Das grosse Geschäft mit Krankenkassen Zusatzversicherungen

Vermittler können bei der Anwerbung neuer Kunden bis zu 2000 Franken Provision erhalten. Und das zum Teil sogar für Grundversicherungen. Das resultiert in vielen, für Kunden lästige, Telefonanrufe. Jetzt will sich die Aufsichtsbehörde einschalten.

Dem Treiben entgegenwirken wollen nun sieben von den neun grössten Krankenkassen der Schweiz: Assura, Concordia, CSS, Groupe Mutuel, Helsana, Swica und Visana. Sie haben eine Arbeitsgruppe gegründet, diese will bis im Sommer eine neue Branchenvereinbarung ausarbeiten. Diese wird auf dem Versicherungsaufsichtsgesetz basieren. Dessen Paragraf 31a lautet: «Versicherungsunternehmen können eine Vereinbarung abschliessen, in welcher die Telefonwerbung, der Verzicht auf Leistungen der Callcenter und die Einschränkung der Entschädigung der Vermittlertätigkeit geregelt wird.»

Das Ganze ist ein Versuch der Krankenkassen, die Problematik um die lästigen Telefonanrufe selber zu regeln. Doch der Druck der Politik wächst: Wird in der Privatwirtschaft keine Lösung erzielt, wollen die zuständigen Behörden eingreifen.

Krankenkassen Vergleich – Kosten bis zu 50% reduzieren

Krankenkassen Vergleich

Ein Krankenkassen Vergleich lohnt sich.

Der kürzlich verkündete Prämienaufschlag für das nächste Jahr wurde zwar erwartet, aber wird verständlicherweise von den Versicherten nicht begrüsst, da die Kosten teils massiv steigen. Darum ziehen viele Versicherte in Betracht die Krankenkasse zu wechseln.

Je höher die Prämien steigen, desto mehr lohnt sich also ein Vergleich. Dabei gibt es massive Preisunterschiede. In der Schweiz zahlen gemäss dem Vergleichsdienst Comparis.ch Erwachsene im Kanton Genf am meisten, bei der Kolping nämlich satte 827 Franken im Monat. Am günstigsten kommen Erwachsene in Graubünden weg, die bei der Sanavals versichert sind mit nur 148.85 monatlich.

Obwohl die Preisunterschiede auch stark von den einzelnen Kantonen abhängen, gibt es trotzdem auch innerhalb der Kantone grosse Unterschiede. Junge Erwachsene im Kanton Zürich kommen bei der Assura am günstigsten weg (208.- im Monat), in Bern bei der Atupri (223.-) und im Aargau bei der Avenir (417.-). Erwachsene und Familien sparen in Zürich und Bern am meisten bei der Assura, in Aargau bei der Sanagate.

Ein Vergleich lohnt sich also. Dennoch sollte man bei „Billig Krankenkassen“ achtsam sein, denn selbst in der Grundversicherung gibt es teilweise Leistungsunterschiede.

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Umfrage: 700’000 Krankenkassen-Wechsel

Krankenkasse News

700’000 Schweizer wechselten die Krankenkasse!

Das Online-Vergleichportal comparis.ch hat bei einer Umfrage von rund 4’000 Personen im Alter von 18 bis 75 Jahren aus allen Sprachregionen ermitteln können, dass rund 700’000 Versicherte in der Schweiz auf Anfang Jahr ihre Krankenkasse gewechselt haben. Dies entspricht einer Wechselquote von 8.6 Prozent und die Tendez ist seit 2012 steigend. Westschweizer wählen dabei viel häufiger eine neue Krankenkasse als Tessiner und Deutschschweizer.

12 Prozent war die Wechselquote in der Romandie, in der Deutschschweiz hingegen nur 8 Prozent. Der grosse Unterschied könnte darin liegen, dass die Kantone Jura und Neuenburg schweizweit die höchste Prämienerhöhung hatten.

Ein weiterer Grund könnte die Krankenkasse Assura, mit grossem Marktanteil in der Westschweiz, liefern. Wie bereits in einem Artikel berichtet, hat sie mit enormen Prämienerhöhungen geschockt. Gelange hier zum ausführlichen Artikel!
Bei vielen Kunden hatte dies zur Folge, dass sie die Krankenkasse wechselten, obwohl Assura immer noch zu den günstigsten Krankenkasse gehört.

Eine weitere Tendenz ist erkennbar, wenn man sich auf das Alter der Versicherten achtet. Grundsätzlich sind Schweizer mit einer hoher Franchise schneller dazu bereit die Krankenkasse zu wechseln. Bei den 61 – 75-jährigen haben sich nur 3 Prozent für einen Wechsel entschieden, bei den 18 – 30-jährigen hingegen 15 Prozent.

Die Telemedizin-Modelle wie HMO- und das Hausarztmodell sind sehr beliebt. Es haben viele Versicherte vom Standard-Modell zu einem dieser Modelle gewechselt.

comparis.ch hat zudem die Teilnehmener bezüglich der vom Bundesrat vorgeschlagenen Aufhebung der Franchisen von 1’000 und 2’000 Franken befragt. Dabei kam heraus, dass je rund 45 Prozent der Befragten bei einer Abschaffung zur nächsttieferen oder -höheren Franchise wechseln würden.

Grosse Kritik erhielt die Absicht, dass die Prämienrabatte für Versicherte mit hohen Franchisen gekürzt werden sollen. Gerade einmal 19 Prozent der Befragten wären mit der Kürzung einverstanden.

Ein weiterer Vorschlag des Bundesrates war es, für Personen mit hohen Franchisen die Prämien zu erhöhen. Junge Versicherte müssten dadurch jedoch noch mehr bezahlen, genauso wie Familien und der Mittelstand.

Brustverkleinerung – was bezahlt die Krankenkasse?

Krankenkasse Tipps

Kosterübernahme bei Brustverkleinerungen!

Es gibt viele Frauen, die ein Problem mit ihrer grossen Oberweite haben und darunter zu leiden haben. Krankenkassen lehnen es bis jetzt ab, eine Brustverkleinerung zu bezahlen. Dadurch entstehen für die Patientinnen enorme Kosten, welche viele Frauen nicht selbst bewältigen können und so auf eine Brustverkleinerung verzichten.

Es sind Fälle bekannt, bei welchen Patientinnen wesentlich unter ihrer grossen Oberweite litten und eine Brustverkleinerung die einzige Möglichkeit war die Schmerzen zu beheben.

Die Krankenkasse Assura stützt sich bei der Entscheidung, ob eine Brustverkleinerung bezahlt wird oder nicht, auf die Kriterien des Bundesgerichts.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Es tauchen körper­liche Beschwerden wie zum Beispiel Rückenschmerzen mit Krankheitswert auf
  • Patientin leidet unter psychischen Beschwerden, beispielsweise da sie sich für ihren Körper schämt
  • Ziel einer Brustverkleinerung ist die Behebung der krankheitsbedingten Begleiterscheinungen
  • Es besteht ein Kausalzusammenhang zischen den Beschwerden und der ­grossen Brust
  • Mindestens 500g Gewebe müssen pro Brustseite entfernt werden
  • Es darf bei der Patientin kein Übergewicht bestehen
  • Es wurden konservative Massnahmen getestet, welche wirkungslos blieben

Viele Ärzte fordern objektive und erfüllbare Kriterien für die Kostenübernahme von Brustverkleinerungen. Viele Patientinnen leiden unten gesundheitlichen Folgen und dies muss beachtet werden. Aus diesem Grund sollen Kassen die Kunden nicht mit unschlüssigen Argumenten ablehnen.

Die Rückerstattungen von Krankenkassen dauern durchschnittlich 10 Tage

Krankenkasse News

Rückerstattungsfrist der Krankenkassen!

Versicherte, welche die von ihnen in Anspruch genommenen medizinischen Leistungen im Voraus selbst bezahlen, erhalten die Rückerstattung von ihrer Krankenkasse in durchschnittlich zehn Tagen. Jedoch gibt es grosse Unterschiede zwischen einzelnen Krankenkassen, wie das Bundesamtes für Gesundheit ausgewertet hat.

Jemand der ambulante Behandlungen oder Therapien in Anspruch nimmt oder Medikamente in der Apotheke bezieht erhält meistens eine Rechnung. Diese bezahlt man selbst im Voraus. Die versicherte Person schickt nach der Bezahlung die Rechnung an ihren Krankenversicherer weiter und erhält nach einigen Tagen das Geld rückerstattet. Selbstbehalt sowieeine allfällig verbleibende Franchise werden abgezogen.

Für die Rückerstattungen sieht das Krankenversicherungsgesetz keine maximale Frist vor. Durchschnittlich lösen die Kassen die Rückerstattung zehn Tage nach Rechnungserhalt aus. Das BAG hat ermittelt, dass zwischen den verschiedenen Krankenkassen grosse Unterschiede bestehen.

Der Krankenversicherer Assura benötigte bei den Ermittlungen durchschnittlich über 30 Tage für die Rückerstattung. Nachdem das BAG die Assura informiert hat, hat diese mitgeteilt, dass sie die Rückerstattungsdauern noch dieses Jahr versuchen zu verkürzen.

Assura Krankenkasse schockt mit Prämienanstieg 2016

Krankenkasse News

Erheblicher Prämienanstieg bei der Krankenkasse Assura!

Die Krankenkasse Assura gab gestern bekannt, dass sie die Prämien im Durchschnitt um 9,3 Prozent steigen. Gesamtschweizerisch steigt die Prämie um 4 Prozent. Für die Verhältnisse von Assura ist der Anstieg massiv, denn in den letzten Jahren war die Krankenkasse für stabile und nur leicht steigende Prämien bekannt. Dadurch konnte die Versicherung im letzten Kassenwechselherbst dazugewinnen, was einem Plus von ca. 20 Prezent entspricht. Mit diesem Anstieg wurde die Assura Krankenkasse zu einer der grössten in der Schweiz.

Auch das Klientel der Krankenkasse scheint sich verändert zu haben. Während früher vorallem junge, gesunde Kunden mit wenig Risiko zur günstigen Krankenkasse wechselten zieht sie heute eher Kunden mit höheren Risiken an. Dies scheint der Grund für die enorme Prämienerhöhung zu sein. Auch rasant steigende Gesundheitskosten werden von der Krankenkasse als Grund für die Erhöhung angegeben.

Assura wird trotz des erheblichen Prämienanstieges eine der günstigsten Krankenkassen in der Schweiz beleiben. Vorallem die Grundversicherung ist bei der Krankenkasse sehr günstig im Vergleich zu anderen. Assura kündigste an, dass ihre Prämien im Durchschnitt 10 Prozent günstiger als jene ihrer Konkurrenz sein werden.

Bei welchem Wechsel der Krankenkasse können junge Menschen in der Stadt Zürich am meisten sparen?

Krankenkasse Vergleich

Krankenkasse – Sparpotenzial für junge Menschen in Zürich!

Wir wollten für junge Menschen in der Stadt Zürich herausfinden, wie sie am besten Geld sparen können mit einem Wechsel der Krankenkasse.
Das Sparpotenzial haben wir für Menschen zwischen 19 und 25 Jahren mit einer Franchise von 1’500.- und dem traditionellen Krankenkassen-Modell berechnet.

Hast du eine andere Franchise, bist älter oder wohnst in einem anderen Kanton? Dann gelange hier zu unserem Krankenkassenvergleichsrechner und finde so dein persönliches Sparpotenzial!

Am meisten Sparpotenzial bietet sich bei einem Wechsel von der Krankenkasse Supra zu einer anderen Krankenkasse mit den selben Leistungen. Bei monatlichen Ausgaben von 513.30 ergibt sich ein jährliches Sparpotenzial von unglaublichen 3’225.60. Geld welches man auf jeden Fall besser ausgeben kann!

Bei der Krankenkasse Assura lohnt sich der Wechsel zu einer anderen Krankenkasse am wenigsten. Mit einer monatlichen Prämie von 271.70 ergibt sich ein Sparpotenzial von 356.40 im Jahr.

Möchtest du eine Auflistung aller Sparpotenziale sehen? Gelange hier zur Übersicht!

Krankenkassenvergleich in Zürich für 19 – 25 Jährige

Krankenkasse Vergleich

Krankenkassenvergleich in Zürich für 19 – 25 Jährige

Wie können junge Menschen in Zürich bei einem Wechsel der Krankenkasse am besten sparen? Um dies aufzeigen zu können haben wir eine Liste mit allen Krankenkassen erstellt, die zeigt, wie hoch das jährliche Sparpotenzial sein kann. Dieses Sparpotenzial ergibt sich beim traditionellen Krankenkassenmodell, bei einer Franchise von 1’500.- und einem Wechsel zu einer anderen Krankenkasse mit den selben Leistungen.

Hast du eine andere Franchise, einen anderen Wohnort oder bist älter? Dann vergleiche deine Krankenkasse und finde dein ganz persönliches Sparpotenzial!

 

Krankenkasse Vergleichstabelle

Assura Krankenkasse

Krankenkasse Schweiz

Assura Krankenkasse

Jean-Paul Diserens gründete 1978 die Krankenkasse Assura und war bis 2013 Präsident der Gesellschaft. Er überzeugte mit der Einführung von innovativen Konzepten, dank deren seine KMU zu einer grossen Krankenversicherungsgruppe in der Schweiz wurde.

Die Krankenkasse hat eine klare Strategie, denn die Philosophie der Unternehmung ist seit Beginn definiert. Die Krankenkasse stützt sich auf das Konzept der Wahlfranchisen und die Eigenverantwortung der Versicherungsnehmer.

Um unnötige Verwaltungskosten vermeiden zu können, werden Versicherte von der Assura gebeten kleine Kosten für Behandlungen selbst zu bezahlen und die Rechnungen erst dann der Versicherung zuzustellen, wenn die Franchise erschöpft ist. Ist jemand von einem Unfall oder einer schweren Krankheit mit grossen finanziellen Folgen betroffen, so übernimmt die Assura umgehend die Kosten.

Die Krankenkasse Assura versucht Verschwendung und Missbrauch zu unterbinden um dadurch weiterhin günstige Prämien anbieten zu können.