Was sind Zusatzversicherungen?

Ist dein Wissen über Zusatzversicherungen auf dem neusten Stand? Wenn nicht, bekommst du hier auf krankenkasse-wechsel.ch die wichtigsten Informationen kompakt.

Krankenkasse-Zusatzversicherungen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden: Ambulante Zusatzversicherungen und Spital-Zusatzversicherungen. Die ambulante Zusatzversicherung deckt Fälle im Bereich Alternativmedizin, Nicht-Pflichtmedikamente und Therapien (z.B. Psychotherapie, Psychologie). In diesen Bereich fallen ebenso Abonnemente für Fitnesscenter, Hallenbäder etc. sowie Schutz- und Reiseimpfungen, Brillen und Kontaktlinsen, Hilfsmittel, Verlegungstransporte etc. Also eigentlich alles, bei dem es nicht um einen stationären Spitalaufenthalt geht.

Diesen Teil übernimmt die Spital-Zusatzversicherung. Diese regelt zum Beispiel also den Anspruch auf die Bezahlung eines Zweibettzimmers. Man unterscheidet in dieser Versicherungsklasse zusätzlich zwischen halbprivate und private Abteilung. Es werden auch Flex- oder Hotellerie-Modelle angeboten. Diese unterscheiden sich nochmals hinsichtlich der abgedeckten Zusatzleistungen in stationären Aufenthalten.

Spezialtransport ins Altersheim: Besteht für die Krankenkasse Leistungspflicht?

Das Bundesgericht hat geurteilt: Krankentransport ist nur dann eine Pflichtleistung für Krankenkassen,  wenn er im konkreten Fall aufgrund spezifischer, medizinischer Anforderung nötig ist. Das Urteil folgte auf Beschwerde einer Krankenversicherung.

Es ging konkret um einen 90 Jahre alten Mann, der notfallmässig vom Alters- und Pflegezentrum in ein Spital eingeliefert wurde. Nach neun Tagen wurde der Mann entlassen, dabei wurde er mit einem Spezialtransporter, wo er in seinem Rollstuhl sitzend mitfahren konnte, ins Pfegezentrum zurück transportiert.

Die Fahrt vom Altersheim ins Spital übernahm die Krankenkasse. Nicht jedoch die Rückfahrt per Spezialtransporter. Dies ist nun vom Bundesgericht gutgeheissen worden.

Der Mann wäre in der Lage gewesen, in einem Auto sitzend (ohne Rollstuhl) mitzufahren. Deshalb sei es nicht nötig gewesen, einen Spezialtransport beizuziehen. Deshalb bestete keine Leistungspflicht für die Krankenkasse.

Krankenkassenleitsung bei einer Schwangerschaft

Krankenkassen-Leistung für Schwangere

Bei einer Schwangerschaft bezahlt die Krankenkasse die Kosten der Kontrolluntersuchungen, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung. Für die Schwangere gibt es keine Kostenbeteiligung.  Das heisst, man zahlt weder Franchise noch Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt vollumfänglich. Zu den bezahlten Kontrolluntersuchungen gehören Ultraschalluntersuchungen sowie die Abklärung des Ersttrimestertest und der nicht-invasive Pränatal-Test (NIPT). Liegt ein erhöhtes Risiko vor, werden die Fruchtwasseruntersuchung und die Plazentauntersuchung vergütet. Du kannst deine Krankenkasse wechseln, sollte diese die genannten Leistungen nicht decken.

Der Spitalaufenthalt von Baby und Mutter wird von der Krankenkasse der Mutter übernommen, ebenfalls ohne Franchise, Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Wenn das Neugeborene jedoch eine Spitalbehandlung aufgrund von einer Krankheit benötigt, zahlt die Krankenkasse des Kindes und es fällt die Kostenbeteiligung des Selbstbehalts an.

Zu beachten gilt:

  • Frauen müssen sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt bei Komplikationen oder Krankheit nicht an den Behandlungskosten beteiligen.
  • Komplikationen während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche gelten weiterhin als Krankheit. Die Kostenbeteiligung bleibt während diesem Zeitraum der Schwangerschaft bestehen.
  • Wenn das Spital oder das Geburtshaus nicht auf der Liste des Wohnsitzkantons stehen, sollte die Deckung der Kosten mit der Krankenkasse überprüft werden.
  • Die Krankenversicherung beteiligt sich nur an den Kosten für Geburtsvorbereitungskurse wenn diese von einer Hebamme durchgeführt werden.

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Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten

Krankenkassen Wechsel Schweiz Spitalaufenthalte

Durch einen Spitalaufenthalt entstehen oft hohe Kosten.

Die Krankenkassen Grundversicherung sowie die Zusatzversicherung sind essentiell und schützen den Versicherten gegen immense Kosten bei Arztbesuchen und auch Spitalaufenthalten. Letztere sind besonders kostenintensiv. Oftmals stellt sich für den Versicherten die Frage, wie man sich versicherungs- und kostentechnisch am Besten auf einen Spitalaufenthalt vorbereitet und vor allem auch welche Leistungen und Kosten die eigene Krankenkasse übernimmt. Viele Versicherte wissen jedoch bei Spitaleintritt nicht umfassend bescheid, vor allem wenn es sich um einen unvorbereiteten Notfall-Eintritt handelt.

Bei einem Notfall-Eintritt in das Krankenhaus übernimmt daher das Personal die Formalitäten und klärt wichtige Dinge ab, die auch mit der Versicherung zu tun haben. Da auf den Versicherungskarten nur die Grundversicherung notiert ist und die Zusatzversicherung unklar ist, ist es für das Spitalpersonal z.B. nicht ersichtlich, ob jemand privat oder halbprivat versichert ist. Bei geplanten Operationen hingegen übernimmt der zuständige Hausarzt die Koordination mit dem Krankenhaus und die Versicherung wiederum regelt direkt mit dem Spital die Kostengutsprachen.

Möchte man sich bezüglich den Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten genauer informieren oder die Zusatzversicherung anpassen, sollte man sich an die Krankenkasse wenden. Zudem ist es angebracht, die Leistungen der Krankenkassen zu vergleichen und allenfalls einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

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Fragen und Antworten zu Zusatzversicherungen

Grundversicherung und Zusatzversicherung

Grundversicherung und Zusatzversicherung!

Viele Schweizer schützen ihre Gesundheit mit Zusatzversicherungen, doch bei so vielen Angeboten kann man schnell den Überblick verlieren.

Darum beantworten wir gerne ein paar Fragen zum Thema Zusatzversicherungen.

Was ist der Unterschied bei Grund- und Zusatzversicherung?

Für Personen, welche in der Schweiz wohnen, ist die Grundversicherung obligatorischen, denn sie deckt alle notwendigen medizinischen Versorgungen ab und die Leistungen sind bei allen Kassen gleich.
Zusatzversicherungen schliesst man freiwillig ab weil man sich gegen einen Krankheitsfall versichern will, um finanziellen Risiken ausschliessen zu können.
Die meisten Versicherungen verlangen einen Gesundheitscheck zur Aufnahme.

Was für Zusatzversicherungen gibt es?

Bei den Zusatzversicherungen gibt es unzählige Angebote wie Komplementärmedizin, Brillen, Zahnbehandlungskosten, Zahnstellungskorrekturen, Rettungs- und Transportkosten, Schutz- und Reiseschutzimpfungen, Bade und Erholungskuren.

Viele schliessen Spital-Zusatzversicherungen für stationäre Leistugen ab, welche dafür da ist, dass Patienten in Zwei- oder Einzelzimmer untergebracht sind. Zudem wird der Versicherte vom Chef- bzw. Oberarzt behandelt.

Welche Zusatzversicherungen lohnen sich?

Kläre deine Bedürfnisse ab und analysiere im Detail die Angebote der Versicherer. Das Versicherungspaket lohnt sich dann für dich, wenn das Angebot optimal zusammengesetzt ist.

Kann man sich bei unterschiedlichen Kassen versichern?

Die Grund- und Zusatzversicherung muss nicht bei derselben Kasse abgeschlossen werden. Viele Versicherer zeigen ihren Kunden direkt, dass sie auch Zusatzversicherungen anbieten. Man kann die Grundversicherung problemlos zu einer anderen Versicherung wechseln.

Was muss bei einer Kündigung / einem Wechsel beachtet werden?

Bei den Zusatzversicherungen gibt es anders als bei der Grundversicherung keine Aufnahmepflicht. Versicherte, welche ihre Zusatzversicherung wechseln möchten, sollten diese erst dann künden, wenn sie die neue Aufnahmebstätigung erhalten haben.

Kein Eingehen auf Geldrückforderungen der Visana

Rückforderungen von Visana sind gescheitert

Rückforderungen von Visana sind gescheitert!

Die Visana forderte von den Spitälern Geldrückfordernungen, bisher ist aber noch niemand darauf eingegangen. Es war ein Versuch der Krankenkasse die Kosten zu kontrollieren, denn der stetige Anstieg der Kosten macht Visana-Chef Urs Roth Sorgen.

Jedes Jahr steigen die Krankenkassenprämien und ein Ende des Anstiegs scheint nicht in Sicht zu sein. Für viele Versicherte sind die Prämien eine Last aber trotzdem soll es keine Abstriche bei den Leistungen geben.

Letztes Jahr versuchte Visana die Kosten zu kontrollieren, indem sie die Datensätze nach Auffälligkeiten durchsuchten und den Spitälern daraufhin Rechnungen stellten. Viele Spitäler seien wenig erfreut darüber gewesen.
Bisher ist gemäss Visana kein Spital auf die Rückforderung ein­gegangen. Die Kasse suche aber weiterhin das Gespräch mit den Spitälern.

Die Berner Zeitung hat dazu einen Artikel veröffentlicht, diesen kannst du HIER lesen und mehr Informationen erhalten.

Warum die Prämien im Kanton Bern besonders hoch sind

Bern KrankenkassenprämienSchweizweit sind die Prämien wieder deutlich gestiegen. Bern hat es jedoch besonders stark getroffen. Nur in fünf Kantonen sind die Prämien höher als in Bern.

Knapp 13’000 Franken bezahlt eine vierköpfige Familie in der Stadt Bern für die Grundversicherung. Die meisten sind sich einig, dass ist viel zu viel Geld.

Dazu kommt, dass die Krankenkassenprämien immer weiter ansteigen, jedes Jahr. Während den letzten zehn Jahren sind die Prämien über 25 Prozent gestiegen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass wenn der Wohlstand der Schweizer Bevölkerung steigt, dass dann auch die Gesundheitskosten steigen.

Die Fortschritte der Technik gehen immer weiter und daher werden auch die Behandlungsgeräte teurer. Auch für Medikamente muss man zunehmend mehr bezahlen. Zur Prämienerhöhung trägt auch bei, dass sich immer mehr Menschen in den Spitälern behandeln lassen und es mehr Spitalärzte braucht.

Es lässt sich dadurch jedoch nicht begründen, wieso die Prämienerhöhungen von Kanton zu Kanton so stark variieren.

Möchtest du mehr über dieses Thema erfahren? Dann erhalte hier im „der Bund“ mehr Informationen!

Ab in die Skiferien – wie gut bist du versichert?

Krankenkasse Tipps

Mit diesen Tipps kannst du beruhigt in die Skiferien!

Die Skisaison hat schon lange gestartet, nun haben jedoch auch die Skiferien begonnen. Wir klären auf, was du bezüglich deinen Versicherungen beachten solltest. Denn wie jedes Vergnügen hat auch Ski- und Snowboardfahren seine Schattenseiten. Jährlich verunfallen rund 50’000 Wintersportler, wovon die meisten junge Fahrer zwischen 15 und 29 Jahren sind. Ein Transport von der Piste mit dem Helikopther in ein nahegelegenes Spital kann schnell teuer werden. Es lohnt sich daher, sich einen Moment lang damit auseinanderzusetzen, wie man sich vor finanziellen Risiken schützen kann.

Was wird von der Unfallversicherung bezahlt?

Bei einem Wintersportunfall kommt die Unfallversicherung deines Arbeitgebers für die Kosten auf. Es sind sowohl Arzt- und Spitalbehandlungen, als auch Bergungs- und Transportkosten versichert. Bedenke, dass ein kurzer mit Flug dem Rettungsdienst bereits ein paar Tausend Franken kostet.

Nicht von der Unfallversicherung gedeckt sind Kinder, Studierende, Pensionierte sowie nichterwerbstätige Hausfrauen und Hausmänner.

Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?

Wenn du eine selbständig erwerbende Person bist, dann kannst du dich selbst einer Unfallversicherung anschliessen oder eine Unfalldeckung bei deiner Krankenkassen abschliessen.

Bei der obligatorischen Krankenkasse bezahlst du immer sowohl Franchise als auch den Selbstbehalt aus eigener Tasche. Zudem erhälst du von deiner Krankenkasse weniger Leistungen als von der Unfallversicherung. Die Krankenkasse übernimmt nur die Hälfte der Rettungs- und Bergungskosten.

Wann lohnt sich eine ambulante Zusatzversicherung?

Eine ambulante Zusatzversicherung kann sich lohnen, wenn du nicht über den Arbeitgeber unfallversichert bist.

Es gibt auch Zusatzversicherungen, bei welchen weitere Leistungen wie beispielsweise die Rettung im In- und Ausland gedeckt sind. Diese Versicherungen lohnen sich, wenn du zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen willst.

Ist eine Haftpflichtversicherung nötig?

Bei den meisten Unfällen im Wintersport ist keine zusätzliche Person beteiligt. Falls es jedoch zu einem Unfall mit einer Zweitperson kommt, dann kann das schnell sehr teuer werden. Wenn man dich für den Unfall verantwortlich macht, dann musst du für die Folgekosten des Unfallopfers aufkommen. Sollte es soweit kommen, dann sind dies oft Beträge von mehreren Zehntausend, wenn nicht sogar Hunderttausend Franken.
Eine Haftpflichtversicherung ist also ein Muss!

Wer kommt für die Kosten auf, wenn Ski oder Snowboard geklaut werden?

In den letzten Jahren hat der Diebstahl in Skigebieten abgenommen. Trotzdem kommt es immer noch vor, dass ab und an ein Snowboard oder Skis entwendet werden. Versuche deine Ausrüstung immer im Auge zu behalten und es nicht unbeaufsichtigt herumstehen zu lassen. Der Zusatz in der Hausratversicherung „einfacher Diebstahl auswärts“ sollte als Versicherung ausreichen. Von vielen Sportgeschäften wird eine Skiversicherung angeboten, diese ist nicht notwendig.

Diese Kosten übernimmt deine Krankenkasse

Krankenkassen Tipps

Das ABC der Krankenkasse!

Die Krankenversicherung in der Schweiz ist obligatorisch. Wo du deine Krankenkasse abschliesst, kannst du selbst entscheiden, ebenso welche Zusatzversicherungen du hinzufügen lässt. Die Anbieter der Grundversicherung haben grundsätzlich genau den gleichen Leistungskatalog. Erfahre hier, welche Leistungen von deiner Krankenkasse übernommen werden müssen.
Grundsätzlich kommt die Vergütung bei Krankheit und Mutterschaft zum Tragen. Bei Unfällen nur, wenn keine andere Versicherung dies abdeckt.

Hier siehst du ein ABC mit Beispielen, welche Leistungen von der Grundversicherung übernommen werden.

Arztkosten: Wenn der Arzt dem Verband FMH angeschlossen ist, werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen. Der Arzt hat dich zu informieren, wenn die Versicherung für bestimmte Leistungen nicht aufkommt.

Medikamente: Grundsätzlich werden alle Arzneimittel, die dir von einem Arzt verschrieben wurden von der Grundversicherung übernommen. Falls ein Medikament nicht übernommen wird, dann hat dich dein Arzt darüber zu informieren.

Brillen/Kontaktlinsen: Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren werden pro Jahr 180 Franken für Brille oder Kontaktlinsen übernommen, sofern ein Rezept des Augenarztes vorliegt. Falls 180 Franken zu wenig sind, dann kannst du eine Zusatzversicherung abschliessen.

Zahnarzt: Sofern Behandlungen nicht im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung stehen, werden die Kosten nicht übernommen.

Impfungen: Die Kosten für Impfungen werden gemäss Richtlinien und Empfehlungen des Schweizerischen Impfplans übernommen. Reiseimpfungen müssen selbst bezahlt werden.

Komplementärmedizin: Die antroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionelle Chinesische Medizin werden vergütet. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Arzt mit entsprechender Weiterbildung die Behandlung durchführt.

Mutterschaft: Besondere Vorsorgeuntersuchungen vor und nach der Geburt sowie Geburtsvorbereitungskurse, Stillberatung und Hebammen-Leistungen werden teilweise übernommen.

Transport- und Rettungskosten: Von der Grundversicherung wird die Hälfte der Rettungskosten (bis 5000 Franken) bei der Rettung von Personen in Lebensgefahr übernommen. Für Transporte, bei denen keine unmittelbare Lebensgefahr besteht, zahlt die Grundversicherung 50 Prozent und höchstens 500 Franken.

Spitalbehandlungen: Von der Grundversicherungen werden Leistungen in der allgemeinen Abteilung eines Spitales übernommen, sofern das Spital auf der Spitalliste des Wohnkantons steht. Notfallbehandlungen werden immer übernommen, wenn die Behandlung in der Schweiz erfolgt.

Nicht-ärztliche Therapien (Physiotherapie, Ernährungsberatung etc.): Es wird von der Krankenpflege-Leistungsverordnung geregelt, ob eine solche Therapie von der Grundversicherung rückvergütet wird oder nicht. Es gelten zudem besondere Bestimmungen, so muss ein zugelassener Therapeut die Behandlungen übernehmen und die Sitzungen sind begrenzt (zum Beispiel neun Sitzungen innerhalb von drei Monaten).

Spitex: Wenn der Arzt die Bewilligung der Krankenkasse hat, kann er bis zu 60 Spitex-Stunden, von qualifiziert und anerkanntem Pflegefachpersonal, pro Quartal verordnen.

Vorsorge: Gewisse Präventivmassnahmen wie zum Beispiel Impfungen, gewisse Untersuchungen und Früherkennung oder Fitnessabos sind teilweise gedeckt.

Die genannten Leistungen werden dann von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen, wenn Franchise und Selbstbehalt bereits ausgereizt sind. Ansonsten übernimmt sie die Leistung abzüglich Franchise und Selbstbehalt.

Krankenkasse – ähnliche Prämien für mehr Leistungen

Krankenkasse Infos

Spitalzusatzversicherung

Die Leistungen und Prämien von Krankenversicherungen können individuell optimiert werden. Es muss also nicht sein, dass private Spitalzusatzversicherungen viel teurer sind als die Grundversicherung.

Wenn du je einmal notfallmässig ins Spital musstest und die Nacht in einem Zimmer mit fünf anderen Patienten verbracht hast, dann ist der erste Gedanke den du hast, dass du dein Krankenversicherungsmodell überdenken musst.

Von der Grundversicherung werden lediglich die Kosten für Behandlung und Aufenthalt übernommen. Dies bedeutet, dass man dementsprechend in Kauf nehmen muss, wenn man die Nacht zu sechst in einem Zimmer verbringt und kein Auge zumachen kann.

Wer nie mit einem solchen Ereignis Erfahrung machen will oder nicht mehr machen möchte, für den stellen flexible Spitalversicherungsmodelle eine intelligente Lösung dar.

Beachte die folgenden Versicherungsmodelle:

Freie Spitalwahl

Halbprivate und private Spitalzusatzversicherung