Trotz Prämienerhöhung sparen

Im Durchschnitt zahlen wir im Jahr 2018 ca. 156 Franken mehr Prämien. Mit einem Krankenkassenwechsel kann der Versicherte trotz Prämienerhöhung im Durchschnitt über 450 Franken sparen. Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Sparmodell wäre sogar eine Ersparnis von 735 pro Person möglich. Folgende Sparmodelle gibt es:

  • Telemed-Modell
  •  HMO-Modell
  • Apotheken- oder Hausarzt-Modelle

 

Auch die Streichung der Unfalldeckung bei der Krankenkasse, wenn man vom Arbeitgeber versichert ist, gehört zu einer weiteren möglichen Sparmassnahme. Ebenfalls sollte sich der Versicherte über seine Franchisen Gedanken machen, denn nur die Franchisen von 300.- und 2’500.- zahlen sich aus. Die tiefste Franchise eignet sich für Versicherte mit sehr hohen Gesundheitskosten und die 2500 Franken werden bei geringen Gesundheitskosten empfohlen.

Mit einem Anbieter, Modell- und Franchisen-Wechsel kann man also nicht nur die Prämienerhöhung umgehen, sondern noch weniger bezahlen als im vorherigen Jahr.

Kostenbeteiligung – Welche Kosten muss ich selber tragen?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Welche Kosten müssen Versicherte bei der Grundversicherung selber tragen?

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) schreibt bei der Krankenkassen Grundversicherung alle rechtlichen Grundlagen vor. So auch die Kostenbeteiligung. Die Kostenbeteiligung setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Der wählbaren Franchise, dem gesetzlich geregelten Selbstbehalt und dem Spitalkostenbeitrag. Dabei gilt dies nicht nur für Kosten bei  Krankheit, sondern auch bei Unfall. Die Kostenbeteiligung gilt für ein Kalenderjahr.

So werden zu Beginn alle medizinischen Kosten für Medikamente, Arzbesuche und Spitalaufenthalte so lange vollumfänglich selbst beglichen, bis die gewählte Franchise erreicht ist. Diese beläuft sich auf 300 Franken bis zu 2’500 Franken pro Jahr und kann stets per Ende Jahr geändert werden.

Ab Erreichen der Franchise müssen Erwachsene 10% der Rechnung selber tragen. Die restlichen 90% trägt die Krankenkasse.  Es gibt jedoch einen maximalen Selbstbehalt, der 700 Franken beträgt. Wenn dieser erreicht ist, vergütet die Krankenkasse sämtliche Kosten vollumfänglich.

Bei einem Spitalaufenthalt übernimmt die obligatorische Krankenversicherung nicht nur die Behandlungskosten, sondern auch die Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Hier müssen sich Versicherte ab 26 Jahren mit 15 Franken am Tag an den Kosten beteiligen. Für Frauen bei der Mutterschaft entfällt nicht nur diese Pflicht, sie müssen generell keine Kostenbeteiligung tragen.

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Krankenkassen – Kostenbeteiligung bei Kindern

Krankenkassen Kostenbeteiligung bei Kindern

Die Kostenbeteiligung von Kindern variiert je nach Krankenkasse.

Vor allem für Familien mit Kindern stellt die Krankenkasse, die Prämienzahlung sowie Kostenbeteiligung ein grosser finanzieller Posten dar. Deshalb ziehen vor allem Familien jedes Jahr einen Wechsel der Krankenkasse und des Krankenversicherers in Betracht.

Um Familien zu entlasten, sieht das Krankenversicherungsgesetz genügend Spielraum vor, welcher je nach Krankenversicherer unterschiedlich stark genutzt wird. Wichtige Punkte sind dabei die Franchise, der Selbstbehalt und die Kostenbeteiligung. Bei Erwachsenen beträgt die Franchise frei wählbar zwischen 300.- und 2’500.-. Wurde die Franchise ausgeschöpft, wird bei folgenden Kosten mit einem Selbstbehalt von 10% gerechnet. Bei einem Kind sieht die Situation anders aus. Da diese tendenziell öfters den Arzt aufsuchen müssen, liegt die Franchice bei Kindern in der Regel bei 0 Franken, was bedeutet, dass Eltern sich nur mit dem Selbstbehalt beteiligen müssen. Dabei gilt gemäss dem Krankenversicherungsgesetz ein Maximalbetrag von 350 Franken bei einem Kind, 1’000 Franken bei mehreren Kindern.

Wie bereits erwähnt, ist dies je nach Krankenkasse unterschiedlich, die Sanagate legt beispielsweise einen tieferen Maximalbetrag von 600 Franken fest. Zudem gewähren einige Krankenkassen eine zusätzliche Entlastung indem sie Wahlfranchisen anbieten, die zu tieferen Prämien führen.

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Krankenkassen Franchisen sollen erhöht werden

Krankenkasse Franchise Schweiz

Der Ständerat möchte die Franchise erhöhen.

Zu jeder Krankenkassenversicherung gehört die Franchise. Als Franchise gilt der Betrag, den die Versicherten im ersten Schritt selber übernehmen, bevor die Krankenkassenbeteiligung und der Selbstbehalt zum Einsatz kommt. Dieser Freibetrag wird je nach Bedürfnis des Versicherten angepasst. In der Regel setzten Personen, die in der Regel wenig zum Arzt müssen eine höhere Franchise ein, weil diese zu einer tieferen Prämie führt. Die tiefste Franchise beträgt 300 Franken, zudem können 500.-, 1’000.-, 1’500.-, 2’000.- oder 2’500.- ausgewählt werden.

Nun möchte der Ständerat die Franchise generell erhöhen, insbesondere die Tiefste, damit sich Kranke stärker an den Gesundheitskosten beteiligen müssen. Es wird damit argumentiert, dass die Eigenverantwortung gestärkt werden müsse, damit die Krankenversicherung bezahlbar bleibt. Denn die höheren Kosten kommen auch daher, dass viele Versicherte Ärzte wegen Bagatellen aufsuchen und so vermehrte Kosten verursachen. Auf der anderen Seite gibt es Bedenken, dass höhere Franchisen trotzdem zu höheren Kosten führen weil die Leute dann allenfalls zu spät zum Arzt gehen und somit Mehrkosten verursachen könnten.

Über eine dementsprechende, konkrete Gesetzesänderung wird das Parlament in nächster Zeit entscheiden.

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Krankenkassen Vergleich – Kosten bis zu 50% reduzieren

Krankenkassen Vergleich

Ein Krankenkassen Vergleich lohnt sich.

Der kürzlich verkündete Prämienaufschlag für das nächste Jahr wurde zwar erwartet, aber wird verständlicherweise von den Versicherten nicht begrüsst, da die Kosten teils massiv steigen. Darum ziehen viele Versicherte in Betracht die Krankenkasse zu wechseln.

Je höher die Prämien steigen, desto mehr lohnt sich also ein Vergleich. Dabei gibt es massive Preisunterschiede. In der Schweiz zahlen gemäss dem Vergleichsdienst Comparis.ch Erwachsene im Kanton Genf am meisten, bei der Kolping nämlich satte 827 Franken im Monat. Am günstigsten kommen Erwachsene in Graubünden weg, die bei der Sanavals versichert sind mit nur 148.85 monatlich.

Obwohl die Preisunterschiede auch stark von den einzelnen Kantonen abhängen, gibt es trotzdem auch innerhalb der Kantone grosse Unterschiede. Junge Erwachsene im Kanton Zürich kommen bei der Assura am günstigsten weg (208.- im Monat), in Bern bei der Atupri (223.-) und im Aargau bei der Avenir (417.-). Erwachsene und Familien sparen in Zürich und Bern am meisten bei der Assura, in Aargau bei der Sanagate.

Ein Vergleich lohnt sich also. Dennoch sollte man bei „Billig Krankenkassen“ achtsam sein, denn selbst in der Grundversicherung gibt es teilweise Leistungsunterschiede.

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Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten von meiner Schwangerschaft?

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten von meiner Schwangerschaft?

Schwangerschaftskosten

Die Schwangerschaft ist eines der schönsten Momente in einer Partnerschaft doch leider ist diese Zeit auch mit vielen Kosten verbunden. Es sind unzählige Arztbesuche die einfach ein Muss sind während der Schwangerschaft. Auch die Geburt und der Aufenthalt im Spital sind nicht gratis, sowie die Nachkontrollen die gemacht werden müssen.

Die Kosten der Vorsorgeuntersuchung, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung werden von der Krankenkasse übernommen. Du musst dich an den Kosten nicht beteiligen, das heisst du zahlst weder Franchise noch Selbstbehalt. Auch die Kosten der Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt werden bezahlt. Ebenfalls bezahlt werden die Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Fruchtwasseruntersuchungen und die Plazentauntersuchungen.

Bei einer Krankheit während der Mutterschaft ab der 13. Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Schwangerschaft müssen Frauen keine Kostenbeteiligungen mehr bezahlen. Würde aber während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche Komplikationen auftreten würde es als Krankheit geltend gemacht. Das heisst es besteht eine Kostenbeteiligung in diesem Zeitraum.

Wenn du noch an Geburtsvorbereitungskursen interessiert bist, beteiligt sich die Krankenkasse, sofern die Teilnehmerinnen von einer Hebamme geleitet werden.

Prämienvergleich von vier verschiedenen Krankenkassen in Bern

Krankenkasse Vergleich

Krankenkassenvergleich in Bern!

Bist du zwischen 19 und 25 Jahre und wohnst in Bern? Bist du bei der CSS, der Avanex, der Groupe Mutuel oder SWICA versichert? Dann bist du bei unserem Krankenkassen-Vergleich genau richtig!
Wir zeigen dir auf, öb sich ein Krankenkassen-Wechsel für dich lohnt und wie viel du sparen könntest.

Unsere Berechnung basiert auf einer Franchise (Selbstbehalt) von 1’000.- und dem traditionellen Krankenkassen-Modell.

Bezahlst du eine andere Franchise oder bist durch ein anderes Modell versichert? Kein Problem – wir haben die Lösung!
Auf unserem kostenlosen Rechner kannst du den Vergleich selbst berechnen und dir eine  unverbindliche Offerte zukommen lassen.

Gelange hier zum kostenlosen Krankenkassenvergleichsrechner!

Bei einem Wechsel der Krankenkasse zu einer anderen Kasse mit denselben Leistungen bietet die SWICA das geringste Sparpotenzial von jährlich 212.40, da sie bereits die kleinste monatliche Prämie anbietet. Bei Groupe Mutuel bieten sich Sparmöglichkeiten von 328.80 pro Jahr.

Das grösste Sparpotenzial bietet sich bei einem Wechsel der Krankenkasse CSS. Wenn du zu einer anderen Krankenkasse mit den selben Leistungen wechselst, hast du die Möglichkeit jährlich 1’243.20 zu sparen. Mit Sparmöglichkeiten von jährlich 1’083.60 lohnt es sich auch von der Avanex Krankenkasse zu einer anderen Krankenkasse zu wechseln.

So wechselst du dein Krankenkassen-Modell zum nächsten Monat

Krankenkassen Modell während dem Jahr wechseln

Modellwechsel während dem Jahr!

Ein Modellwechsel während dem Jahr ist in den folgenden Fällen möglich:

  • Bist du bei deiner Krankenkasse im Standardmodell mit einer Franchise von 300 Franken versichert? Dann kannst du bei jeder Kasse zu jedem Folgemonet zu einem alternativen Modell wechseln. Bei gewissen Krankenkassen ist dieser Wechsel auch bei einer höheren Franchise möglich. Informiere dich diesbezüglich am besten direkt bei deiner Krankenkasse.
  • Viele Krankenkassen erlauben den Wechsel des Modelles auf den nächsten Monat auch dann, wenn du zwischen zwei Alternativmodellen wechselst. Beachte, dass bei vielen Kassen der Wechsel zwischen den Alternativmodellen nur beschränkt möglich ist. Auch hier informierst du dich am besten bei deiner Krankenkasse, wenn du nicht sicher bist.

Beachte: die Höhe der Franchise lässt sich nur per Folgejahr ändern.

Ein Modellwechsel während dem Jahr ist nicht möglich, wenn:

  • du bei einem Alternativmodell versichert bist und in das Standard-Modell während dem Jahr wechseln möchtest. Für diesen Wechsel muss du bis Ende Jahr warten.

Die FDP will mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen

Krankenkasse News

Es sollen Gesundheitskosten gespart werden!

Mit drei gleichzeitig eingereichten Verstössen fährt die Bundeshaus-Fraktion der FDP schweres Geschütz auf. Sie haben die Idee, dass die Mindestfranchise, welche heute 300 Franken beträgt genau so erhöht wird, wie die Maximalfranchise von 2’500 Franken.

Die FDP ist der Meinung, dass man es sich zweimal überlegt, ob man zum Arzt geht, wenn man mehr aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Das Ziel sei es, die Eigenverantwortung zu stärken, denn viele Leute rennen schon bei Bagatellen zum Arzt, anstatt zuerst selbst zu versuchen gesund zu werden.

Die Franchise muss von den Versicherten jährlich selbst bezahlt werden. Wenn eine Person also die tiefste Franchise von 300 Franken ausgewählt hat, muss sie die Arztrechnungen und Medikamente bis zu der Grenze selbst bezahlen. Bei einer höheren Franchise wird die Person von Krankenkassen mit Rabatten auf die Prämie belohnt.

Gemäss FDP ist es nicht abwägig, dass die höchste Franchise in der Zukunft mehrere Tausend Franken beträgt. Jemand der die eigenen Gesundheitskosten zum grössten Teil selbst übernehmen will und dafür weniger Prämien zahlt, dem ist geholfen. Die Mindestfranchise soll auf 400 Franken erhöht werden.

3 kurze Schritte um bei der Krankenkasse viel Geld zu sparen

3 einfache Schritte zum KrankenkassenwechselDenkst du, dass ein Wechsel deiner Krankenkasse kompliziert und aufwändig ist? Lass dich vom Gegenteil überzeugen!
In unserer Anleitung erfährst du, wie schnell du viel Geld sparen kannst und auf was du dabei achten musst.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit – es lohnt sich!

Du wirst erstaunt sein, wie schnell und einfach der Wechsel geht und wie viel du dadurch sparen kannst. Gönn dir lieber ein paar schöne Tage am Meer für das Geld, welches du monatlich zu viel bezahlst.

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Hast du herausgefunden, dass es sich sehr lohnen würde, wenn du die Krankenkasse wechselst? Dann kannst du kostenlos eine Offerte einfordern.

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Aktuelle Krankenkasse kündigen

Kündige deine Krankenkasse fristgerecht bis Ende November und melde dich bei der neuen Krankenkasse an.

Beachte, dass keine unbezahlten Prämien ausstehen dürfen, denn dann kann dir der Wechsel verweigert werden.