Krankenkassenprämien steigen um vier bis fünf Prozent

Auch dieses Jahr befürchtet der Krankenkassenverband Santésuisse wieder ein Ansteigen der Krankenkassenprämien. Laut ersten Schätzungen geht man von vier bis fünf Prozent aus.

Es gibt zwei wesentliche Gründe für den Kostenanstieg. Der erste Grund sind die steigenden Kosten bei den stationären Spitalkosten. Es handelt sich um eine stationäre Behandlung, wenn der Patient im Spital übernachtet. Die stationären Spitalkosten werden unter den Kantonen und Krankenkassen aufgeteilt. Die Kantone haben in den letzten Jahren ihren Anteil auf 55 Prozent erhöht. Diese konstante Erhöhung des Kostenanteils wird im 2018 nicht mehr stattfinden. Es wird aber davon ausgegangen, dass die stationären Spitalbehandlungen zunehmen. Dies bedeutet, dass die Versicherten mehr von den Kosten übernehmen müssen.

Der zweite Grund sind die Kosten der ambulanten Behandlungen. Da ambulante Behandlungen von den Kantonen forciert werden, gibt es immer mehr ambulante Behandlungen. Die ambulanten Spitalkosten tragen die Krankenkassen allein und somit auch die Krankenkassen Versicherten.  Mehr ambulante Behandlungen bedeuten also auch höhere Prämien für den Versicherten.

CSS: Krankenkassen Prämien neu im Voraus

Die neue Regelung  stellt für Viele eine finanzielle Hürde dar.

Bisher war es bei der CSS Versicherung so, dass die Kunden ihre Krankenkassen Prämien immer im Nachhinein bezahlt haben. Dies hat die Krankenkasse als kundenfreundlicher empfunden, obwohl die meisten Versicherungen dies anders handhaben. Doch nach einer Prüfung des Bundesamtes für Gesundheit BAG hat sich herausgestellt, dass diese Rechnungspraxis gegen Artikel 90 der sogenannten Verordnung über die Krankenversicherung verstösst. Dort wurde einst festgelegt, dass die Prämienrechnung und Bezahlung im Voraus zu erfolgen hat.

Von der Umstellung sind weitere Krankenkassen betroffen, darunter Sanagate, Intras und Arcosana. Für die Kunden ist es ebenfalls mit Mühe verbunden. Aufgrund der Änderung müssen diese nämlich im Monat Mai zwei Rechnungen begleichen. Dies stellt für viele Versicherte eine grosse finazielle Belastung dar. Daher ist es den Betroffenen anzuraten, die Krankenkassen nicht gleich zu wechseln, sondern mit ihnen Kontakt aufzunehmen und eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Franchise bald nicht mehr änderbar?

Wer sich behandeln lassen muss, kann seine Franchise heute noch wechseln.

Für viele Versicherte ist die Möglichkeit, die Franchise in ihrer Versicherung zu wechseln, ein entscheidender und wichtiger Spar Punkt. So lässt sich beispielsweise mit der höchsten Franchise von 2’500 Franken eine Menge Geld sparen. Davon profitiert aktuell mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung: Rund 56 Prozent nutzen nicht das Standard Modell von 300 Fr., sondern wählen eine andere Franchise, 18 Prozent davon die Höchste.

Im aktuellen System können die Versicherten ihre Franchise jedes Jahr neu wählen. Dies hat einen grossen Vorteil: Wer sich einem grösseren Eingriff unterziehen muss oder eine längere Therapie plant, kann also seine Franchise senken und somit Kosten sparen, solange die Behandlungen laufen. Diese Art von Wechsel möchte das Parlament nun verbieten. Zukünftig darf die Franchise drei Jahre lang nicht mehr geändert werden. Krankenkassen Wechsel hingegen sollen erlaubt sein.

Diese geplante Änderung soll das Solidaritätsprinzip stärken und bei den Krankenkassen Kosten sparen. Parteien, die gegen diesen Vorstoss sind, argumentieren damit, dass höhere Franchisen damit nur noch für kerngesunde und finanziell abgesicherte Personen attraktiv wären.

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Wie kann ich das Versicherungsmodell wechseln?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Oftmals lohnt es sich, das Modell zu wechseln.

Das Krankenversicherungssystem besteht bekanntlich aus der Krankenkassen Grundversicherung sowie der Zusatzversicherung. Zusatzversicherungen sind freiwillig und  je nach Bedürfnis frei wählbar. Doch auch bei der obligatorischen Grundversicherung gibt es genügend Komponenten, welche einen Unterschied machen (Alter, Wohnort, Höhe der Franchise etc.). Zudem gibt es diverse Versicherungsmodelle.

Da sich im Laufe des Lebens die Bedürfnisse an die Leistungen der Krankenversicherung ändern, ist es sinnvoll, die Krankenkasse regelmässig zu überprüfen und allenfalls das Modell zu wechseln. Dies, damit man nur für die Leistungen bezahlt, die man wirklich benötigt. Um das Versicherungsmodell der Grundversicherung per Anfang Jahr am 1. Januar zu wechseln, muss man dies seiner Krankenkasse in der Regel bis zum 30. November schriftlich mitteilen. Unterjährige Wechsel sind teilweise möglich, zum Beispiel bei einem Wechsel bestimmter Modelle oder bei einer Änderung des Wohnortes. Bei den Zusatzversicherungen ist eine Reduktion oder Kündigung per Ende Jahr möglich. Die Kündigungsfristen betragen je nach Prämienhöhe 1 bis 3 Monate.

Möchte man die Vesicherungsdeckung generell heraufsetzen, ist dies per Anfang des nächsten Monats möglich. Geht es um eine Herabsetzung, beträgt die Frist drei Monate.

Wieso werden Prämien jedes Jahr teurer?

Solange die Kosten steigen, werden auch die Prämien erhöht.

Die steigenden Prämienkosten sind das ganze Jahr über ein präsentes Thema. Vor allem auch deshalb, weil die Krankenversicherung für jeden obligatorisch ist und einen hohen Kostenpunkt darstellt. Die Kosten bleiben dabei nicht konstant, sondern wachsen gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG jährlich durchschnittlich um 4 Prozent. Hierbei muss man erwähnen, dass dies nicht zu aussagekräftig ist, da niemand eine Durschnittsprämie bezahlt. Die Erhöhung variiert in den einzelnen Kantonen stark und beträgt zwischen 0 bis über 20 Prozent.

Doch weshalb ist das so? Wieso müssen wir immer mehr für unsere Prämien bezahlen?

Die Prämienzahlungen der einzelnen Personen werden dazu verwendet, die Kosten der medizinischen Leistungen der Grundversicherung zu decken. Das beinhaltet Arztbesuche, Spitalaufenthalte, Medikamente und Pflege. Da die jährlichen Ausgaben der Krankenkasse markant ansteigen, werden wiederum die Prämien erhöht. Grund für den Anstieg sind eine stärkere Nutzung seitens der Versicherten, komplexere und teurere Behandlungsmethoden sowie häufigere Behandlungen im Spital. Fakt ist: Solange diese Kosten steigen, müssen auch die Prämien erhöht werden.

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Krankenkassenprämien – Ländliche Gemeinden vs. Stadt

Bundesrat Berset möchte die Prämien für ländliche Gemeinden erhöhen.

Es ist bereits bekannt, dass Versicherte je nach Kanton unterschiedliche Prämien bezahlen. Die Beitragshöhe ist jedoch nicht nur vom jeweiligen Kanton abhängig, sondern auch vom Wohnort innerhalb des Kantons. Je nach dem, in welcher Region man lebt, sind ebenfalls Unterschiede vorzufinden. Im Krankenkassensystem werden so Prämienregionen definiert.

Grundsätzlich ist es so, dass Bewohner von ländlichen Gemeinden tiefere Prämien bezahlen als jene, die in der Stadt leben. Grund dafür ist hauptsächlich das bessere Angebot in städtischen Gebieten. Der Bundesrat, genauer gesagt Alain Berset, möchte die Prämienregionen neu definieren und so vor allem die Städter entlasten. Im Kanton Zürich beispielsweise liegen die Kosten momentan bei durchschnittlich 488.- in der teuersten Region und 408.- in der günstigsten. Die angestrebte Änderung würde jedoch höhere Kosten verursachen und Versicherte in ländlichen Gemeinden negativ treffen. So müsste der ländliche Teil rund 300 Millionen Franken mehr Prämien bezahlen. Städtische Gemeinden kämen jedoch in den Genuss einer Prämienentlastung. Viele Versicherte würden danach bestimmt auch einen Krankenkassen Wechsel in Betracht ziehen.

Der Krankenkassen Branchenverband Santésuisse sträubt sich gegen den Vorstoss, vor allem mit der Begründung der stark steigenden Kosten. Einige Politiker fordern zudem eine Kompetenzverschiebung. So soll die Zuteilung der Prämienregion nicht bei einem Departement liegen, sondern beim gesamten Bundesrat.

Krankenkassen Prämien steigen im Schnitt um 4.5 Prozent

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Die Prämien steigen im Schnitt um 4.5% an.

Auch in diesem Jahr wurde die bereits erwartete Erhöhung der Krankenkassen Prämien bekanntgegeben. Viele Versicherte ziehen nun einen Krankenkassen Wechsel in Betracht. Im Jahr 2017 betragen demnach die Aufschläge in der Grundversicherung je nach Kanton zwischen 3.5 und 7.3 Prozent, durchschnittlich also 4.5 Prozent. Vor allem in ländlichen Kantonen ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Bei den Kinderprämien ist prozentual gar mit einer grösseren Erhöhung zu rechnen. Hier werden die Prämien durchschnittlich um 6.6 Prozent erhöht.

Der stärkste Aufschlag steht im Kanton Jura an, der kleinste im Kanton Bern. Diese Prozentzahl bezieht sich auf die Krankenkassen Grundversicherung eines Erwachsenen mit einer Minimalfranchise von 300 Franken und Unfalldeckung. Der Kanton Basel hat weiterhin die höchsten Prämien, Appenzell Inerrhoden die niedrigsten.

Der Grund für die Prämienerhöhung sind zum einen die steigenden Gesundheitskosten, insbesondere aufgrund der Alterung der Bevölkerung, die eine vermehrte Anzahl an chronischen Krankheiten mit sich bringt. Der zweite Grund liegt im medizinisch-technischen Fortschritt, der neue Therapiemöglichkeiten bringt, die wiederum höhere Kosten verursachen.

Einen generellen Einfluss auf die Prämienanstiege des nächsten Jahres hat auch der neu verfeinerte Risikoausgleich. Kassen, die viele gesunde Versicherte haben, zahlen ab 2017 mehr Geld ein, wobei ihre Prämien mehr ansteigen. Bei Krankenkassen mit Versicherten, die viele medizinische Leistungen brauchen, dürften die Prämien moderater angepasst werden.

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Krankenkassen Wechsel ist auch Mitte Jahr möglich

Krankenkasse Wechsel

Jetzt Krankenkasse doch noch wechseln!

Der Krankenkassen Wechsel lohnt sich fast in jedem Fall. Oft verändern sich Situationen, so kommt zum Beispiel Nachwuchs dazu oder ein Paar trennt sich und schon sieht es mit den Krankenkassenkosten ganz anders aus. Mit der richtigen Krankenkasse und dem richtigen Modell lässt sich oft viel Geld sparen.
Hast du den Kündigungstermin Ende Jahr verpasst? Kein Problem! Unter gewissen Umständen kannst du deine Krankenkasse auch auf Mitte Jahr künden.

Grosser Prämienanstieg 2016

Viele Versicherte haben auf Ende Jahr ihre Krankenkasse gewechslet, da ihnen die Prämienerhöhung einfach zu hoch war. Vorallem in den Kantonen Jura und Neuenburg hat man die Unzufriedenheit gespührt, denn da fand schweizweit die stärkste Prämienerhöhung statt.

Jüngere wechseln häufiger ihre Krankenkasse

Ältere Versicherte bleiben ihrer Krankenkasse eher treu, während jüngere sich öfters für einen Krankenkassen Wechsel entscheiden. Auch hat sich gezeigt, dass Personen mit hohen Franchisen eher dazu bereit sind ihre Krankenkasse zu wechseln.

Alternativmodelle bewähren sich

Die Telemedizin-Modelle wie HMO- und das Hausarztmodell sind sehr beliebt. Es haben viele Versicherte vom Standard-Modell zu einem dieser Modelle gewechselt.

Achtung: Bei vielen Krankenkassen ist es möglich, dass man das Versicherungsmodell auf Ende Monat wechseln kann. Informiere dich diesbezüglich direkt bei deiner zuständigen Versicherung.

Standardmodell: Der Krankenkasen Wechsel ist auch Mitte Jahr möglich

Wenn du folgende Kriterien erfüllst und den Wechsel der Krankenkasse auf Ende Jahr verpasst hast, dann kannst du immernoch per 30. Juni 2016 wechseln, vorausgesetzt du kündigst bis am 31. März 2016.

  • 300 Franken Franchise (Kinder: 0 Franken)
  • Standardmodell (kein alternatives Versicherungsmodell)

Wenn dies auf dich zutrifft und du deine Krankenkasse wechseln möchtest, dann kannst du dein Kündigungsschreiben bis zum 31. März 2016 bei deiner Versicherung einreichen.
Beachte: Wie bei der Kündigung auf Ende Jahr muss es spätestens am 31. März bei Ihrer Versicherung eintreffen, der Poststempel ist irrelevant.

Assura Krankenkasse schockt mit Prämienanstieg 2016

Krankenkasse News

Erheblicher Prämienanstieg bei der Krankenkasse Assura!

Die Krankenkasse Assura gab gestern bekannt, dass sie die Prämien im Durchschnitt um 9,3 Prozent steigen. Gesamtschweizerisch steigt die Prämie um 4 Prozent. Für die Verhältnisse von Assura ist der Anstieg massiv, denn in den letzten Jahren war die Krankenkasse für stabile und nur leicht steigende Prämien bekannt. Dadurch konnte die Versicherung im letzten Kassenwechselherbst dazugewinnen, was einem Plus von ca. 20 Prezent entspricht. Mit diesem Anstieg wurde die Assura Krankenkasse zu einer der grössten in der Schweiz.

Auch das Klientel der Krankenkasse scheint sich verändert zu haben. Während früher vorallem junge, gesunde Kunden mit wenig Risiko zur günstigen Krankenkasse wechselten zieht sie heute eher Kunden mit höheren Risiken an. Dies scheint der Grund für die enorme Prämienerhöhung zu sein. Auch rasant steigende Gesundheitskosten werden von der Krankenkasse als Grund für die Erhöhung angegeben.

Assura wird trotz des erheblichen Prämienanstieges eine der günstigsten Krankenkassen in der Schweiz beleiben. Vorallem die Grundversicherung ist bei der Krankenkasse sehr günstig im Vergleich zu anderen. Assura kündigste an, dass ihre Prämien im Durchschnitt 10 Prozent günstiger als jene ihrer Konkurrenz sein werden.

Prämienzuschläge 2016 in mehreren Schweizer Kantonen

Krankenkasse Infos

Prämien werden auch 2016 wieder steigen!

In einigen Kantonen wurden von 1996 bis 2013 zu hohe Krankenkassen Prämien bezahlt, in anderen zu tiefe. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt dieses Ungleichgewicht bis 2017 auszugleichen. Aus diesem Grund müssen Versicherungsnehmer 2016 wieder einen Prämienzuschlag bezahlen. Dieser beträgt in den meisten Kantonen 48 Franken.

Der Zuschlag wird in den Kantonen Bern, Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Solothurn, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden und Jura fällig. In Luzern werden die Prämien um 18 Franken erhöht. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit werden mit den Prämienzuschlägen Einnahmen von ungefähr 100 Millionen Franken erzielt.

Bereits letztes Jahr hatten Versicherte in einigen Kantonen einen Zuschlag bezahlt, welcher Einnahmen von ca. 166 Millionen Franken brachte. 2017 sollen keine Zuschläge erhoben werden.