollte einen Unfallzusatz in Betracht ziehen.

Wieso werden Neugeborene versichert?

Es ist sehr wichtig, Babys noch vor der Geburt zu versichern.

Viele Eltern die ein Kind erwarten, stehen vor einigen Herausforderungen: Nicht nur persönlich, sondern auch administrativ. Ein sehr wichtiger Punkt sind die Krankenversicherungen. Es stellen sich einige Fragen: Wie versichere ich mein Baby? Wieso soll ich es bereits vor der Geburt anmelden?

Da die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz für alle obligatorisch ist, müssen auch Neugeborene schnellstmöglich angemeldet werden, spästestens aber 3 Monate nach der Geburt. Es ist jedoch zu empfehlen, das Baby noch vor der Geburt zu versichern. Der Sinn dieser vorgeburtlichen Anmeldung liegt darin, dem Neugeborenen einen optimalen und bestmöglichsten Versicherungsschutz zu gewähren, vor allem mit Zusatzversicherungen. So werden auch Kinder, die mit einem Leiden auf die Welt kommen umfassend geschützt. Wird die Versicherung nämlich nicht vorgeburtlich abgeschlossen, wird zunächst eine Risikoprüfung vorgenommen. So kann es sein, dass die Krankenkasse die Zusatzversicherung ablehnt und das Baby nicht aufgenommen wird. Dies kann hohe Kosten verursachen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Versicherung für das Baby noch vor der Geburt abzuschliessen.

Wie sparen bei der Krankenkasse?

Bei der Grundversicherung gibt es einige Sparmöglichkeiten.

Die monatliche Krankenkassen Prämie ist für jeden Schweizer Bürger Pflicht und für nicht Wenige ein erheblicher Posten im Budget. Für einige ist es gar eine finanziellen Belastung, vor allem auch deshalb, weil die Krankenkassen Prämie für die Grundversicherung kontinuerlich steigt. Darum sind viele Versicherte auf der Suche nach passenden Sparmöglichkeiten. Im Folgenden werden die besten Tipps zum Sparen erläutert:

Wechsel der Krankenkasse: Der wohl wichtigste Punkt ist es, bei der Grundversicherung Krankenkassen Prämien zu vergleichen und die Krankenkasse rechtzeitig zu wechseln. Schweizweit liegt der Stichtag für eine allfällige Kündigung beim letzen Arbeitstag im November.

Wahl der Franchise: Die Franchise ist ein wesentlicher Punkt für die Höhe der Prämie. Damit lässt sich viel Geld sparen. Darum ist es wichtig,  die Franchise auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen und nicht zu hoch anzusetzen. So ist vor allem bei jungen und gesunden Menschen zu empfehlen, die höchste Franchise zu wählen. Damit können bis zu 1’000 Franken pro Jahr gespart werden.

Verzicht auf Zusatzversicherung: Da Zusatzversicherungen freiwillig sind, sollte man sich jedes Jahr neu überlegen, ob man diese wirklich benötigt. Zudem gibt es bereits flexible Varianten von Zusatzversicherungen, z.B. das Zahlen eines Aufpreises für die Privatbehandlung im Spital.  Falls man dennoch eine bezieht, sollte man beachten, dass einige Krankenkassen einen Aufschlag verlangen, wenn der Versicherte die Grundversicherung bei jemand anderem bezieht.

Prämienverbilligung: Personen, die in bescheidenen Verhältnissen leben, haben das Recht auf staatliche Prämienverbilligungsbeiträge.

Unfallversicherung: Wenn man bei einem Arbeitgeber gegen Berufs- und Nichtberufsunfall gemäss Unfallversicherungsgesetz UVG versichert ist, ist eine zusätzliche Versicherung bei der Grundversicherung nicht mehr notwendig. So können bis zu 10% eingespart werden.

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Wieso braucht man eine Zusatzversicherung?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Viele stellen sich die Frage: Benötig man die Zusatzversicherung?

Dass ein Abschluss einer Krankenversicherung obligatorisch ist, ist in der Schweiz klar. Doch zwingend ist lediglich der Abschluss einer Grundversicherung. Die darin inbegriffenen Leistungen sind gesetzlich geregelt und daher bei jeder Krankenkasse gleich. Dennoch unterscheiden sich Zusatzversicherungen preislich, wobei es sich gelegentlich lohnt, Preise zu vergleichen und die Krankenkasse zu wechseln.

Sogenannte Zusatzversicherungen gibt es in Form zahlreicher kleiner ambulanter Versicherungen. Ein Abschluss ist freiwillig. Viele Versicherte stellen sich daher eine Frage: Benötigt man eine Zusatzversicherung? Das muss jeder selbst abwägen und entscheiden. Grundsätzlich ist es aber für Viele nicht notwendig eine abzuschliessen. Doch es gibt einige Ausnahmen. Zum Beispiel eine Zusatzversicherung für den Zahnarzt, die vor allem bei Kindern sehr sinnvoll sein kann. Oder auch für Personen, die bei einem Spitalaufenthalt ein eigenes Zimmer möchten ist es angebracht, eine Zusatzversicherung für ein halbprivates oder privates Zimmer abzuschliessen. Des weiteren gibt es Zusatzversicherungen für Auslandsreisen, Komplementärmedizin, bei einer Brille etc.

Bei der Zusatzversicherung muss die Krankenkasse im Gegensatz zu der Grundversicherung nicht jede Person annehmen. So haben „Risikogruppen“, wie beispielsweise ältere Personen, bereits schwer Kranke oder Raucher schlechtere Chancen. Wird eine Zusatzversicherungen angenommen, bieten manche Krankenkassen dann Vergünstigungen, wenn der Versicherte beide Versicherungen bei ihnen abschliesst.

Krankenkassen Wechsel – Nur 8,3% trotz Prämienanstieg

Krankenkassen Wechsel Schweiz

8,3 Prozent haben die Krankenkasse gewechselt.

Wie bereits in vorigen Berichten erwähnt, ist die Krankenkassenprämie dieses Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent gestiegen, was von vielen Versicherten als ein besonders starker Anstieg empfunden wurde. Viele Krankenkassen Vergleichsdienste und sonstige auf Umfragen basierenden Prognosen rechneten daher mit einer hohen Wechselquote von ca. 11 bis 12 Prozent, also fast einer Million Schweizerinnen und Schweizer.

Die tatsächlichen Werte sehen jedoch anders aus: Trotz dem hohen Prämienanstieg und der Prognosen haben gemäss Comparis nur wenige Bürger ihre Krankenkasse gewechselt, nämlich „nur“ 684’000 Versicherte, was 8,3 Prozent entspricht. Dazu kommen hingegen weitere 570’000 Versicherte dazu, die wegen einer Übernahme oder Schliessung ihrer Krankenkasse zu einem Wechsel gezwungen wurden. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die tatsächliche Wechselquote um 0,3% gesunken.

Am wechselfreudigsten war die jüngere Bevölkerung, nämlich rund 12,3 Prozent der 18 bis 35-jährigen Bevölkerung. Auch ein regionaler Unterschied war zu vermerken. So zeigten sich Personen aus der Westschweiz mit elf Prozent wechselfreudiger.

Kostensenkungen: Krankenkasse bald wieder freiwillig?

Viele Stimmen fordern drastische Kostensenkungen.

Das Gesundheitsystem und die stetig steigenden Gesundheitskosten sind schon seit geraumer Zeit ein grosses Thema insbesondere in Politik und Wirtschaft, aber auch im privaten Umfeld.

Der wohl heikelste Punkt: Die jährlich steigenden Krankenkassen Prämienkosten, die teils zu finanziellen und gar zu existenziellen Schwierigkeiten führen und viele Versicherte dazu bringt, ihre Krankenkasse zu wechseln oder gar Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und auch die Prognosen für die Zukunft zeigen keine Entwarnung: es wird mit kontinuierlichen Kostenerhöhungen gerechnet. Dies obwohl der Bundesrat einen Sparmassnahmeplan lanciert hat, der die Kosten eigentlich mindern sollte.

Viele Politiker wollen die Situation verbessern, wobei viele Argumente und Vorschläge hervorgebracht werden. Ein wichtiger Punkt lautet: „Die Lockerung des Versicherungsobligatoriums“, was zwar eine Extremvariante sei und bedeuten würde, dass die Krankenkasse freiwillig werden würde.

Eine weitere Idee, die von vielen Seiten unterstützt wird, sind einkommensabhängige Prämien. So würde es gemässs einigen Parteien Sinn machen, die Prämienbelastung auf die wirtschaftliche Leistung anzupassen.

Axa Versicherung will zurück ins Krankenkassengeschäft

Krankenkasse Wechsel Schweiz

Die Axa Winterthur will zurück ins Krankenkassengeschäft.

Die Axa Winterthur gilt als grösste Schweizer Versicherungsgesellschaft, die sich jedoch auf Personen-, Sach-, Haftpflicht-, Fahrzeug-, Kredit- und Reiseversicherungen sowie Vorsorgelösungen konzentriert und mit Krankenkassen Grund- sowie Zusatzversicherungen seit dem Verkauf der Wincare Krankenkasse nichts mehr zu tun hat.

Dies möchte die Versicherung nun ändern. Die Axa Winterthur plant nun ab Juli 2017 wieder in das Krankenversicherungsgeschäft einzusteigen und eine Zusatzversicherung anzubieten. Die Einführung einer Krankenkassen Grundversicherung wurde zwar geprüft, ist jedoch kein Thema, da es in diesem Bereich zu viele Versicherer auf dem Markt gibt. Auch ist es nach Prüfung keine Option, einen bestehenden Krankenversicherer aufzukaufen.

So sollen ab Mitte nächsten Jahres 20 neue Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Zusatzversicherungen werden gesamtschweizerisch vor allem Kunden angeboten werden, welche bereits bei der Axa Winterthur versichert sind und weniger bereit für einen Krankenkassen Wechsel sind. Dabei stehen insbesondere Junge und Familien im Fokus.

Zudem will die Axa Winterthur ihren Kunden alle Versicherungsangelegenheiten regeln, so auch die Delegation zwischen Grund- und Zusatzversicherer. So soll den Kunden hoher administrativer Aufwand entfallen.

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