Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die verschiedenen Arten der Zusatzversicherung

Die obligatorische Krankenkassen Grundversicherung gewährleistet eine sehr gute medizinische Versorgung. Doch unvorhergesehene Kosten, wie teure Zahnbehandlungen oder eine Psychotherapie sind in der Leistung nicht inbegriffen. Bei solchen Fällen hilft eine Zusatzversicherung. Es gibt jedoch für verschiedene Gesundheits-Bereiche eine Zusatzversicherung und diese werden wir hier aufzeigen.

 

 

Spitalzusatzversicherung

Die obligatorische Versicherung deckt nur den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung im Spital. Mit einer Spitalzusatzversicherung kann der Patient frei über die Leistungen und den Komfort des Spitalaufenthalts bestimmen. Die Versicherung übernimmt dabei die Kosten. Wer beispielsweise einen medizinisch nicht zwingend nötigen Spitalaufenthalt in der ganzen Schweiz versichern möchte, der bekommt diese Deckung bereits ab 2.40 Franken pro Monat. Man kann also schon für wenig Geld eine Leistungssteigerung erreichen. Die Versicherung für einen Aufenthalt in einer halbprivaten oder privaten Abteilung eines Spitals ist dagegen einiges teurer.

Ambulante Zusatzversicherung

Ambulante Zusatzversicherungen decken persönliche Gesundheitsbedürfnisse, die über die obligatorische Grundversicherung hinausgehen. Das können alternative Behandlungsmethoden sein, nichtkrankenkassenpflichtige Medikamente oder zahnärztliche Behandlungen.

Unfallzusatzversicherung

Die gesetzlichen Leistungen decken nicht alle unfallbedingten Heilungskosten. Die Zusatzunfallversicherung übernimmt meist Kosten, die sonst nicht komplett gedeckt sind. Wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Kuren sowie Transport- und Rettungskosten. Wer auf solche Leistungen nicht verzichten möchte, sollte einen Unfallzusatz in Betracht ziehen.

Krankenkasse – ähnliche Prämien für mehr Leistungen

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Spitalzusatzversicherung

Die Leistungen und Prämien von Krankenversicherungen können individuell optimiert werden. Es muss also nicht sein, dass private Spitalzusatzversicherungen viel teurer sind als die Grundversicherung.

Wenn du je einmal notfallmässig ins Spital musstest und die Nacht in einem Zimmer mit fünf anderen Patienten verbracht hast, dann ist der erste Gedanke den du hast, dass du dein Krankenversicherungsmodell überdenken musst.

Von der Grundversicherung werden lediglich die Kosten für Behandlung und Aufenthalt übernommen. Dies bedeutet, dass man dementsprechend in Kauf nehmen muss, wenn man die Nacht zu sechst in einem Zimmer verbringt und kein Auge zumachen kann.

Wer nie mit einem solchen Ereignis Erfahrung machen will oder nicht mehr machen möchte, für den stellen flexible Spitalversicherungsmodelle eine intelligente Lösung dar.

Beachte die folgenden Versicherungsmodelle:

Freie Spitalwahl

Halbprivate und private Spitalzusatzversicherung

Halbprivate und private Spitalzusatzversicherung

Krankenkasse Infos und Tipps

Spitalzusatzversicherungen

Wenn du dich für eine halbprivate Spitalzusatzversicherung entschieden hast, dann hast du Anspruch auf die freie Arztwahl, eine Behandlung durch den Oberarzt und einen Aufenthalt in einem Zweibettzimmer. Die Prämien für diese Leistungen sind einiges höher, jedoch hat man nicht enorm viele Vorteile im Vergleich zur Grundversicherung.

Hingegen macht der Abschluss einer privaten Spitalzusatzversicherung einen deutlich höheren Unterschied aus. Mit dieser Versicherung kannst du darauf bestehen durch den Chefarzt behandelt zu werden und den Aufenthalt in einem Einbettzimmer zu verbringen. Es ist klar, dass diese Prämien am höchsten angesetzt sind. Beachte aber, dass es viele Möglichkeiten gibt diese zu reduzieren. Du kannst beispielsweise den Selbstbehalt höher ansetzen, so werden die Prämien reduziert. Von vielen Krankenkassen wird mittlerweile das Bonus-Malus-System angeboten, rechne es genau durch oder lasse dir eine Offerte machen, dann wirst du sehen, dass du so viel Geld in den Prämien sparen kannst.

Spitalzusatzversicherung – freie Spitalwahl

Möchtest du dein Spital frei wählen?

Möchtest du dein Spital frei wählen?

Wenn du im Spital schon einmal in einem Zimmer mit fünf weiteren Betten übernachten musstest, dann weisst du wie unangenehm das sein kann. Es gibt aber auch Spitäler,  welche auch in der allgemeinen Abteilung hauptsächlich Zweibettzimmer haben. 2012 wurde die freie Spitalwahl eingeführt, dass heisst, der Patient kann sich in ein ein Spital begeben, welches mehrheitlich Zweibettzimmer hat.

 

Die Grundversicherung bezahlt nur die Kosten, welche auch in einem Spital im eigenen Wohnkanton anfallen würden. Wenn man sich nun in einem Spital ausserhalb des Wohnkantones behandeln lässt und diese teuerer sind, dann wird dies nicht von der Grundversicherung bezahlt. Der Patient muss dieses Differenz selbst begleichen.

Patienten, welche schon einmal eine solche Nacht zu sechst im Spital verbracht haben und dies nicht noch einmal erleben wollen oder Versicherte, die einen Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung sowieso von vornherein ausschliessen möchten, können eine halbprivate oder private Spitalzusatzversicherung abschliessen.
Ungefair ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat sich bereits dazu entschlossen. Die Krankenkassen verlangen jedoch, dass man detailierte Fragen zum Gesundheitszustand beantwortet und kann je nach Einschätzung die Zusatzversicherung ablehnen.