Eine Kur steht an: Bezahlt meine Krankenkasse?

Wie steht es eigentlich um die Kosten einer Kur; werden diese von der Krankenkasse übernommen? Die Antwort ist nicht ganz eindeutig: Bei einer präventiven Kur dürfen die Krankenversicherer die Kosten nicht übernehmen. Bei medizinisch notwendigen Kuraufenthalten übernimmt die Grundversicherung jedoch die Kosten, sofern die Kur ärztlich verschrieben wird. Ebenfalls muss die Krankenkasse die Kur im Voraus genehmigen. Für die Übernahme der Aufenthaltskosten ist jedoch eine Zusatzversicherung notwendig, da die Grundversicherung sich nur um medizinische und therapeutische Kosten kümmert. Für detailierte Auskünfte zu diesem Thema sollten sich Kunden jedoch bei ihrer eigenen Krankenkasse informieren.

Krankenkassen Kostenübernahme bei Übergewicht

Die Kriterien für Übergewichts-Operationen sollen gelockert werden.

Übergewicht oder auch Adipositas ist ein grosses Thema nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Krankenkassen. Zudem kann es bei Patienten auch als Kriterium bei einem allfälligen Krankenkassen Wechsel gelten. Da Adipositas ernsthafte gesundheitliche Risiken wie beispielsweise Diabetes oder Herz-Kreislauf- und Stoffwechselstörungen birgt, übernehmen die Krankenversicherungen die Kosten für Übergewichts-Operationen. Dabei liegt der Mindest Body Mass Index (BMI) bei 35, wobei der Patient bereits 2 Jahre lang eine sogenannte konservative Therapie durchgemacht haben muss. Diese Therapie beinhaltet eine Ernährungsberatung, Bewegung und mehr. Diese Möglichkeiten werden auch oft beansprucht, da in den letzten Jahren die Operationen gegen Übergewicht zugenommen haben, zuletzt auch aufgrund einer Gesetztesänderung im Jahr 2011, welche die Mindestlimite für Übergewichts-Operationen gesenkt hat.

Nun sollen die Kriterien für Übergwichts-Operationen wie Magenverkleinerungen oder Magenbypass weiter gelockert werden. Dies betrifft zum einen die Wartefrist sowie Eingriffe bei einem BMI bereits zwischen 30-35. Adipositas-Operationen sind jedoch gemäss dem Swiss Medical Bord langfristig nicht unbedingt billiger, da die hohen Kosten der Operation in der Höhe von rund 15’000 Franken meist nicht kompensiert werden können.

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Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten

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Durch einen Spitalaufenthalt entstehen oft hohe Kosten.

Die Krankenkassen Grundversicherung sowie die Zusatzversicherung sind essentiell und schützen den Versicherten gegen immense Kosten bei Arztbesuchen und auch Spitalaufenthalten. Letztere sind besonders kostenintensiv. Oftmals stellt sich für den Versicherten die Frage, wie man sich versicherungs- und kostentechnisch am Besten auf einen Spitalaufenthalt vorbereitet und vor allem auch welche Leistungen und Kosten die eigene Krankenkasse übernimmt. Viele Versicherte wissen jedoch bei Spitaleintritt nicht umfassend bescheid, vor allem wenn es sich um einen unvorbereiteten Notfall-Eintritt handelt.

Bei einem Notfall-Eintritt in das Krankenhaus übernimmt daher das Personal die Formalitäten und klärt wichtige Dinge ab, die auch mit der Versicherung zu tun haben. Da auf den Versicherungskarten nur die Grundversicherung notiert ist und die Zusatzversicherung unklar ist, ist es für das Spitalpersonal z.B. nicht ersichtlich, ob jemand privat oder halbprivat versichert ist. Bei geplanten Operationen hingegen übernimmt der zuständige Hausarzt die Koordination mit dem Krankenhaus und die Versicherung wiederum regelt direkt mit dem Spital die Kostengutsprachen.

Möchte man sich bezüglich den Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten genauer informieren oder die Zusatzversicherung anpassen, sollte man sich an die Krankenkasse wenden. Zudem ist es angebracht, die Leistungen der Krankenkassen zu vergleichen und allenfalls einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

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Brillen und Kontaktlinsen: Kostenübernahme der Krankenkasse

Brillen und Kontaktlinsen Kostenübernahme

Was übernimmt die Krankenkass?

Viele Menschen brauchen eine Brille oder Kontaktlinsen. Dies kann schnell sehr teuer werden. Wer bezahlt das? Gibt es Untersuchungen welche von der Grundversicherung übernommen werden und ab wann lohnt sich eine Zusatzversicherung? Dies sind alles Fragen, welche wir dir beantworten.

Seit 2011 beteiligen sich die Grundversicherungen der Krankenkassen nicht mehr an den Kosten für Sehhilfen. Bis zu diesem Zeitpunkt erhielten Patienten noch einen 180.- Beitrag alle 5 Jahre gutgeschrieben. Kinder und Jugendliche erhielten bis 2011 180.- jährlich.

Im Falle einer Krankheit, welche Sehbehinderungen zur Folge hat, werden die Kosten für Brille oder Kontaktlinse von der Grundversicherung übernommen.

Damit die Krankenkasse die Kosten für solche Fälle übernimmt, solltest du zwingend eine Zusatzversicherung abschliessen. Die Leistungen sind von Kasse zu Kasse unterschiedlich, daher solltest du einige kontaktieren, dir Offerten zukommen lassen und dich dann für die, für dich passende, Zusatzversicherung entscheiden.

Was die Kasse bei der Behandlung von Essstörungen bezahlt

Essstörungen Übernahme der KostenErklärung: die Anorexia nervosa ist eine Störung des Essverhaltens. Das Wort Anorexie ist altgriechisch und bedeutet Appetitlosigkeit, doch die deutsche Bezeichnung Magersucht ist treffender. Wenn man von dieser Krankheit betroffen ist, dann hat man eine ausgeprägte Angst vor dem Dickwerden und eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Betroffen von Anorexia nervosa sind hauptsächlich junge Frauen, immer mehr jedoch auch Männer. Oft werden magersüchtige Menschen von ihrer Umgebung als intelligent, verantwortungsbewusst und ordnungsliebend eingeschätzt.

In den Therapien arbeiten die Betroffenen daran, ihren Körper wieder realistisch zu sehen. Oft wird bei den Behandlungen auch das Umfeld miteinbezogen. Dies kommt daher, dass oft Kinder betroffen sind und die Eltern ebenfalls etwas ändern müssen, damit sich die Situation verbessert.

Bei den meisten Krankenkassen werden die Kosten nur dann übernommen, wenn die Krankheit über das Abrechnungssystem Tarmed läuft. Auch bei der Beratung von Psychologen ist die Kostenübernahme je nach Kasse unterschiedlich. Um genau zu wissen, was deine Krankenkasse bezahlt, solltest du direkt mit ihr Kontakt aufnehmen.

Bezahlt deine Krankenkasse nicht? Dann empfehlen wir dir die Möglichkeit ins Auge zu fassen die Krankenkasse zu wechseln. Fülle dazu unseren Krankenkassenvergleichsrechner aus und überlege dir, ob ein Wechsel in Frage kommt.

Auf www.netzwerk-essstörungen.ch findest du zusätzliche Informationen und Kontakte.

Darf eine Krankenkasse einen ehemaligen Migränepatienten ablehnen?

Migräne Patiennten - Krankenkasse

Migräne Patiennten – Krankenkasse

Warst du früher geplagt von ständigen Kopfschmerzen und hast nun ein Problem damit deine Zusatzversicherung zu wechseln? Darf eine Kasse dich ablehnen wenn du ein ehemaliger Migränepatient bist? Wir möchten diese Frage klären!

 

Leider darf dich die Krankenkasse völlig legal abweisen, da es sich bei einer Zusatzversicherung nicht um eine obligatorische Versicherung handelt. Würde es darum gehen, dass du die Grundversicherung wechseln möchtest, dann wäre die Krankenkasse verpflichtet dich aufzunehmen. Jedoch hat die Kasse kein Inte­resse daran, dich zu versichern, da die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass du aufgrund der früheren Beschwerden die Versicherung in Anspruch nehmen wirst. Leider bist du als Vertragspartner für die Versicherung unattraktiv.

Aber: gib nicht auf! Stelle dein Gesuch an andere Krankenkassen und versuche dort aufgenommen zu werden, denn es haben nicht alle Kassen die gleichen Kriterien. Wir empfehlen dir von deinem Hausarzt eine schriftliche Bestätigung zu verlangen, welche zeigt, dass du schon lange migränefrei bist. Zudem gibt es die Möglichkeit ein Gesuch an die Kasse zu stellen, dass sie dich mit einem Gesundheitsvorbehalt aufzunehmen. Die Krankenkasse würde in diesem Falle keine Kosten übernehmen, die im Zusammenhang mit der Migräne stehen. Du bist dann zwar versichert, die Krankenkasse übernimmt aber keine Kosten, die im Zusammenhang mit deiner Migräne anfallen.

Kostenübernahme der Krankenkasse bei Brille oder Kontaktlinsen

Krankenkasse Tipps

Brille oder Kontaktlinsen? Erfahre hier, welche Kosten von der Krankenkasse übernommen werden!

Viele Menschen brauchen eine Sehhilfe, sprich eine Brille oder Kontaktlinsen. Welche Beiträge leistet die Krankenkasse an Brillen und Kontaktlinsen? Welche Untersuchungen werden von der Grundversicherung getragen und ab wann lohnt sich eine Zusatzversicherung?

Wie beteiligen sich die Grundversicherungen an den Kosten für Brillen und Kontaktlinsen?

Seit Anfang 2011 beteiligt sich die Grundversicherung nicht mehr an den Kosten für Brillen und Kontaktlinsen. Bis zu dem Zeitpunkt erhielten die Betroffenen alle 5 Jahre einen Beitrag in der Höhe von ca. 180.- gutgeschrieben. Kinder und Jugendliche erhielten diesen Beitrag jährlich.

Werden im Falle einer Krankheit die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Ja. Im Falle einer Krankheit übernimmt die Grundversicherung die Kosten einer Brille oder Kontaktlinsen.

Gibt es eine Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Kosten trotzdem übernimmt?

Diese Möglichkeit gibt es. Wenn du weiterhin den Beitrag der Krankenkasse beanspruchen willst, dann solltest du zwingend eine entsprechende Zusatzversicherung abschliessen.
Da die Leistungen von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden sind empfehlen wir dir Offerten einzuholen und die allgemeinen Vertragsbedingungen genau zu studieren.

Krankenkasse – Informationen zu Krankheit oder Unfall in den Ferien

Krankheit und Unfall in den Ferien

Die beste Absicherung für deine Ferien!

Krankheiten und Unfälle kommen immer unerwartet. Auch in den Ferien muss man leider damit rechnen, weshalb man für diese Fälle ein paar wichtige Fakten wissen sollte. Hier erfährst du, was es bei der Planung der Ferien bezüglich deiner Krankenkasse zu beachten gibt.

Notfälle werden von der Krankenkasse gedeckt

Der Abschluss einer Grundversicherung ist in der Schweiz obligatorisch. Eine erforderliche Notfallbehandlung bei Krankheit, Unfall oder Mutterschaft im Ausland wird somit von der Krankenkasse übernommen. Ob es sich um einen Notfall handelt, ist schwierig zu beurteilen. Aus diesem Grund solltest du auf jeden Fall, wenn du die Möglichkeit hast, deine Krankenkasse kontaktieren, um die Kostenübernahme abzuklären. Ebenfalls wichtig zu beachten ist, dass die Grundversicherung keine freiwilligen Behandlungen sowie Kosten für Medikamente übernimmt.

Versicherungskarte

Es empfiehlt sich, die Versicherungskarte immer auf die Reise mitzunehmen. In allen EU-/ und EFTA- Ländern hast du bei Vorweisung deiner Versichertenkarte das Anrecht auf Vergütung der gleichen Leistungen wie die in diesem Land versicherten Personen.

Wie viel übernimmt die Krankenkasse?

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt höchstens das Doppelte der Kosten, die bei einer gleichen Behandlung in der Schweiz entstehen würden. Der Versicherungsnehmer muss den Selbstbehalt sowie die Franchise übernehmen.
Wenn du in ein Land reist, in welchem die Gesundheitskosten sehr hoch sind (z.B. Australien, USA, Kanada oder Japan) empfehlen wir dir zu prüfen, ob sich eine Zusatzversicherung bei deiner Krankenkasse lohnt.
Die Leistungen der Zusatzversicherungen sind bei allen Krankenkassen unterschiedlich. Grundsätzlich werden Kosten für teure Notfälle, Transporte und Rückführungen in die Schweiz bis zu einem gewissen Betrag zusätzlich übernommen. Es kann sich somit auszahlen, wenn du dir von deiner Krankenkasse eine Offerte für eine Zusatzversicherung erstellen lässt. Teilweise lohnt sich sogar ein Krankenkassen-Wechsel.

Unfall im Ausland

Solltest du in deinen Ferien in einen Unfall verwickelt sein, so übernimmt die Unfallversicherung die entstandenen Kosten. In der Schweiz ist die Unfallversicherung obligatorisch. Arbeitest du mehr als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber, so bist du durch ihn versichert.