Wie hoch fallen die Krankenkassen-Prämien im nächsten Jahr aus?

Im Jahr 2019 wird man in Schnitt 315 Franken Krankenkassenprämien bezahlen. Das sind 1,2 Prozent mehr als in diesem Jahr. Dennoch: Die leichte Prämienerhöhung liegt unter dem Durchschnitt der letzten Jahre: Seit 2008 betrug der durchschnittliche Prämienanstieg 3,5 Prozent.

Gesundheitsminister Alain Berset sieht im tieferen Prämienwachstum ein Anzeichen dafür, dass die Regierung – Bundesrat und Parlament – in den letzten Jahren einen guten Job gemacht hätten. Er meint, dass das Kostenbewusstsein der Akteure im Gesundheitswesen steige. Glecihzeitig betont er, das es weiteren Handlungsbedarf gibt.

Gesundheitsexperten wie Tilman Slembeck von der ZHAW sowie Krankenkassenexperte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis sind sich einig, dass eine stärkere Prämienerhöhung unausweichlich ist in der momentanen Situation. Die nächste grösse Prämienerhöhung sei nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben.

Doch derzeit gibt es auch klare Gewinner im Prämienkampf: Das sind die jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren. Dieser Sachverhalt beruht auf einem Entscheid des Parlaments, den Risikoausgleich für diese Alterskategorie ab 2019 um 50 Prozent zu reduzieren. Das bedeutet, dass sie insgesamt fast 16 Prozent weniger an Prämien bezahlen müssen.

Spartipps für deine Krankenkassenprämie

Angebote der Krankenkassen vergleichen

Zuerst sollte man bei anerkannten Online Portalen die verschiedenen Angebote der Krankenkassen vergleichen. Es werden schnell starke Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenkassen sichtbar und man erkennt schnell seine Sparmöglichkeiten.

Kundenzufriedenheit

Nicht nur der Preis sollte bei der Wahl einer Krankenkasse entscheidend sein. Eine wichtige Rolle spielt auch die Kundenzufriedenheit. Gerade bei chronischen Krankheiten oder wenn der Versicherte hohe Ausgaben für Medikamente hat ist es wichtig, dass der Service der Krankenkasse stimmt. In so einem Fall sollte man nicht zu einer Billig-Krankenkasse wechseln.

Sparmodelle prüfen

Unbedingt sein aktuelles Sparmodell überprüfen. Es gibt die Modelle Telmed, Hausarzt oder HMO. Die verschiedenen Modelle wurden bereits in einem Beitrag erklärt. Je nach Sparmodell kann man bis zu 25% Prämien sparen!

Franchise überprüfen

Ebenfalls sollte sich der Versicherte über seine Franchisen Gedanken machen. Nur die Franchisen von 300.- und 2’500.- zahlen sich aus. Die tiefste Franchise eignet sich für Versicherte mit sehr hohen Gesundheitskosten und die 2500 Franken werden bei geringen Gesundheitskosten empfohlen.

Keine doppelte Unfallversicherung

Auch die Streichung der Unfalldeckung bei der Krankenkasse, wenn man vom Arbeitgeber versichert ist, gehört zu einer weiteren möglichen Sparmassnahme

Prämienverbilligungen beantragen

Als Versicherter sollte man unbedingt die Prämienverbilligung beantragen. Die Verbilligungen können bis zu 2000 Fr. pro Jahr und mehr ausmachen.

Rabatte der Krankenkassen

Zudem gilt es zu prüfen, ob Krankenkassen Rabatte anbieten, wenn man die Prämienrechnung vorauszahlt.

Trotz Prämienerhöhung sparen

Im Durchschnitt zahlen wir im Jahr 2018 ca. 156 Franken mehr Prämien. Mit einem Krankenkassenwechsel kann der Versicherte trotz Prämienerhöhung im Durchschnitt über 450 Franken sparen. Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Sparmodell wäre sogar eine Ersparnis von 735 pro Person möglich. Folgende Sparmodelle gibt es:

  • Telemed-Modell
  •  HMO-Modell
  • Apotheken- oder Hausarzt-Modelle

 

Auch die Streichung der Unfalldeckung bei der Krankenkasse, wenn man vom Arbeitgeber versichert ist, gehört zu einer weiteren möglichen Sparmassnahme. Ebenfalls sollte sich der Versicherte über seine Franchisen Gedanken machen, denn nur die Franchisen von 300.- und 2’500.- zahlen sich aus. Die tiefste Franchise eignet sich für Versicherte mit sehr hohen Gesundheitskosten und die 2500 Franken werden bei geringen Gesundheitskosten empfohlen.

Mit einem Anbieter, Modell- und Franchisen-Wechsel kann man also nicht nur die Prämienerhöhung umgehen, sondern noch weniger bezahlen als im vorherigen Jahr.

Krankenkassen Prämien steigen im Schnitt um 4.5 Prozent

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Die Prämien steigen im Schnitt um 4.5% an.

Auch in diesem Jahr wurde die bereits erwartete Erhöhung der Krankenkassen Prämien bekanntgegeben. Viele Versicherte ziehen nun einen Krankenkassen Wechsel in Betracht. Im Jahr 2017 betragen demnach die Aufschläge in der Grundversicherung je nach Kanton zwischen 3.5 und 7.3 Prozent, durchschnittlich also 4.5 Prozent. Vor allem in ländlichen Kantonen ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Bei den Kinderprämien ist prozentual gar mit einer grösseren Erhöhung zu rechnen. Hier werden die Prämien durchschnittlich um 6.6 Prozent erhöht.

Der stärkste Aufschlag steht im Kanton Jura an, der kleinste im Kanton Bern. Diese Prozentzahl bezieht sich auf die Krankenkassen Grundversicherung eines Erwachsenen mit einer Minimalfranchise von 300 Franken und Unfalldeckung. Der Kanton Basel hat weiterhin die höchsten Prämien, Appenzell Inerrhoden die niedrigsten.

Der Grund für die Prämienerhöhung sind zum einen die steigenden Gesundheitskosten, insbesondere aufgrund der Alterung der Bevölkerung, die eine vermehrte Anzahl an chronischen Krankheiten mit sich bringt. Der zweite Grund liegt im medizinisch-technischen Fortschritt, der neue Therapiemöglichkeiten bringt, die wiederum höhere Kosten verursachen.

Einen generellen Einfluss auf die Prämienanstiege des nächsten Jahres hat auch der neu verfeinerte Risikoausgleich. Kassen, die viele gesunde Versicherte haben, zahlen ab 2017 mehr Geld ein, wobei ihre Prämien mehr ansteigen. Bei Krankenkassen mit Versicherten, die viele medizinische Leistungen brauchen, dürften die Prämien moderater angepasst werden.

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Krankenkassen Wechsel ist auch Mitte Jahr möglich

Krankenkasse Wechsel

Jetzt Krankenkasse doch noch wechseln!

Der Krankenkassen Wechsel lohnt sich fast in jedem Fall. Oft verändern sich Situationen, so kommt zum Beispiel Nachwuchs dazu oder ein Paar trennt sich und schon sieht es mit den Krankenkassenkosten ganz anders aus. Mit der richtigen Krankenkasse und dem richtigen Modell lässt sich oft viel Geld sparen.
Hast du den Kündigungstermin Ende Jahr verpasst? Kein Problem! Unter gewissen Umständen kannst du deine Krankenkasse auch auf Mitte Jahr künden.

Grosser Prämienanstieg 2016

Viele Versicherte haben auf Ende Jahr ihre Krankenkasse gewechslet, da ihnen die Prämienerhöhung einfach zu hoch war. Vorallem in den Kantonen Jura und Neuenburg hat man die Unzufriedenheit gespührt, denn da fand schweizweit die stärkste Prämienerhöhung statt.

Jüngere wechseln häufiger ihre Krankenkasse

Ältere Versicherte bleiben ihrer Krankenkasse eher treu, während jüngere sich öfters für einen Krankenkassen Wechsel entscheiden. Auch hat sich gezeigt, dass Personen mit hohen Franchisen eher dazu bereit sind ihre Krankenkasse zu wechseln.

Alternativmodelle bewähren sich

Die Telemedizin-Modelle wie HMO- und das Hausarztmodell sind sehr beliebt. Es haben viele Versicherte vom Standard-Modell zu einem dieser Modelle gewechselt.

Achtung: Bei vielen Krankenkassen ist es möglich, dass man das Versicherungsmodell auf Ende Monat wechseln kann. Informiere dich diesbezüglich direkt bei deiner zuständigen Versicherung.

Standardmodell: Der Krankenkasen Wechsel ist auch Mitte Jahr möglich

Wenn du folgende Kriterien erfüllst und den Wechsel der Krankenkasse auf Ende Jahr verpasst hast, dann kannst du immernoch per 30. Juni 2016 wechseln, vorausgesetzt du kündigst bis am 31. März 2016.

  • 300 Franken Franchise (Kinder: 0 Franken)
  • Standardmodell (kein alternatives Versicherungsmodell)

Wenn dies auf dich zutrifft und du deine Krankenkasse wechseln möchtest, dann kannst du dein Kündigungsschreiben bis zum 31. März 2016 bei deiner Versicherung einreichen.
Beachte: Wie bei der Kündigung auf Ende Jahr muss es spätestens am 31. März bei Ihrer Versicherung eintreffen, der Poststempel ist irrelevant.

Umfrage: 700’000 Krankenkassen-Wechsel

Krankenkasse News

700’000 Schweizer wechselten die Krankenkasse!

Das Online-Vergleichportal comparis.ch hat bei einer Umfrage von rund 4’000 Personen im Alter von 18 bis 75 Jahren aus allen Sprachregionen ermitteln können, dass rund 700’000 Versicherte in der Schweiz auf Anfang Jahr ihre Krankenkasse gewechselt haben. Dies entspricht einer Wechselquote von 8.6 Prozent und die Tendez ist seit 2012 steigend. Westschweizer wählen dabei viel häufiger eine neue Krankenkasse als Tessiner und Deutschschweizer.

12 Prozent war die Wechselquote in der Romandie, in der Deutschschweiz hingegen nur 8 Prozent. Der grosse Unterschied könnte darin liegen, dass die Kantone Jura und Neuenburg schweizweit die höchste Prämienerhöhung hatten.

Ein weiterer Grund könnte die Krankenkasse Assura, mit grossem Marktanteil in der Westschweiz, liefern. Wie bereits in einem Artikel berichtet, hat sie mit enormen Prämienerhöhungen geschockt. Gelange hier zum ausführlichen Artikel!
Bei vielen Kunden hatte dies zur Folge, dass sie die Krankenkasse wechselten, obwohl Assura immer noch zu den günstigsten Krankenkasse gehört.

Eine weitere Tendenz ist erkennbar, wenn man sich auf das Alter der Versicherten achtet. Grundsätzlich sind Schweizer mit einer hoher Franchise schneller dazu bereit die Krankenkasse zu wechseln. Bei den 61 – 75-jährigen haben sich nur 3 Prozent für einen Wechsel entschieden, bei den 18 – 30-jährigen hingegen 15 Prozent.

Die Telemedizin-Modelle wie HMO- und das Hausarztmodell sind sehr beliebt. Es haben viele Versicherte vom Standard-Modell zu einem dieser Modelle gewechselt.

comparis.ch hat zudem die Teilnehmener bezüglich der vom Bundesrat vorgeschlagenen Aufhebung der Franchisen von 1’000 und 2’000 Franken befragt. Dabei kam heraus, dass je rund 45 Prozent der Befragten bei einer Abschaffung zur nächsttieferen oder -höheren Franchise wechseln würden.

Grosse Kritik erhielt die Absicht, dass die Prämienrabatte für Versicherte mit hohen Franchisen gekürzt werden sollen. Gerade einmal 19 Prozent der Befragten wären mit der Kürzung einverstanden.

Ein weiterer Vorschlag des Bundesrates war es, für Personen mit hohen Franchisen die Prämien zu erhöhen. Junge Versicherte müssten dadurch jedoch noch mehr bezahlen, genauso wie Familien und der Mittelstand.

Krankenkasse – Prämienanstieg 2016 in Bern unter dem Durchschnitt

Krankenkasse - Prämienanstieg im Kanton Bern

Prämienanstieg im Kanton Bern

In Bern beträgt die Prämienerhöhung durchschnittlich 2.8 Prozent und ist somit deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 4 Prozent. Der Aufschlag liegt zum fünften Mal unter dem Mittelwert aller Kantone. Früher war dies nicht so. Zum Beispiel im Jahr 2010, da stiegen die Prämien plötzlich sprunghaft.
Nächstes Jahr haben sechs Kantone (Basel, Genf, Baselland, Jura, Neuenburg und Waadt) höhere Prämien als Bern.

Wie hat es der Kanton Bern geschafft, dass die Prämien seit Jahren relativ schwach steigen?
Es liegt vorallem daran, dass 2012 eine neue Spitalfinanzierung eingeführt wurde. Es wurde durch die neue Finanzierung dafür gesorgt, dass sich die Kantone an den Behandlungskosten der Privatspitäler bis zur Hälfte finanziell beteiligen müssen. Die Privatspitäler haben in Bern einen sehr hohen Marktanteil, weshalb die Änderung weitreichende Folgen hatte. Der Kanton war gezwungen Mehrkosten von ca. 250 Millionen zu übernehmen, welche im Gegenzug die Krankenkassen entlasteten. Die Steuerzahler wurde somit als Prämienzahler entlastet mussten jedoch mehr Steuern bezahlen.

Assura Krankenkasse schockt mit Prämienanstieg 2016

Krankenkasse News

Erheblicher Prämienanstieg bei der Krankenkasse Assura!

Die Krankenkasse Assura gab gestern bekannt, dass sie die Prämien im Durchschnitt um 9,3 Prozent steigen. Gesamtschweizerisch steigt die Prämie um 4 Prozent. Für die Verhältnisse von Assura ist der Anstieg massiv, denn in den letzten Jahren war die Krankenkasse für stabile und nur leicht steigende Prämien bekannt. Dadurch konnte die Versicherung im letzten Kassenwechselherbst dazugewinnen, was einem Plus von ca. 20 Prezent entspricht. Mit diesem Anstieg wurde die Assura Krankenkasse zu einer der grössten in der Schweiz.

Auch das Klientel der Krankenkasse scheint sich verändert zu haben. Während früher vorallem junge, gesunde Kunden mit wenig Risiko zur günstigen Krankenkasse wechselten zieht sie heute eher Kunden mit höheren Risiken an. Dies scheint der Grund für die enorme Prämienerhöhung zu sein. Auch rasant steigende Gesundheitskosten werden von der Krankenkasse als Grund für die Erhöhung angegeben.

Assura wird trotz des erheblichen Prämienanstieges eine der günstigsten Krankenkassen in der Schweiz beleiben. Vorallem die Grundversicherung ist bei der Krankenkasse sehr günstig im Vergleich zu anderen. Assura kündigste an, dass ihre Prämien im Durchschnitt 10 Prozent günstiger als jene ihrer Konkurrenz sein werden.

Krankenkassen – die Prämien steigen 2016 um durchschnittlich 5%

Krankenkasse News

Steigende Prämien 2016!

Krankenkassenprämien werden 2016 um ca. 5% steigen. Dies entspricht dann in etwa einer Erhöhung wie in diesem Jahr. Vor allem die Bevölkerung aus der Deutschschweiz wird die Prämienerhöhung spüren.
Auf die ganze Schweiz bezogen zeigen die Prämienerhöhungen ein uneinheitliches Bild. In gewissen Regionen findet man Reduktionen bis zu ca. 10%, in anderen Regionen enorme Erhöhungen von bis zu 25%.

Die Prämien bei alternativen Modellen sollen weniger stark ansteigen. Jedoch müssen vor allem junge Erwachsene mit höheren Prämien rechnen.

Als Hauptgrund für die steigenden Krankenkassenprämien werden die wachsenden Gesundheitskosten vermutet.

Zurückzuführen scheint die Erhöhung auf den Kostenschub in Spitälern und Praxen, steigende Ausgaben für Medikamente und auf Bagatell-Konsultationen von Notfallärzten.