Krank in den Ferien

Wer in den Ferien krank wird muss so einiges beachten. So sollte man immer eine Notfalltelefonnummer der Krankenkasse dabei haben. Falls du ins Spital musst, solltest du direkt die Krankenkasse kontaktieren. Alle Belege, Papiere und Quittungen unbedingt sammeln und mit nachhause nehmen.

Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse nur notfallmässige Behandlungen. Medikamente, die im Ausland gekauft werden, werden nicht zurückerstattet.

Je nach Feriendestination werden verschiedene Kosten zurück erstattet: In einem EU-Land wird von der Grundversicherung der Betrag zurückerstattet, den auch Einheimische vergütet bekommen. In Ländern ausserhalb der EU wird maximal der Doppelte Betrag einer gleichwertigen Behandlung in der Schweiz erstattet. Um hohe Kosten zu verhindern, kann es sich lohnen eine Reiseversicherung abzuschliessen.

Ab in die Skiferien – wie gut bist du versichert?

Krankenkasse Tipps

Mit diesen Tipps kannst du beruhigt in die Skiferien!

Die Skisaison hat schon lange gestartet, nun haben jedoch auch die Skiferien begonnen. Wir klären auf, was du bezüglich deinen Versicherungen beachten solltest. Denn wie jedes Vergnügen hat auch Ski- und Snowboardfahren seine Schattenseiten. Jährlich verunfallen rund 50’000 Wintersportler, wovon die meisten junge Fahrer zwischen 15 und 29 Jahren sind. Ein Transport von der Piste mit dem Helikopther in ein nahegelegenes Spital kann schnell teuer werden. Es lohnt sich daher, sich einen Moment lang damit auseinanderzusetzen, wie man sich vor finanziellen Risiken schützen kann.

Was wird von der Unfallversicherung bezahlt?

Bei einem Wintersportunfall kommt die Unfallversicherung deines Arbeitgebers für die Kosten auf. Es sind sowohl Arzt- und Spitalbehandlungen, als auch Bergungs- und Transportkosten versichert. Bedenke, dass ein kurzer mit Flug dem Rettungsdienst bereits ein paar Tausend Franken kostet.

Nicht von der Unfallversicherung gedeckt sind Kinder, Studierende, Pensionierte sowie nichterwerbstätige Hausfrauen und Hausmänner.

Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?

Wenn du eine selbständig erwerbende Person bist, dann kannst du dich selbst einer Unfallversicherung anschliessen oder eine Unfalldeckung bei deiner Krankenkassen abschliessen.

Bei der obligatorischen Krankenkasse bezahlst du immer sowohl Franchise als auch den Selbstbehalt aus eigener Tasche. Zudem erhälst du von deiner Krankenkasse weniger Leistungen als von der Unfallversicherung. Die Krankenkasse übernimmt nur die Hälfte der Rettungs- und Bergungskosten.

Wann lohnt sich eine ambulante Zusatzversicherung?

Eine ambulante Zusatzversicherung kann sich lohnen, wenn du nicht über den Arbeitgeber unfallversichert bist.

Es gibt auch Zusatzversicherungen, bei welchen weitere Leistungen wie beispielsweise die Rettung im In- und Ausland gedeckt sind. Diese Versicherungen lohnen sich, wenn du zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen willst.

Ist eine Haftpflichtversicherung nötig?

Bei den meisten Unfällen im Wintersport ist keine zusätzliche Person beteiligt. Falls es jedoch zu einem Unfall mit einer Zweitperson kommt, dann kann das schnell sehr teuer werden. Wenn man dich für den Unfall verantwortlich macht, dann musst du für die Folgekosten des Unfallopfers aufkommen. Sollte es soweit kommen, dann sind dies oft Beträge von mehreren Zehntausend, wenn nicht sogar Hunderttausend Franken.
Eine Haftpflichtversicherung ist also ein Muss!

Wer kommt für die Kosten auf, wenn Ski oder Snowboard geklaut werden?

In den letzten Jahren hat der Diebstahl in Skigebieten abgenommen. Trotzdem kommt es immer noch vor, dass ab und an ein Snowboard oder Skis entwendet werden. Versuche deine Ausrüstung immer im Auge zu behalten und es nicht unbeaufsichtigt herumstehen zu lassen. Der Zusatz in der Hausratversicherung „einfacher Diebstahl auswärts“ sollte als Versicherung ausreichen. Von vielen Sportgeschäften wird eine Skiversicherung angeboten, diese ist nicht notwendig.

Schweizer wollen 2016 weniger für die Krankenkasse ausgeben

Krankenkasse News

Mehr Geld für Ferien statt Krankenkassen ausgeben!

Wie Comparis in einer Umfrage ermittelt hat, wollen Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr weniger für ihre Krankenkasse ausgeben und das Geld lieber für Ferien investieren. Ganze 28 Prozent wollen die Befragten bei der Krankenkasse sparen. Ebenso möchten Schweizer weniger für Telefon und Internet sowie Auto ausgeben.
Für Freizeit und Kultur möchte man mehr Geld investieren.

Einen Unterschied gibt es vorallem im Alter. Viele Zeitungen haben darüber berichtet und wir listen dir diese gerne auf:

 

 

20 Minuten

BAZ Online

Handelszeitung

so aktuell

Möchtest auch du dieses Jahr weniger für deine Krankenkasse ausgeben? Wir bieten dir gratis einen Vergleichsrechner an. Finde ganz einfach heraus, ob sich ein Wechsel lohnt. Der Rechner zeigt dir an, wie viel Geld du jährlich zu viel bezahlst bzw. wie viel Geld du dadurch sparen kannst.

Zögere nicht länger, werde aktiv! Gelange hier zu unserem Rechner!

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Krankenkasse Tipps vom Experten bei Krankheit oder Unfall in den Ferien

Krankenkasse Tipps

Fragen und Antworten zum Thema Krankenkasse und Repatriierung

Oft geschieht es schneller als man denkt und man verunfallt oder wird stark krank. Gerade in den Ferien, wenn man am wenigsten damit rechnet, ist man froh über die beste und schnellste Behandlung.
Ruedi Ursenbacher ist Versicherungsexperte und beantwortet im SRF-Interview alle wichtigen Fragen zum Thema Repatriierung (=Rückführung).

Um als Reisender gut versichert zu sein, sollte man sich über eine einmalige Reiseversicherung, eine Jahresversicherung oder eine Zusatzversicherung bei der Krankenkasse informieren. Es lohnt sich zudem die Versicherungsleistungen gründlich zu vergleichen und zu prüfen, ob alle Rückführungskosten gedeckt werden.

Hier gelangst du zum spannenden Interview mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Krankenkasse und Repatriierung!

Krankenkasse – Informationen zu Krankheit oder Unfall in den Ferien

Krankheit und Unfall in den Ferien

Die beste Absicherung für deine Ferien!

Krankheiten und Unfälle kommen immer unerwartet. Auch in den Ferien muss man leider damit rechnen, weshalb man für diese Fälle ein paar wichtige Fakten wissen sollte. Hier erfährst du, was es bei der Planung der Ferien bezüglich deiner Krankenkasse zu beachten gibt.

Notfälle werden von der Krankenkasse gedeckt

Der Abschluss einer Grundversicherung ist in der Schweiz obligatorisch. Eine erforderliche Notfallbehandlung bei Krankheit, Unfall oder Mutterschaft im Ausland wird somit von der Krankenkasse übernommen. Ob es sich um einen Notfall handelt, ist schwierig zu beurteilen. Aus diesem Grund solltest du auf jeden Fall, wenn du die Möglichkeit hast, deine Krankenkasse kontaktieren, um die Kostenübernahme abzuklären. Ebenfalls wichtig zu beachten ist, dass die Grundversicherung keine freiwilligen Behandlungen sowie Kosten für Medikamente übernimmt.

Versicherungskarte

Es empfiehlt sich, die Versicherungskarte immer auf die Reise mitzunehmen. In allen EU-/ und EFTA- Ländern hast du bei Vorweisung deiner Versichertenkarte das Anrecht auf Vergütung der gleichen Leistungen wie die in diesem Land versicherten Personen.

Wie viel übernimmt die Krankenkasse?

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt höchstens das Doppelte der Kosten, die bei einer gleichen Behandlung in der Schweiz entstehen würden. Der Versicherungsnehmer muss den Selbstbehalt sowie die Franchise übernehmen.
Wenn du in ein Land reist, in welchem die Gesundheitskosten sehr hoch sind (z.B. Australien, USA, Kanada oder Japan) empfehlen wir dir zu prüfen, ob sich eine Zusatzversicherung bei deiner Krankenkasse lohnt.
Die Leistungen der Zusatzversicherungen sind bei allen Krankenkassen unterschiedlich. Grundsätzlich werden Kosten für teure Notfälle, Transporte und Rückführungen in die Schweiz bis zu einem gewissen Betrag zusätzlich übernommen. Es kann sich somit auszahlen, wenn du dir von deiner Krankenkasse eine Offerte für eine Zusatzversicherung erstellen lässt. Teilweise lohnt sich sogar ein Krankenkassen-Wechsel.

Unfall im Ausland

Solltest du in deinen Ferien in einen Unfall verwickelt sein, so übernimmt die Unfallversicherung die entstandenen Kosten. In der Schweiz ist die Unfallversicherung obligatorisch. Arbeitest du mehr als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber, so bist du durch ihn versichert.