Krankenkasse für Ihr Baby

Krankenkassen für Babys

Jedes Baby muss innerhalb von drei Monaten nach der Geburt bei der Krankenkasse gegen Krankheit und Unfall versichert werden. Kinder und Eltern müssen nicht bei der gleichen Kasse versichert sein. Die Wahl der Krankenkasse steht den Familien demnach frei.

Das Kind wird durch die Anmeldung rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt versichert. Melden Eltern ihr Kind verspätet an, entsteht eine Deckungslücke. Bei verspäteter Anmeldung beginnt der Versicherungsschutz also erst ab Beitrittsdatum. Die Krankenkasse vergütet also die Auslagen, die seit der Geburt entstanden sind, nicht. Wird keine Versicherung abgeschlossen wird einem automatisch eine beliebige Krankenkasse zugewiesen.

Die Krankenkassen sind verpflichtet auch kranke Kinder in die Grundversicherung aufzunehmen. Möchte man jedoch ein krankes Kind für eine Zusatzversicherung anmelden, kann die Krankenkasse den Antrag ablehnen. Es empfiehlt sich demnach den Antrag für die Grundversicherung sowie auch für die Zusatzversicherung vor der Geburt zustellen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht bei allen Krankenkassen.

Bei vielen Kindern werden irgendwann teure Zahnkorrekturen nötig. Deshalb kann sich eine zusätzliche Zahnversicherung lohnen. Diese Zusatzversicherung sollte am besten kurz nach der Geburt abgeschlossen werden. Viele Krankenkassen verlangen nämlich eine zahnärztliche Untersuchung, bevor sie das Kind in die Versicherung aufnehmen.

CSS: Krankenkassen Prämien neu im Voraus

Die neue Regelung  stellt für Viele eine finanzielle Hürde dar.

Bisher war es bei der CSS Versicherung so, dass die Kunden ihre Krankenkassen Prämien immer im Nachhinein bezahlt haben. Dies hat die Krankenkasse als kundenfreundlicher empfunden, obwohl die meisten Versicherungen dies anders handhaben. Doch nach einer Prüfung des Bundesamtes für Gesundheit BAG hat sich herausgestellt, dass diese Rechnungspraxis gegen Artikel 90 der sogenannten Verordnung über die Krankenversicherung verstösst. Dort wurde einst festgelegt, dass die Prämienrechnung und Bezahlung im Voraus zu erfolgen hat.

Von der Umstellung sind weitere Krankenkassen betroffen, darunter Sanagate, Intras und Arcosana. Für die Kunden ist es ebenfalls mit Mühe verbunden. Aufgrund der Änderung müssen diese nämlich im Monat Mai zwei Rechnungen begleichen. Dies stellt für viele Versicherte eine grosse finazielle Belastung dar. Daher ist es den Betroffenen anzuraten, die Krankenkassen nicht gleich zu wechseln, sondern mit ihnen Kontakt aufzunehmen und eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Franchise bald nicht mehr änderbar?

Wer sich behandeln lassen muss, kann seine Franchise heute noch wechseln.

Für viele Versicherte ist die Möglichkeit, die Franchise in ihrer Versicherung zu wechseln, ein entscheidender und wichtiger Spar Punkt. So lässt sich beispielsweise mit der höchsten Franchise von 2’500 Franken eine Menge Geld sparen. Davon profitiert aktuell mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung: Rund 56 Prozent nutzen nicht das Standard Modell von 300 Fr., sondern wählen eine andere Franchise, 18 Prozent davon die Höchste.

Im aktuellen System können die Versicherten ihre Franchise jedes Jahr neu wählen. Dies hat einen grossen Vorteil: Wer sich einem grösseren Eingriff unterziehen muss oder eine längere Therapie plant, kann also seine Franchise senken und somit Kosten sparen, solange die Behandlungen laufen. Diese Art von Wechsel möchte das Parlament nun verbieten. Zukünftig darf die Franchise drei Jahre lang nicht mehr geändert werden. Krankenkassen Wechsel hingegen sollen erlaubt sein.

Diese geplante Änderung soll das Solidaritätsprinzip stärken und bei den Krankenkassen Kosten sparen. Parteien, die gegen diesen Vorstoss sind, argumentieren damit, dass höhere Franchisen damit nur noch für kerngesunde und finanziell abgesicherte Personen attraktiv wären.

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Wie kann ich das Versicherungsmodell wechseln?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Oftmals lohnt es sich, das Modell zu wechseln.

Das Krankenversicherungssystem besteht bekanntlich aus der Krankenkassen Grundversicherung sowie der Zusatzversicherung. Zusatzversicherungen sind freiwillig und  je nach Bedürfnis frei wählbar. Doch auch bei der obligatorischen Grundversicherung gibt es genügend Komponenten, welche einen Unterschied machen (Alter, Wohnort, Höhe der Franchise etc.). Zudem gibt es diverse Versicherungsmodelle.

Da sich im Laufe des Lebens die Bedürfnisse an die Leistungen der Krankenversicherung ändern, ist es sinnvoll, die Krankenkasse regelmässig zu überprüfen und allenfalls das Modell zu wechseln. Dies, damit man nur für die Leistungen bezahlt, die man wirklich benötigt. Um das Versicherungsmodell der Grundversicherung per Anfang Jahr am 1. Januar zu wechseln, muss man dies seiner Krankenkasse in der Regel bis zum 30. November schriftlich mitteilen. Unterjährige Wechsel sind teilweise möglich, zum Beispiel bei einem Wechsel bestimmter Modelle oder bei einer Änderung des Wohnortes. Bei den Zusatzversicherungen ist eine Reduktion oder Kündigung per Ende Jahr möglich. Die Kündigungsfristen betragen je nach Prämienhöhe 1 bis 3 Monate.

Möchte man die Vesicherungsdeckung generell heraufsetzen, ist dies per Anfang des nächsten Monats möglich. Geht es um eine Herabsetzung, beträgt die Frist drei Monate.

Wieso werden Prämien jedes Jahr teurer?

Solange die Kosten steigen, werden auch die Prämien erhöht.

Die steigenden Prämienkosten sind das ganze Jahr über ein präsentes Thema. Vor allem auch deshalb, weil die Krankenversicherung für jeden obligatorisch ist und einen hohen Kostenpunkt darstellt. Die Kosten bleiben dabei nicht konstant, sondern wachsen gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG jährlich durchschnittlich um 4 Prozent. Hierbei muss man erwähnen, dass dies nicht zu aussagekräftig ist, da niemand eine Durschnittsprämie bezahlt. Die Erhöhung variiert in den einzelnen Kantonen stark und beträgt zwischen 0 bis über 20 Prozent.

Doch weshalb ist das so? Wieso müssen wir immer mehr für unsere Prämien bezahlen?

Die Prämienzahlungen der einzelnen Personen werden dazu verwendet, die Kosten der medizinischen Leistungen der Grundversicherung zu decken. Das beinhaltet Arztbesuche, Spitalaufenthalte, Medikamente und Pflege. Da die jährlichen Ausgaben der Krankenkasse markant ansteigen, werden wiederum die Prämien erhöht. Grund für den Anstieg sind eine stärkere Nutzung seitens der Versicherten, komplexere und teurere Behandlungsmethoden sowie häufigere Behandlungen im Spital. Fakt ist: Solange diese Kosten steigen, müssen auch die Prämien erhöht werden.

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Wieso werden Neugeborene versichert?

Es ist sehr wichtig, Babys noch vor der Geburt zu versichern.

Viele Eltern die ein Kind erwarten, stehen vor einigen Herausforderungen: Nicht nur persönlich, sondern auch administrativ. Ein sehr wichtiger Punkt sind die Krankenversicherungen. Es stellen sich einige Fragen: Wie versichere ich mein Baby? Wieso soll ich es bereits vor der Geburt anmelden?

Da die Krankenkassen Grundversicherung in der Schweiz für alle obligatorisch ist, müssen auch Neugeborene schnellstmöglich angemeldet werden, spästestens aber 3 Monate nach der Geburt. Es ist jedoch zu empfehlen, das Baby noch vor der Geburt zu versichern. Der Sinn dieser vorgeburtlichen Anmeldung liegt darin, dem Neugeborenen einen optimalen und bestmöglichsten Versicherungsschutz zu gewähren, vor allem mit Zusatzversicherungen. So werden auch Kinder, die mit einem Leiden auf die Welt kommen umfassend geschützt. Wird die Versicherung nämlich nicht vorgeburtlich abgeschlossen, wird zunächst eine Risikoprüfung vorgenommen. So kann es sein, dass die Krankenkasse die Zusatzversicherung ablehnt und das Baby nicht aufgenommen wird. Dies kann hohe Kosten verursachen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Versicherung für das Baby noch vor der Geburt abzuschliessen.

Kostenbeteiligung – Welche Kosten muss ich selber tragen?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Welche Kosten müssen Versicherte bei der Grundversicherung selber tragen?

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) schreibt bei der Krankenkassen Grundversicherung alle rechtlichen Grundlagen vor. So auch die Kostenbeteiligung. Die Kostenbeteiligung setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Der wählbaren Franchise, dem gesetzlich geregelten Selbstbehalt und dem Spitalkostenbeitrag. Dabei gilt dies nicht nur für Kosten bei  Krankheit, sondern auch bei Unfall. Die Kostenbeteiligung gilt für ein Kalenderjahr.

So werden zu Beginn alle medizinischen Kosten für Medikamente, Arzbesuche und Spitalaufenthalte so lange vollumfänglich selbst beglichen, bis die gewählte Franchise erreicht ist. Diese beläuft sich auf 300 Franken bis zu 2’500 Franken pro Jahr und kann stets per Ende Jahr geändert werden.

Ab Erreichen der Franchise müssen Erwachsene 10% der Rechnung selber tragen. Die restlichen 90% trägt die Krankenkasse.  Es gibt jedoch einen maximalen Selbstbehalt, der 700 Franken beträgt. Wenn dieser erreicht ist, vergütet die Krankenkasse sämtliche Kosten vollumfänglich.

Bei einem Spitalaufenthalt übernimmt die obligatorische Krankenversicherung nicht nur die Behandlungskosten, sondern auch die Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Hier müssen sich Versicherte ab 26 Jahren mit 15 Franken am Tag an den Kosten beteiligen. Für Frauen bei der Mutterschaft entfällt nicht nur diese Pflicht, sie müssen generell keine Kostenbeteiligung tragen.

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Bundesamt für Gesundheit prüft Krankenkassen

Das Bundesamt für Gesundheit geht gegen bestimmte Krankenkassen vor.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat sich für dieses Jahr vorgenommen, die Krankenversicherer zu überprüfen. Genauer gesagt geht es um die Marketing Massnahmen der Krankenkassen. Hauptziel ist es Krankenkassen, die Versicherte je nach Gesundheitsrisiko anders behandeln, aufzuspüren und gegen diese vorzugehen. Denn eine solche „Sonderbehandlung“, die nur zu Gunsten der Krankenkassen fällt, verstösst gegen das Gesetz welches besagt, dass in der obligatorischen Versicherung alle Versicherten gleich behandelt werden müssen.

So fordert das BAG Einblick in die Verträge. Betroffen sind rund ein Dutzend Krankenversicherer, bei denen bereits Unregelmässigkeiten festgestellt wurden, worauf das Bundesamt diese kontaktiert hat. Dabei hat das BAG die betreffenden Krankenkassen aufgefordert, die Mängel zu beheben. Nichtsdestotrotz waren bei  einer erneuten Prüfung immer noch dieselben Unregelmässigkeiten zu finden. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Methode, bei der einige Versicherer je nach „Risiko“ des Versicherten, nicht alle Varianten der Krankenkassen Grundversicherungen anbieten, worauf die Versicherten je nachdem einen Wechsel vornehmen müssen. Die Krankenkassen verfolgen diese „unerlaubte“ Methode um zu vermeiden, dass beispielsweise ältere Kunden mit einem höheren Kostenrisiko eine Versicherung abschliessen.

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Krankenkassen Wechsel – Nur 8,3% trotz Prämienanstieg

Krankenkassen Wechsel Schweiz

8,3 Prozent haben die Krankenkasse gewechselt.

Wie bereits in vorigen Berichten erwähnt, ist die Krankenkassenprämie dieses Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent gestiegen, was von vielen Versicherten als ein besonders starker Anstieg empfunden wurde. Viele Krankenkassen Vergleichsdienste und sonstige auf Umfragen basierenden Prognosen rechneten daher mit einer hohen Wechselquote von ca. 11 bis 12 Prozent, also fast einer Million Schweizerinnen und Schweizer.

Die tatsächlichen Werte sehen jedoch anders aus: Trotz dem hohen Prämienanstieg und der Prognosen haben gemäss Comparis nur wenige Bürger ihre Krankenkasse gewechselt, nämlich „nur“ 684’000 Versicherte, was 8,3 Prozent entspricht. Dazu kommen hingegen weitere 570’000 Versicherte dazu, die wegen einer Übernahme oder Schliessung ihrer Krankenkasse zu einem Wechsel gezwungen wurden. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die tatsächliche Wechselquote um 0,3% gesunken.

Am wechselfreudigsten war die jüngere Bevölkerung, nämlich rund 12,3 Prozent der 18 bis 35-jährigen Bevölkerung. Auch ein regionaler Unterschied war zu vermerken. So zeigten sich Personen aus der Westschweiz mit elf Prozent wechselfreudiger.

Kostensenkungen: Krankenkasse bald wieder freiwillig?

Viele Stimmen fordern drastische Kostensenkungen.

Das Gesundheitsystem und die stetig steigenden Gesundheitskosten sind schon seit geraumer Zeit ein grosses Thema insbesondere in Politik und Wirtschaft, aber auch im privaten Umfeld.

Der wohl heikelste Punkt: Die jährlich steigenden Krankenkassen Prämienkosten, die teils zu finanziellen und gar zu existenziellen Schwierigkeiten führen und viele Versicherte dazu bringt, ihre Krankenkasse zu wechseln oder gar Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und auch die Prognosen für die Zukunft zeigen keine Entwarnung: es wird mit kontinuierlichen Kostenerhöhungen gerechnet. Dies obwohl der Bundesrat einen Sparmassnahmeplan lanciert hat, der die Kosten eigentlich mindern sollte.

Viele Politiker wollen die Situation verbessern, wobei viele Argumente und Vorschläge hervorgebracht werden. Ein wichtiger Punkt lautet: „Die Lockerung des Versicherungsobligatoriums“, was zwar eine Extremvariante sei und bedeuten würde, dass die Krankenkasse freiwillig werden würde.

Eine weitere Idee, die von vielen Seiten unterstützt wird, sind einkommensabhängige Prämien. So würde es gemässs einigen Parteien Sinn machen, die Prämienbelastung auf die wirtschaftliche Leistung anzupassen.