Krankenkasse für Ihr Baby

Krankenkassen für Babys

Jedes Baby muss innerhalb von drei Monaten nach der Geburt bei der Krankenkasse gegen Krankheit und Unfall versichert werden. Kinder und Eltern müssen nicht bei der gleichen Kasse versichert sein. Die Wahl der Krankenkasse steht den Familien demnach frei.

Das Kind wird durch die Anmeldung rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt versichert. Melden Eltern ihr Kind verspätet an, entsteht eine Deckungslücke. Bei verspäteter Anmeldung beginnt der Versicherungsschutz also erst ab Beitrittsdatum. Die Krankenkasse vergütet also die Auslagen, die seit der Geburt entstanden sind, nicht. Wird keine Versicherung abgeschlossen wird einem automatisch eine beliebige Krankenkasse zugewiesen.

Die Krankenkassen sind verpflichtet auch kranke Kinder in die Grundversicherung aufzunehmen. Möchte man jedoch ein krankes Kind für eine Zusatzversicherung anmelden, kann die Krankenkasse den Antrag ablehnen. Es empfiehlt sich demnach den Antrag für die Grundversicherung sowie auch für die Zusatzversicherung vor der Geburt zustellen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht bei allen Krankenkassen.

Bei vielen Kindern werden irgendwann teure Zahnkorrekturen nötig. Deshalb kann sich eine zusätzliche Zahnversicherung lohnen. Diese Zusatzversicherung sollte am besten kurz nach der Geburt abgeschlossen werden. Viele Krankenkassen verlangen nämlich eine zahnärztliche Untersuchung, bevor sie das Kind in die Versicherung aufnehmen.

Wieso werden Neugeborene versichert?

Es ist sehr wichtig, Babys noch vor der Geburt zu versichern.

Viele Eltern die ein Kind erwarten, stehen vor einigen Herausforderungen: Nicht nur persönlich, sondern auch administrativ. Ein sehr wichtiger Punkt sind die Krankenversicherungen. Es stellen sich einige Fragen: Wie versichere ich mein Baby? Wieso soll ich es bereits vor der Geburt anmelden?

Da die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz für alle obligatorisch ist, müssen auch Neugeborene schnellstmöglich angemeldet werden, spästestens aber 3 Monate nach der Geburt. Es ist jedoch zu empfehlen, das Baby noch vor der Geburt zu versichern. Der Sinn dieser vorgeburtlichen Anmeldung liegt darin, dem Neugeborenen einen optimalen und bestmöglichsten Versicherungsschutz zu gewähren, vor allem mit Zusatzversicherungen. So werden auch Kinder, die mit einem Leiden auf die Welt kommen umfassend geschützt. Wird die Versicherung nämlich nicht vorgeburtlich abgeschlossen, wird zunächst eine Risikoprüfung vorgenommen. So kann es sein, dass die Krankenkasse die Zusatzversicherung ablehnt und das Baby nicht aufgenommen wird. Dies kann hohe Kosten verursachen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Versicherung für das Baby noch vor der Geburt abzuschliessen.

Krankenkassen Prämien für Kinder & Jugendliche bald gesenkt

Familien sollen durch eine neue Regelung deutlich entlastet werden.

Die Höhe der Krankenkassen Prämien ist ein allgegenwärtiges Thema, vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Der Ständerat hat nun diesbezüglich einer Gesetzesvorlage der Nationalrats-Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) zugestimmt. Grundlegendes Ziel der Initiative ist es, Familien zu entlasten.

So sollen 19 bis 25 -Jährige bei den Krankenkassenprämien durch den Risikoausgleich entlastet werden. Dies, weil momentan nur rund 1/3 der Prämien für tatsächliche medizinische Leistungen benötigt wird und der Rest in den Risikoausgleich wandert. Diese Zahlungen sollen nun um rund 50% reduziert werden, was den Krankenkassen eine Gewährung von Prämienrabatten erlaubt. Dieser Rabatt soll sich durchschnittlich auf ca. 92 Franken im Monat belaufen. Im Gegenzug dazu steigen die Prämien für Erwachsene um etwa 10 Franken.

Durch eine solche Umteilung und Entlastung sollen junge Erwachsene nun weniger auf Prämienverbilligungen (IPV) angewiesen sein. Das Geld, welches die Kantone durch weniger zu gewährende Prämienverbilligungen spart, soll im Gegenzug in die Subventionierung von Prämien für Familien mit Kindern sowie junge Erwachsene in Ausbildung fliessen. Die Rede ist von einer Reduzierung der Prämien um 50 bis 80 Prozent.

Krankenversicherung von Neugeborenen

Neugeborene müssen innert 3 Monaten bei der Grundversicherung angemeldet werden.

Die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz ist für jeden Einwohner obligatorisch – dies gilt auch für Neugeborene. So müssen die Eltern in den ersten drei Monaten ihr Neugeborenes bei der Grundversicherung anmelden, wobei Prämien rückwirkend bis zum Geburtsmonat- oder Datum bezahlt werden müssen. Da aber frischgebackene Eltern höchstwahrscheinlich nicht als Erstes an administrative Pflichten denken, ist es wärmstens zu empfehlen, den baldigen Nachwuchs schon vor der Geburt zu versichern mit einer Grund- sowie Zusatzversicherung. So kann auch allenfalls ein Wechsel der Krankenkasse in Betracht gezogen werden.

Mit der Grundversicherung ist das Baby „allgemein“ versichert. Erst die zusätzliche Zusatzversicherung deckt weitere finanzielle Risiken ab, was insbesondere bei Neugeborenen nicht ausser Betracht gelassen werden sollte. So gilt bei der Zusatzversicherung auch freie Arzt-, Spital- und Abteilungswahl in der ganzen Schweiz. Krankenversicherer sind jedoch nicht verpflichtet, das Neugeborene in die Zusatzversicherung aufzunehmen, da der Gesundheitszustand des Kindes entscheiden ist. So wird die sogenannte Gesundheitsdeklaration überprüft und entweder angenommen oder abgelehnt. Es gibt vereinzelte vorgeburtliche Versicherungen wie zum Beispiel die Spitalversicherung Minima von Sanagate, die diese Gesundheitsdeklaration umgehen.

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Krankenkassen – Kostenbeteiligung bei Kindern

Krankenkassen Kostenbeteiligung bei Kindern

Die Kostenbeteiligung von Kindern variiert je nach Krankenkasse.

Vor allem für Familien mit Kindern stellt die Krankenkasse, die Prämienzahlung sowie Kostenbeteiligung ein grosser finanzieller Posten dar. Deshalb ziehen vor allem Familien jedes Jahr einen Wechsel der Krankenkasse und des Krankenversicherers in Betracht.

Um Familien zu entlasten, sieht das Krankenversicherungsgesetz genügend Spielraum vor, welcher je nach Krankenversicherer unterschiedlich stark genutzt wird. Wichtige Punkte sind dabei die Franchise, der Selbstbehalt und die Kostenbeteiligung. Bei Erwachsenen beträgt die Franchise frei wählbar zwischen 300.- und 2’500.-. Wurde die Franchise ausgeschöpft, wird bei folgenden Kosten mit einem Selbstbehalt von 10% gerechnet. Bei einem Kind sieht die Situation anders aus. Da diese tendenziell öfters den Arzt aufsuchen müssen, liegt die Franchice bei Kindern in der Regel bei 0 Franken, was bedeutet, dass Eltern sich nur mit dem Selbstbehalt beteiligen müssen. Dabei gilt gemäss dem Krankenversicherungsgesetz ein Maximalbetrag von 350 Franken bei einem Kind, 1’000 Franken bei mehreren Kindern.

Wie bereits erwähnt, ist dies je nach Krankenkasse unterschiedlich, die Sanagate legt beispielsweise einen tieferen Maximalbetrag von 600 Franken fest. Zudem gewähren einige Krankenkassen eine zusätzliche Entlastung indem sie Wahlfranchisen anbieten, die zu tieferen Prämien führen.

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Krankenkassen Prämien steigen im Schnitt um 4.5 Prozent

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Die Prämien steigen im Schnitt um 4.5% an.

Auch in diesem Jahr wurde die bereits erwartete Erhöhung der Krankenkassen Prämien bekanntgegeben. Viele Versicherte ziehen nun einen Krankenkassen Wechsel in Betracht. Im Jahr 2017 betragen demnach die Aufschläge in der Grundversicherung je nach Kanton zwischen 3.5 und 7.3 Prozent, durchschnittlich also 4.5 Prozent. Vor allem in ländlichen Kantonen ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Bei den Kinderprämien ist prozentual gar mit einer grösseren Erhöhung zu rechnen. Hier werden die Prämien durchschnittlich um 6.6 Prozent erhöht.

Der stärkste Aufschlag steht im Kanton Jura an, der kleinste im Kanton Bern. Diese Prozentzahl bezieht sich auf die Krankenkassen Grundversicherung eines Erwachsenen mit einer Minimalfranchise von 300 Franken und Unfalldeckung. Der Kanton Basel hat weiterhin die höchsten Prämien, Appenzell Inerrhoden die niedrigsten.

Der Grund für die Prämienerhöhung sind zum einen die steigenden Gesundheitskosten, insbesondere aufgrund der Alterung der Bevölkerung, die eine vermehrte Anzahl an chronischen Krankheiten mit sich bringt. Der zweite Grund liegt im medizinisch-technischen Fortschritt, der neue Therapiemöglichkeiten bringt, die wiederum höhere Kosten verursachen.

Einen generellen Einfluss auf die Prämienanstiege des nächsten Jahres hat auch der neu verfeinerte Risikoausgleich. Kassen, die viele gesunde Versicherte haben, zahlen ab 2017 mehr Geld ein, wobei ihre Prämien mehr ansteigen. Bei Krankenkassen mit Versicherten, die viele medizinische Leistungen brauchen, dürften die Prämien moderater angepasst werden.

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