Reisekrankenversicherung

Erfahre hier alles über die Reisekrankenversicherung!

Im Ausland ist man nur teileweise durch die gesetzliche Krankenkasse versichert. Je nach Land und je nach Art der Erkrankung oder Behandlung übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Ist die Behandlung im Ausland teurer, als in der Schweiz übernimmt die Krankenkasse die angefallenen Mehrkosten ebenfalls nicht. Wenn du in ein Land reist, welches nicht zu den Schengen-Staaten gehört, dann bist du ohne eine Reisekrankenversicherung auch nicht krankenversichert. Alle Kosten einer Arzt-Behandlung oder eines Spitalaufenthaltes fallen so auf dich zurück.

Es ist möglich für jede einzelne Reise eine Reisekrankenversicherung abzuschliessen oder eine ganzjährige Versicherung abzuschliessen. Wenn man mehrmals im Jahr verreist zahlt sich eine ganzjährige Reisekrankenversicherung mehr aus.

Auf folgende Punkte musst du bei einer Reiseversicherung achten:

  • Ist dein Reiseland inbegriffen?
  • Sind deine Aktivitäten inbegriffen (Tauchen etc.)
  • Wie hoch ist dein Selbstbehalt?
  • Wann hast du keinen Anspruch auf die Leistungen der Versicherung? (Alkoholkonsum etc.)

 

Wenn du all das berücksichtigst kannst du sorglos in die Ferien verreisen und deine Auszeit in vollen Zügen geniessen!

Wieso braucht man eine Zusatzversicherung?

Krankenkassen Wechsel Schweiz

Viele stellen sich die Frage: Benötig man die Zusatzversicherung?

Dass ein Abschluss einer Krankenversicherung obligatorisch ist, ist in der Schweiz klar. Doch zwingend ist lediglich der Abschluss einer Grundversicherung. Die darin inbegriffenen Leistungen sind gesetzlich geregelt und daher bei jeder Krankenkasse gleich. Dennoch unterscheiden sich Zusatzversicherungen preislich, wobei es sich gelegentlich lohnt, Preise zu vergleichen und die Krankenkasse zu wechseln.

Sogenannte Zusatzversicherungen gibt es in Form zahlreicher kleiner ambulanter Versicherungen. Ein Abschluss ist freiwillig. Viele Versicherte stellen sich daher eine Frage: Benötigt man eine Zusatzversicherung? Das muss jeder selbst abwägen und entscheiden. Grundsätzlich ist es aber für Viele nicht notwendig eine abzuschliessen. Doch es gibt einige Ausnahmen. Zum Beispiel eine Zusatzversicherung für den Zahnarzt, die vor allem bei Kindern sehr sinnvoll sein kann. Oder auch für Personen, die bei einem Spitalaufenthalt ein eigenes Zimmer möchten ist es angebracht, eine Zusatzversicherung für ein halbprivates oder privates Zimmer abzuschliessen. Des weiteren gibt es Zusatzversicherungen für Auslandsreisen, Komplementärmedizin, bei einer Brille etc.

Bei der Zusatzversicherung muss die Krankenkasse im Gegensatz zu der Grundversicherung nicht jede Person annehmen. So haben „Risikogruppen“, wie beispielsweise ältere Personen, bereits schwer Kranke oder Raucher schlechtere Chancen. Wird eine Zusatzversicherungen angenommen, bieten manche Krankenkassen dann Vergünstigungen, wenn der Versicherte beide Versicherungen bei ihnen abschliesst.

Atupri Krankenkasse – Übersetzungshilfe für Arztrechnungen

Arztrechnungen Übersetzer

Die Atupri hat ein Übersetzungstool für Arztrechnungen lanciert.

Viele kennen dies: Nach einem Arztbesuch wird die Rechnung fällig. Diese Arztrechnung in Form eines Rückforderungsbeleg ist in den meisten Fällen stets gleich aufgebaut. Dabei sind viele verschiedene Positionen auf der Rechnung, was für einige Versicherte nicht immer verständlich ist. So ist manchmal unklar, wie genau sich der Betrag auf der Arztrechnung zusammensetzt, da viele fachspezifische Begriffe und Abkürzungen aufzufinden sind.

Um dem entgegenzuwirken hat die Atupri Krankenkasse nun als erster Krankenversicherer einen Übersetzer lanciert, der den Patienten ihre Arztrechnung in verständliche Begriffe übersetzt. Aktuell können die Versicherten der Atupri das Übersetzungstool online im Kundenportal nutzen. Die Krankenkasse möchte so bewirken, dass sich die Patienten intensiver mit ihrer Arztrechnung und der Rechnungskontrolle auseinandersetzen. Dies wiederum soll zu Kosteneinsparungen führen, da fälschlich verrechnte Leistungen so aufgedeckt werden können.

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Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten

Krankenkassen Wechsel Schweiz Spitalaufenthalte

Durch einen Spitalaufenthalt entstehen oft hohe Kosten.

Die Krankenkassen Grundversicherung sowie die Zusatzversicherung sind essentiell und schützen den Versicherten gegen immense Kosten bei Arztbesuchen und auch Spitalaufenthalten. Letztere sind besonders kostenintensiv. Oftmals stellt sich für den Versicherten die Frage, wie man sich versicherungs- und kostentechnisch am Besten auf einen Spitalaufenthalt vorbereitet und vor allem auch welche Leistungen und Kosten die eigene Krankenkasse übernimmt. Viele Versicherte wissen jedoch bei Spitaleintritt nicht umfassend bescheid, vor allem wenn es sich um einen unvorbereiteten Notfall-Eintritt handelt.

Bei einem Notfall-Eintritt in das Krankenhaus übernimmt daher das Personal die Formalitäten und klärt wichtige Dinge ab, die auch mit der Versicherung zu tun haben. Da auf den Versicherungskarten nur die Grundversicherung notiert ist und die Zusatzversicherung unklar ist, ist es für das Spitalpersonal z.B. nicht ersichtlich, ob jemand privat oder halbprivat versichert ist. Bei geplanten Operationen hingegen übernimmt der zuständige Hausarzt die Koordination mit dem Krankenhaus und die Versicherung wiederum regelt direkt mit dem Spital die Kostengutsprachen.

Möchte man sich bezüglich den Versicherungsleistungen bei Spitalaufenthalten genauer informieren oder die Zusatzversicherung anpassen, sollte man sich an die Krankenkasse wenden. Zudem ist es angebracht, die Leistungen der Krankenkassen zu vergleichen und allenfalls einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

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Medikamente aus dem Ausland

Medikamente aus dem Ausland

Medikamente im Ausland bestellen!

Viele Schweizer Bürger fahren für Lebensmittel oder Kosmetikprodukte nach Deutschland. Auch Medikamente sind mit dem tiefen Eurokurs sehr beliebt, davon werden viele bequem von Zuhause aus über das Internet bestellt. Wenn du eine solche Bestellung schon gemacht hast oder vorhast, solltest du es dir zweimal überlegen. Diese Bestellungen können bös enden. Es kann durchaus vorkommen, dass du illegale Medikamente bestellst, diese können dich gefärden und es kann zu Komplikationen kommen mit den Behörden.

Im September 2016 wurde entschieden, dass auch rezeptfreien Medikamenten mit einer ärztliche Verschreibung bestellt werden müssen. Der Arzt muss den Gesundheitszustand des Patienten kennen.

Krankenkasse im Ausland

Krankenkasse im Ausland

Gilt meine Krankenversicherung im Ausland?

Planst du Ferien? Dann informiere dich jetzt über deine Krankenkasse!

Leider kommst es durchaus vor, dass man sich in den Ferien etwas einfängt. Auch wenn es den Meisten unangenehm ist, muss man auch im Ausland einen Arzt aufsuchen der die Krankheit analysieren kann.
Würdest du also bei einem Auslandsaufenthalt in der Notfallstation landen, übernimmt deine Krankenasse die notwendige medizinische Notfallbehandlung. Wenn es sich um eine freiwilligen Behandlung oder der Kauf von Medikamenten im Ausland handelt, musst du die Kosten selber übernehmen.
Wenn es aber keinen Notfall ist und dein Arzt dich ins Ausland für eine Behandlung schickt, solltest du die Deckung der Krankenkasse vorher abklären.
Die Reisedestination bestimmt die Höhe der Deckung bei Notfällen. Mit der europäischen Krankenversicherungskarte hast du in EU- / EFTA-Ländern Anspruch auf Vergütung der gleichen Leistungen wie die in diesem Land versicherten Personen.
Geht die Reise nicht in die EU- / EFTA-Ländern? Dann wird höchstens der doppelte Betrag der gleichen Behandlung in der Schweiz übernommen.

Reicht dir die Versicherung nicht? Dann empfehlen wir dir eine Zusatzversicherung.
Es ist sicher sinnvoll wenn du dir, für gewisse Nicht-EU- / EFTA-Staaten, eine höhere Deckung der ausländischen Behandlungskosten versicherst. Besonders hoch sind die Gesundheitskosten in den USA und Kanada, somit braucht es nicht viel damit sich die Kosten verdoppeln. Ab diesem Zeitpunkt zahlt die Krankenkasse nicht mehr.

Also denk daran, deine Versicherungskarte muss immer dabei sein wenn du in die Ferien gehst!

Spital-Zusatzversicherungen

Spital-Zusatzversicherungen

Zusatzversicherung für den Spitalaufenthalt!

Der Aufenthalt im Spital ist für jeden eine unangenehme Situation, mit der Zusatzversicherung wird dieser Aufenthalt bestimmt etwas angenehmer. Du musst dein Zimmer nicht teilen, dich behandelt nicht ein x-beliebigen Arzt und die Auswahl der Spitäler vergrössert sich.

Mit dem Zusatz „allgemeine Abteilung ganze Schweiz“ kannst du dich auch in einem Spital ausserhalb deines Kantons behandeln lassen. Mit dem Zusatz „halbprivat“ kommst du in ein Zweibettzimmer und darfst einen Arzt deiner Wahl aussuchen. Mit dem Zusatz „privat versichert“ hast du das Recht ein Einzelzimmer plus freie Arztwahl und die Kosten übernimmt deine Versicherung.

Falls du deine Versicherung anpassen möchtest, musst du dich beeilen denn die meisten Zusatzversicherungen können nur mit eingeschriebenem Brief bis spätestens 30. September gekündigt werden. Schicke die Kündigung aber erst ab wenn du die Zusage der neuen Kasse erhalten hast.

Beteiligt sich die Krankenkasse an der Alternativmedizin?

schweizerfranken mit tabletten

Viele Menschen bevorzugen die natürliche Heilmethode, aber was zahlt die Krankenkasse?

Viele Menschen bevorzugen die natürliche Heilmethode, diese ist für die Gesundheit auf Dauer effizienter und gesünder. Leider aber nicht fürs Portemonnaie, es stellt sich die Frage was die Schweizer Krankenkassen an Heilmethoden der Komplementärmedizin zahlen.

Zu den zugelassenen Leistungserbringern gehören Naturheilpraktiker nicht. Die aufgezählten komplementärmedizinische Medikamente der Spezialitätenliste (wird vom Bundesamt für Gesundheit erstellt), werden von der Grundversicherung abzüglich Kostenbeteiliung übernommen.

Im Jahr 2012 bis 2017 werden folgende Heilmethoden unter bestimmten Bedingungen vergütet: anthroposophische Medizin, Homöopathie, Phytotherapie und traditionelle chinesische Medizin. Die Heilmethoden müssen aber von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden, die über eine entsprechende Weiterbildung verfügen.

Wenn du die Koster der Komplementärmedizin weitergehende decken möchtest, solltest du dir über eine Zusatzversicherung Gedanken machen. Mehrheitlich zahlen Krankenkassen nicht den vollständigen Betrag, kläre deshalb ab welchen Prozentsatz die Krankenkasse anbietet. Je nach Zusatzversicherung unterscheiden sich die Prozentsätze von 50 bis 90 Prozent.

Die FDP will mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen

Krankenkasse News

Es sollen Gesundheitskosten gespart werden!

Mit drei gleichzeitig eingereichten Verstössen fährt die Bundeshaus-Fraktion der FDP schweres Geschütz auf. Sie haben die Idee, dass die Mindestfranchise, welche heute 300 Franken beträgt genau so erhöht wird, wie die Maximalfranchise von 2’500 Franken.

Die FDP ist der Meinung, dass man es sich zweimal überlegt, ob man zum Arzt geht, wenn man mehr aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Das Ziel sei es, die Eigenverantwortung zu stärken, denn viele Leute rennen schon bei Bagatellen zum Arzt, anstatt zuerst selbst zu versuchen gesund zu werden.

Die Franchise muss von den Versicherten jährlich selbst bezahlt werden. Wenn eine Person also die tiefste Franchise von 300 Franken ausgewählt hat, muss sie die Arztrechnungen und Medikamente bis zu der Grenze selbst bezahlen. Bei einer höheren Franchise wird die Person von Krankenkassen mit Rabatten auf die Prämie belohnt.

Gemäss FDP ist es nicht abwägig, dass die höchste Franchise in der Zukunft mehrere Tausend Franken beträgt. Jemand der die eigenen Gesundheitskosten zum grössten Teil selbst übernehmen will und dafür weniger Prämien zahlt, dem ist geholfen. Die Mindestfranchise soll auf 400 Franken erhöht werden.

Die freie Arztwahl steht im Visier der Krankenkassen

Vertragszwang und VertragsfreiheitKrankenkassen haben die freie Arztwahl im Visier, denn sie wollen selbst entscheiden, mit welchen Ärzten und Spitälern sie zusammenarbeiten.

Vertragszwang
Jeder Arzt kann mit einem anerkannten Diplom eine Praxis eröffnen, Leistungen anbieten und diese über die Grundversicherung abrechnen. Spitäler auf kantonaler Ebene haben das gleiche Recht und die Krankenkassen dürfen nicht mitentscheiden mit wem sie zusammenarbeiten und mit wem nicht.

Vertragsfreiheit
Eine Krankenkasse verhandelt mit Ärzten und Spitälern und diskutiert über die Leistungen und Preise. Wenn sie sich nicht einigen, dann erhält der Kunde nur ein bestimmtes Angebot an Ärzten. Es können aber auch Ärzte und Spitäler die Zusammenarbeit verweigern.

Vertragszwang und Ärztestopp sind beides Strategien um eine teure Überversorgung zu verhindern. Der Ärztestopp zielt daraufhin grössere Hürden für ausländische Mediziner zu schaffen. Gäbe es keinen Ärztestopp, dann würden immer mehr Studierte eine eigene Praxis eröffnen, was die Prämien deutlich steigen lassen würde. Dies wiederum führt dazu das der Forderung nach der Vertragsfreiheit mehr Auftrieb verliehen wird.

Wieso wollen die Krankenkassen einen Systemwechsel?
Der Vertragszwang maximiert die Anreize zur Mengenausweitung und die Ärzte arbeiten nicht in den Regionen wo es am nötigsten ist.

Ist die Vertragsfreiheit im Interesse der Patienten?
Es gibt verschiedene Meinungen darüber, ob es für Patienten ein Vor- oder Nachteil ist.
Krankenkassen haben den Anreiz Produkte mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten um die Patienten nicht an die Konkurrenz zu verlieren.
Patientenschützer sehen ein grosses Problem darin, dass man sich für eine Versicherung entscheiden muss. Was ist aber wenn der Hausarzt und der Gynäkologe nicht bei derselben Krankenkasse angeboten wird?