Krankenkassenleitsung bei einer Schwangerschaft

Krankenkassen-Leistung für Schwangere

Bei einer Schwangerschaft bezahlt die Krankenkasse die Kosten der Kontrolluntersuchungen, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung. Für die Schwangere gibt es keine Kostenbeteiligung.  Das heisst, man zahlt weder Franchise noch Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt vollumfänglich. Zu den bezahlten Kontrolluntersuchungen gehören Ultraschalluntersuchungen sowie die Abklärung des Ersttrimestertest und der nicht-invasive Pränatal-Test (NIPT). Liegt ein erhöhtes Risiko vor, werden die Fruchtwasseruntersuchung und die Plazentauntersuchung vergütet. Du kannst deine Krankenkasse wechseln, sollte diese die genannten Leistungen nicht decken.

Der Spitalaufenthalt von Baby und Mutter wird von der Krankenkasse der Mutter übernommen, ebenfalls ohne Franchise, Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Wenn das Neugeborene jedoch eine Spitalbehandlung aufgrund von einer Krankheit benötigt, zahlt die Krankenkasse des Kindes und es fällt die Kostenbeteiligung des Selbstbehalts an.

Zu beachten gilt:

  • Frauen müssen sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt bei Komplikationen oder Krankheit nicht an den Behandlungskosten beteiligen.
  • Komplikationen während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche gelten weiterhin als Krankheit. Die Kostenbeteiligung bleibt während diesem Zeitraum der Schwangerschaft bestehen.
  • Wenn das Spital oder das Geburtshaus nicht auf der Liste des Wohnsitzkantons stehen, sollte die Deckung der Kosten mit der Krankenkasse überprüft werden.
  • Die Krankenversicherung beteiligt sich nur an den Kosten für Geburtsvorbereitungskurse wenn diese von einer Hebamme durchgeführt werden.

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Kostenbeteiligung – Welche Kosten muss ich selber tragen?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Welche Kosten müssen Versicherte bei der Grundversicherung selber tragen?

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) schreibt bei der Krankenkassen Grundversicherung alle rechtlichen Grundlagen vor. So auch die Kostenbeteiligung. Die Kostenbeteiligung setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Der wählbaren Franchise, dem gesetzlich geregelten Selbstbehalt und dem Spitalkostenbeitrag. Dabei gilt dies nicht nur für Kosten bei  Krankheit, sondern auch bei Unfall. Die Kostenbeteiligung gilt für ein Kalenderjahr.

So werden zu Beginn alle medizinischen Kosten für Medikamente, Arzbesuche und Spitalaufenthalte so lange vollumfänglich selbst beglichen, bis die gewählte Franchise erreicht ist. Diese beläuft sich auf 300 Franken bis zu 2’500 Franken pro Jahr und kann stets per Ende Jahr geändert werden.

Ab Erreichen der Franchise müssen Erwachsene 10% der Rechnung selber tragen. Die restlichen 90% trägt die Krankenkasse.  Es gibt jedoch einen maximalen Selbstbehalt, der 700 Franken beträgt. Wenn dieser erreicht ist, vergütet die Krankenkasse sämtliche Kosten vollumfänglich.

Bei einem Spitalaufenthalt übernimmt die obligatorische Krankenversicherung nicht nur die Behandlungskosten, sondern auch die Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Hier müssen sich Versicherte ab 26 Jahren mit 15 Franken am Tag an den Kosten beteiligen. Für Frauen bei der Mutterschaft entfällt nicht nur diese Pflicht, sie müssen generell keine Kostenbeteiligung tragen.

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Krankenkassen Franchisen sollen erhöht werden

Krankenkasse Franchise Schweiz

Der Ständerat möchte die Franchise erhöhen.

Zu jeder Krankenkassenversicherung gehört die Franchise. Als Franchise gilt der Betrag, den die Versicherten im ersten Schritt selber übernehmen, bevor die Krankenkassenbeteiligung und der Selbstbehalt zum Einsatz kommt. Dieser Freibetrag wird je nach Bedürfnis des Versicherten angepasst. In der Regel setzten Personen, die in der Regel wenig zum Arzt müssen eine höhere Franchise ein, weil diese zu einer tieferen Prämie führt. Die tiefste Franchise beträgt 300 Franken, zudem können 500.-, 1’000.-, 1’500.-, 2’000.- oder 2’500.- ausgewählt werden.

Nun möchte der Ständerat die Franchise generell erhöhen, insbesondere die Tiefste, damit sich Kranke stärker an den Gesundheitskosten beteiligen müssen. Es wird damit argumentiert, dass die Eigenverantwortung gestärkt werden müsse, damit die Krankenversicherung bezahlbar bleibt. Denn die höheren Kosten kommen auch daher, dass viele Versicherte Ärzte wegen Bagatellen aufsuchen und so vermehrte Kosten verursachen. Auf der anderen Seite gibt es Bedenken, dass höhere Franchisen trotzdem zu höheren Kosten führen weil die Leute dann allenfalls zu spät zum Arzt gehen und somit Mehrkosten verursachen könnten.

Über eine dementsprechende, konkrete Gesetzesänderung wird das Parlament in nächster Zeit entscheiden.

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Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten von meiner Schwangerschaft?

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten von meiner Schwangerschaft?

Schwangerschaftskosten

Die Schwangerschaft ist eines der schönsten Momente in einer Partnerschaft doch leider ist diese Zeit auch mit vielen Kosten verbunden. Es sind unzählige Arztbesuche die einfach ein Muss sind während der Schwangerschaft. Auch die Geburt und der Aufenthalt im Spital sind nicht gratis, sowie die Nachkontrollen die gemacht werden müssen.

Die Kosten der Vorsorgeuntersuchung, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung werden von der Krankenkasse übernommen. Du musst dich an den Kosten nicht beteiligen, das heisst du zahlst weder Franchise noch Selbstbehalt. Auch die Kosten der Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt werden bezahlt. Ebenfalls bezahlt werden die Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Fruchtwasseruntersuchungen und die Plazentauntersuchungen.

Bei einer Krankheit während der Mutterschaft ab der 13. Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Schwangerschaft müssen Frauen keine Kostenbeteiligungen mehr bezahlen. Würde aber während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche Komplikationen auftreten würde es als Krankheit geltend gemacht. Das heisst es besteht eine Kostenbeteiligung in diesem Zeitraum.

Wenn du noch an Geburtsvorbereitungskursen interessiert bist, beteiligt sich die Krankenkasse, sofern die Teilnehmerinnen von einer Hebamme geleitet werden.

Prämienvergleich von vier verschiedenen Krankenkassen in Bern

Krankenkasse Vergleich

Krankenkassenvergleich in Bern!

Bist du zwischen 19 und 25 Jahre und wohnst in Bern? Bist du bei der CSS, der Avanex, der Groupe Mutuel oder SWICA versichert? Dann bist du bei unserem Krankenkassen-Vergleich genau richtig!
Wir zeigen dir auf, öb sich ein Krankenkassen-Wechsel für dich lohnt und wie viel du sparen könntest.

Unsere Berechnung basiert auf einer Franchise (Selbstbehalt) von 1’000.- und dem traditionellen Krankenkassen-Modell.

Bezahlst du eine andere Franchise oder bist durch ein anderes Modell versichert? Kein Problem – wir haben die Lösung!
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Bei einem Wechsel der Krankenkasse zu einer anderen Kasse mit denselben Leistungen bietet die SWICA das geringste Sparpotenzial von jährlich 212.40, da sie bereits die kleinste monatliche Prämie anbietet. Bei Groupe Mutuel bieten sich Sparmöglichkeiten von 328.80 pro Jahr.

Das grösste Sparpotenzial bietet sich bei einem Wechsel der Krankenkasse CSS. Wenn du zu einer anderen Krankenkasse mit den selben Leistungen wechselst, hast du die Möglichkeit jährlich 1’243.20 zu sparen. Mit Sparmöglichkeiten von jährlich 1’083.60 lohnt es sich auch von der Avanex Krankenkasse zu einer anderen Krankenkasse zu wechseln.

Ab in die Skiferien – wie gut bist du versichert?

Krankenkasse Tipps

Mit diesen Tipps kannst du beruhigt in die Skiferien!

Die Skisaison hat schon lange gestartet, nun haben jedoch auch die Skiferien begonnen. Wir klären auf, was du bezüglich deinen Versicherungen beachten solltest. Denn wie jedes Vergnügen hat auch Ski- und Snowboardfahren seine Schattenseiten. Jährlich verunfallen rund 50’000 Wintersportler, wovon die meisten junge Fahrer zwischen 15 und 29 Jahren sind. Ein Transport von der Piste mit dem Helikopther in ein nahegelegenes Spital kann schnell teuer werden. Es lohnt sich daher, sich einen Moment lang damit auseinanderzusetzen, wie man sich vor finanziellen Risiken schützen kann.

Was wird von der Unfallversicherung bezahlt?

Bei einem Wintersportunfall kommt die Unfallversicherung deines Arbeitgebers für die Kosten auf. Es sind sowohl Arzt- und Spitalbehandlungen, als auch Bergungs- und Transportkosten versichert. Bedenke, dass ein kurzer mit Flug dem Rettungsdienst bereits ein paar Tausend Franken kostet.

Nicht von der Unfallversicherung gedeckt sind Kinder, Studierende, Pensionierte sowie nichterwerbstätige Hausfrauen und Hausmänner.

Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?

Wenn du eine selbständig erwerbende Person bist, dann kannst du dich selbst einer Unfallversicherung anschliessen oder eine Unfalldeckung bei deiner Krankenkassen abschliessen.

Bei der obligatorischen Krankenkasse bezahlst du immer sowohl Franchise als auch den Selbstbehalt aus eigener Tasche. Zudem erhälst du von deiner Krankenkasse weniger Leistungen als von der Unfallversicherung. Die Krankenkasse übernimmt nur die Hälfte der Rettungs- und Bergungskosten.

Wann lohnt sich eine ambulante Zusatzversicherung?

Eine ambulante Zusatzversicherung kann sich lohnen, wenn du nicht über den Arbeitgeber unfallversichert bist.

Es gibt auch Zusatzversicherungen, bei welchen weitere Leistungen wie beispielsweise die Rettung im In- und Ausland gedeckt sind. Diese Versicherungen lohnen sich, wenn du zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen willst.

Ist eine Haftpflichtversicherung nötig?

Bei den meisten Unfällen im Wintersport ist keine zusätzliche Person beteiligt. Falls es jedoch zu einem Unfall mit einer Zweitperson kommt, dann kann das schnell sehr teuer werden. Wenn man dich für den Unfall verantwortlich macht, dann musst du für die Folgekosten des Unfallopfers aufkommen. Sollte es soweit kommen, dann sind dies oft Beträge von mehreren Zehntausend, wenn nicht sogar Hunderttausend Franken.
Eine Haftpflichtversicherung ist also ein Muss!

Wer kommt für die Kosten auf, wenn Ski oder Snowboard geklaut werden?

In den letzten Jahren hat der Diebstahl in Skigebieten abgenommen. Trotzdem kommt es immer noch vor, dass ab und an ein Snowboard oder Skis entwendet werden. Versuche deine Ausrüstung immer im Auge zu behalten und es nicht unbeaufsichtigt herumstehen zu lassen. Der Zusatz in der Hausratversicherung „einfacher Diebstahl auswärts“ sollte als Versicherung ausreichen. Von vielen Sportgeschäften wird eine Skiversicherung angeboten, diese ist nicht notwendig.

Darf die Versicherung ihre Leistungen einstellen, wenn jemand pensioniert wird?

Krankenkasse Tipps

Darf die Unfallversicherung Leistungen einfach kürzen?

Frage
Im Jahr 1995 hatte ich beim Sport einen Unfall, bei dem eine Vene verletzt wurde. Seither muss ich ständig Kompressionsstrümpfe tragen und jährlich zur Kontrolle bei einem Spezialisten. Die Kosten dafür wurden bisher von der Unfallversicherung übernommen. Vor ein paar Monaten wurde ich pensioniert und kurze Zeit später erhielt ich ein Schreiben der Unfallversicherung, dass sie nicht mehr für die Kosten aufkommen wird, da keine Besserung zu erwarten ist. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Unfallversicherung unbegrenz für meine Kosten betreffend des Unfalls aufkommen wird.
Muss ich den Entscheid der Versicherung akzeptieren oder kann ich diesen anfechten?

Antwort
Der Grund, wieso die Unfallversicherung die Leistungen gestrichen hat, liegt vor allem darin, dass du deine Erwerbstätigkeit aufgegeben hast.
Grundsätzlich hat eine Unfallversicherung für die Folgen eines Unfalls aufzukommen, solange eine Verbesserung der Beschwerden erwartet werden kann. Beim Gesundheitszustand geht es jedoch um die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit.
Die Unfallversicherung muss also in deinem Fall die Untersuchungen sowie Strümpfe solange bezahlen, solange sie davon ausgehen kann, dass so deine Arbeitsfähigkeit verbessert und erhalten wird.
Nun bist du hingegen pensioniert und die Arbeitsfähigkeit muss nicht mehr erhalten werden. Die Versicherung ist somit nicht mehr verpflichtet die Kosten zu übernehmen.

Mit der Pensionierung ändert sich die Zuständigkeit für die Übernahme der Kosten. Von nun an musst du dich bezüglich der Behandlungskosten an deine Krankenkasse weden, sie wird, sofern die Behandlungen medizinisch notwendig sind, für die Kosten aufkommen.
Beachte, dass dies auch für dich finanzielle Konsequenzen hat, denn du bist verpflichtet dich an den Kosten mit Franchise und Selbstbehalt zu beteiligen.

Wenn du jedoch bemerkst, dass sich deine Beschwerden verschlimmern und dies auf den Unfall zurückzuführen ist, dann kannst du dich wieder an die Unfallversicherung wenden. Diese ist dazu verpflichtet für Spätfolgen und Rückfälle aufzukommen, auch wenn du bereits pensioniert bist.

Diese Kosten übernimmt deine Krankenkasse

Krankenkassen Tipps

Das ABC der Krankenkasse!

Die Krankenversicherung in der Schweiz ist obligatorisch. Wo du deine Krankenkasse abschliesst, kannst du selbst entscheiden, ebenso welche Zusatzversicherungen du hinzufügen lässt. Die Anbieter der Grundversicherung haben grundsätzlich genau den gleichen Leistungskatalog. Erfahre hier, welche Leistungen von deiner Krankenkasse übernommen werden müssen.
Grundsätzlich kommt die Vergütung bei Krankheit und Mutterschaft zum Tragen. Bei Unfällen nur, wenn keine andere Versicherung dies abdeckt.

Hier siehst du ein ABC mit Beispielen, welche Leistungen von der Grundversicherung übernommen werden.

Arztkosten: Wenn der Arzt dem Verband FMH angeschlossen ist, werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen. Der Arzt hat dich zu informieren, wenn die Versicherung für bestimmte Leistungen nicht aufkommt.

Medikamente: Grundsätzlich werden alle Arzneimittel, die dir von einem Arzt verschrieben wurden von der Grundversicherung übernommen. Falls ein Medikament nicht übernommen wird, dann hat dich dein Arzt darüber zu informieren.

Brillen/Kontaktlinsen: Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren werden pro Jahr 180 Franken für Brille oder Kontaktlinsen übernommen, sofern ein Rezept des Augenarztes vorliegt. Falls 180 Franken zu wenig sind, dann kannst du eine Zusatzversicherung abschliessen.

Zahnarzt: Sofern Behandlungen nicht im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung stehen, werden die Kosten nicht übernommen.

Impfungen: Die Kosten für Impfungen werden gemäss Richtlinien und Empfehlungen des Schweizerischen Impfplans übernommen. Reiseimpfungen müssen selbst bezahlt werden.

Komplementärmedizin: Die antroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionelle Chinesische Medizin werden vergütet. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Arzt mit entsprechender Weiterbildung die Behandlung durchführt.

Mutterschaft: Besondere Vorsorgeuntersuchungen vor und nach der Geburt sowie Geburtsvorbereitungskurse, Stillberatung und Hebammen-Leistungen werden teilweise übernommen.

Transport- und Rettungskosten: Von der Grundversicherung wird die Hälfte der Rettungskosten (bis 5000 Franken) bei der Rettung von Personen in Lebensgefahr übernommen. Für Transporte, bei denen keine unmittelbare Lebensgefahr besteht, zahlt die Grundversicherung 50 Prozent und höchstens 500 Franken.

Spitalbehandlungen: Von der Grundversicherungen werden Leistungen in der allgemeinen Abteilung eines Spitales übernommen, sofern das Spital auf der Spitalliste des Wohnkantons steht. Notfallbehandlungen werden immer übernommen, wenn die Behandlung in der Schweiz erfolgt.

Nicht-ärztliche Therapien (Physiotherapie, Ernährungsberatung etc.): Es wird von der Krankenpflege-Leistungsverordnung geregelt, ob eine solche Therapie von der Grundversicherung rückvergütet wird oder nicht. Es gelten zudem besondere Bestimmungen, so muss ein zugelassener Therapeut die Behandlungen übernehmen und die Sitzungen sind begrenzt (zum Beispiel neun Sitzungen innerhalb von drei Monaten).

Spitex: Wenn der Arzt die Bewilligung der Krankenkasse hat, kann er bis zu 60 Spitex-Stunden, von qualifiziert und anerkanntem Pflegefachpersonal, pro Quartal verordnen.

Vorsorge: Gewisse Präventivmassnahmen wie zum Beispiel Impfungen, gewisse Untersuchungen und Früherkennung oder Fitnessabos sind teilweise gedeckt.

Die genannten Leistungen werden dann von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen, wenn Franchise und Selbstbehalt bereits ausgereizt sind. Ansonsten übernimmt sie die Leistung abzüglich Franchise und Selbstbehalt.

Halbprivate und private Spitalzusatzversicherung

Krankenkasse Infos und Tipps

Spitalzusatzversicherungen

Wenn du dich für eine halbprivate Spitalzusatzversicherung entschieden hast, dann hast du Anspruch auf die freie Arztwahl, eine Behandlung durch den Oberarzt und einen Aufenthalt in einem Zweibettzimmer. Die Prämien für diese Leistungen sind einiges höher, jedoch hat man nicht enorm viele Vorteile im Vergleich zur Grundversicherung.

Hingegen macht der Abschluss einer privaten Spitalzusatzversicherung einen deutlich höheren Unterschied aus. Mit dieser Versicherung kannst du darauf bestehen durch den Chefarzt behandelt zu werden und den Aufenthalt in einem Einbettzimmer zu verbringen. Es ist klar, dass diese Prämien am höchsten angesetzt sind. Beachte aber, dass es viele Möglichkeiten gibt diese zu reduzieren. Du kannst beispielsweise den Selbstbehalt höher ansetzen, so werden die Prämien reduziert. Von vielen Krankenkassen wird mittlerweile das Bonus-Malus-System angeboten, rechne es genau durch oder lasse dir eine Offerte machen, dann wirst du sehen, dass du so viel Geld in den Prämien sparen kannst.

Untersuchung beim Frauenarzt – wer übernimmt die Kosten

Krankenkasse Tipps

Kostenübernahme Frauenarztuntersuchung!

Frage: Wird die Untersuchung beim Frauenarzt von der Krankenkasse übernommen?

Antwort: Die Grundversicherung deckt eine gynäkologische Voruntersuchung alle drei Jahre ab. Bei verdächtigen Befunden übernimmt sie gewisse Kosten. Hast du eine Zusatzversicherung? Prüfe, ob darin auch gynäkologische Leistungen enthalten sind.

Die Rechnung für einen normalen Vorsorgeuntersuch betragen um die 150.-. Dieser Betrag fällt sowieso in die Franchise der Versicherungsnehmer. Dies bedeutet, dass die Versicherten die Rechnung onehin selbst bezahlen müssen.

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